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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gut recherchiertes Buch über Nazideutschland,
Von Baumer, Thomas (Schwabach Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Jude und das Mädchen: Eine verbotene Freundschaft in Nazideutschland (Taschenbuch)
Ich komme aus Nürnberg, da spielt ja die Geschichte, und interessiere mich schon lange mit den Nazi-Terror. Jetzt verstehe ich, warum eigentlich das Thema immer wieder totgeschwiegen wurde. Es gibt noch zuviele, die von den Unrecht an den Juden provitierten. Ganz besonders erschrocken war ich von der Nazi-Szene in Nürnberg, die selbst von den Oberen in Berlin schon als zu heftig angesehen wurde, und der Tatsache, das fast jeder mitbekommen haben muss, was mit den Juden geschah, wenn auch nicht in letzter Konsequenz.Das Buch ist sachlich geschrieben und die Beziehung zwischen Leo Katzenberger und Irene Seiler gerät etwas in den Hintergrund, aber das ist beileibe kein Makel. Im Gegenteil, so wird die ganze Situation für die jüdische Bevölkerung sehr gut an einen einzelnen Schicksal,das sehr tragisch endet, beschrieben. Ein Buch, das man gelesen haben muss, damit man die Welt von damals und ihre Auswirkungen bis heute wirklich versteht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sehr sachlich, wenig Romantik!,
Rezension bezieht sich auf: Der Jude und das Mädchen (Taschenbuch)
Wer bei dem Buch „Der Jude und das Mädchen" von Christiane Kohl ein romantisches oder trauriges Drama erwartet, wird, denke ich, recht stark enttäuscht werden. Die Beziehung zwischen dem jüdischen Schuhverkäufer Leo Katzenberger und der Fotografin Irene Scheffler, wenn es denn eine solche war, wird auf dem Einband dieses Buches irritierenderweise stark in den Vordergrund gestellt, obwohl sie im Roman selber, teilweise eine eher hintergründige Rolle spielt.Ich denke, man sollte ganz klar sagen, dass die Intention der Autorin wohl eher darin bestand, auf der Basis dieser Denunziation, den Werdegang und die Grundlagen für das 3. Reich darzulegen und uns die ungeheuerlichen Machenschaften des NS-Regimes vor Augen zu führen. Auch wenn Kohl kapitelweise trockene, sachliche Zahlen und Fakten aufführt, die beinahe dazu führen, dieses „Geschichtsbuch" aus der Hand zu legen, ist es im Endeffekt doch lohnenswert weiterzulesen, denn ich denke kaum jemand weiß, wie die Nazis sich hunderte wertvolle jüdische Immobilien für Spottpreise unter den Nagel rissen oder wer alles an den Deportationen der Juden u.a. mitverdient hat (ich sage nur Bahngesellschaften, Banken, ...). Ich bewundere Christiane Kohl für ihre tiefgründige, sorgfältige und ausdauernde Recherche, wobei ich jedoch auch kritisierend hinzufügen muss, dass sie die Freundschaft zwischen dem Juden und dem Mädchen gefühlvoller hätte darstellen können. Die Emotionen und Gedanken gehen in all ihrer Sachlichkeit und Neutralität leider unter. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes Geschichtsbuch,
Von Barbara Guenther (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Jude und das Mädchen (Taschenbuch)
Durch eine Bekannt, die sich viel mit diesem Thema beschäftigt, hat mir das Buch empfohlen. Und ich bin ihr sehr dankbar dafür. Bei diesem Buch handelt es sich in keiner Weise um ein trockenes Geschichtsbuch. Ich habe sehr viel daraus mitgenommen. Zum Beispiel, welche großen Firmen sich am Schicksal der Juden bereichert haben. Auch wie viele "normale" Bürger sich bereichert haben. Die Geschichte von Leo und Irene tritt ein bisschen in den Hintergrund. Aber klar wird durch ihre Geschichte eins: Wie leicht es doch ist, jemand in Verruf zu bringen. Damals genauso wie heute. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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