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Judaswiege: Thriller
 
 
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Judaswiege: Thriller [Taschenbuch]

Ben Berkeley
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [285kb PDF]
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492272916
  • ISBN-13: 978-3492272919
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.496 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»(…) ein spannender und temporeicher US-Thriller für lange Winterabende.« Amazon »…ein wirklich bemerkenswertes Erstlingswerk. (..) Man kann es nur schwer wieder aus der Hand legen.« krimi-couch.de "So muss ein Thriller sein! (...) Ein mehr als gelungenes Erstlingswerk" KrimiKiosk über die Hörbuch-Ausgabe "Ein sehr spannender Thriller, der weitgehendst auf blutrünstige Szenen verzichtet, mit einer recht komplexen und schlüssigen Story aufwarten kann und ein Ermittlerteam präsentiert, das überaus sympathisch dargestellt wird." Belles Leseinsel "Ein gelungener Erstling, der Lust auf weitere Fälle mit Sissi und Sam macht." KrimiKiosk "… ein sehr spannendes und lesenswertes Debüt, das meine Neugierde auf weitere Bücher des Autors geweckt hat." Literaturschock.de "Volle Punktzahl 5 von 5 für einen fesselnden, spannenden, sehr modernen Krimi/ Thriller mit sehr guten Figuren, klasse Wortwechseln und sehr interessanten Ermittlungsmethoden. (...)ganz klare Leseempfehlung!" Literaturblog buchwelten "TREFFER: 94° (von 100 möglichen) (…) absolut fesselnder Plot (…) Judaswiege ist ein Buch, das man im Urlaub oder am Wochenende lesen sollte, denn man kann es nur schwer wieder aus der Hand legen (...) ein wirklich bemerkenswertes Erstlingswerk (...)" krimi-Couch.de

Kurzbeschreibung

»Schau unter den Fahrersitz, Jessica.« Mit Autobomben zwingt ein Psychopath junge Frauen in abgelegene Waldgebiete und ermordet sie mit einem mittelalterlichen Folterwerkzeug, der Judaswiege. Doch schon bald ist ihm das nicht mehr genug: Er stellt Videos von seinen grausamen Taten ins Netz, getarnt als harte Pornografie. Ein schwieriger Fall für Sam Burke, Psychologe und leitender Ermittler beim FBI. Hilfe von unerwarteter Seite erhält er durch seine Expartnerin Klara »Sissi« Swell, die sich bei ihren Untersuchungen jedoch am Rande der Legalität bewegt. Können sie den brutalen Killer stoppen?  

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Kurzbeschreibung:
"Schau unter den Fahrersitz, Jessica." Mit Autobomben zwingt ein Psychopath junge Frauen in abgelegene Waldgebiete und ermordet sie mit einem mittelalterlichen Folterwerkzeug, der Judaswiege. Doch schon bald ist ihm das nicht mehr genug: Er stellt Videos von seinen grausamen Taten ins Netz, getarnt als harte Pornografie. Ein schwieriger Fall für Sam Burke, Psychologe und leitender Ermittler beim FBI. Hilfe von unerwarteter Seite erhält er durch seine Ex-Partnerin Klara "Sissi" Swell, die sich bei ihren Untersuchungen jedoch am Rande der Legalität bewegt. Können sie den brutalen Killer stoppen?

Zum Autor:
Ben Berkeley, Jahrgang 1975, wurde als Sohn deutscher Einwanderer in Palo Alto geboren und wuchs in der Bay Area auf. Nach einem Psychologiestudium wurde er Berater des FBI und ist einer der führenden Experten für Medien- und Täterpsychologie. Ben lebt in Santa Barbara, Kalifornien und Tel Aviv, Israel. "Judaswiege" ist sein erstes Buch.

Rezension:
Im Juni 2004 gerät die frisch verheiratete Jessica von Bingen in die Hände eines mysteriösen Mannes und verschwindet spurlos von der Bildfläche. Auch eine großangelegte Suchaktion bringt kein Ergebnis. Im Jahr 2011 hält ein Psychopath das FBI in Atem: Er entführt scheinbar wahllos junge Frauen mittels einer Autobombe, die er in deren Autos platziert und foltert sie mit der Judaswiege, einem mittelalterlichen Gerät, das die Frauen langsam und qualvoll umbringt.

Sam Burke vom FBI ermittelt in diesem schwierigen Fall zusammen mit seiner Ex-Partnerin Klara Swell, die ihm als Beraterin zur Seite steht. Auch der gerissene Anwalt Thibault Godfrey Stein wird in den Fall miteinbezogen, denn Adrian von Bingen hat das Verschwinden seiner Frau nie richtig verwunden und Stein soll den Fall nochmals neu aufrollen. Dann tauchen auf einmal verschiedene Videofetzen im Internet auf, die auch Jessica in der Gewalt des Psychopathen zeigen...

Geht man vom Klappentext von "Judaswiege" aus, denkt man, einen hartgesottenen Psychothriller vor sich zu haben. Doch zu meiner (positiven) Überraschung behält sich Ben Berkeley vor, nicht in blutrünstige Details der Folterungen zu gehen, sondern das Augenmerk vielmehr auf die Ermittlungen von FBI und Anwalt Stein zu legen.

Erzählt wird die Geschichte zwar aus der neutralen Sicht des Beobachters, jedoch aus verschiedenen Perspektiven, sodass der Leser hierbei auch die Denk- und Handlungsweise des Täters kennenlernt, ebenso wie die von Sam Burke und anderen Charakteren wie Anwalt Stein und seiner Assistentin Pia Lindt. Auch vom Privatleben der Akteure erfährt man einiges, was aber nicht zu sehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt der Spannungsbogen von Anfang bis Ende in einem hohen Maß erhalten.

Die Charaktere, allen voran Klara Swell und Thibault Stein, sind allesamt interessant geschildert. Klara arbeitet mit recht unkonventionellen Methoden, um mehr über den Täter herauszufinden und Thibault Stein ist ein Mann alter Schule, der aber im Gerichtssaal und außerhalb sehr gewitzt daherkommt und für jede Überraschung gut ist.

Insgesamt konnte mich Ben Berkeleys Debüt "Judaswiege" durchweg überzeugen und ich würde mich sehr freuen, mehr über die Ermittler und eventuell auch Anwalt Stein zu lesen.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover des Taschenbuchs zeigt mehrere blutdurchtränkte hölzerne Pfähle, deren Konturen erhaben herausgearbeitet wurden, sodass sie beim Darüberstreichen fühlbar sind. Der Buchtitel wurde in Spotlackoptik hervorgehoben.

Fazit: "Judaswiege" ist ein durchweg spannender Thriller, der auf blutrünstige Szenen verzichtet und vielmehr das Augenmerk auf die Ermittlungsarbeit und die Psyche der Charaktere legt. Empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Thriller 23. April 2012
Von Kleeblatt VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
2004 verschwindet Jessica von Bingen spurlos während ihrer Hochzeitsreise auf Maui. Gefunden wird nur ihr Auto, das mit einer Bombe in die Luft gesprengt wurde.
2011 findet der Computerspezialist Wesley vom FBI verstörende Fotos im Internet von 3 Frauen, die diese in brutalen Szenen zeigen. Es wird offensichtlich, dass die Fotos nicht in Einverständnis gemacht wurden, sondern reale Folterszenen mit der Judaswiege gezeigt werden, die bis zum Tod gehen. Eines dieser Opfer ist Jessica von Bingen.
Es wird eine Mordkommission unter der Leitung von Sam Burke, Psychologe und Ermittler, gebildet.
Mit dabei ist auch seine ehemalige Mitarbeiterin und Geliebte Klara Swell. Aufgrund unlauterer und nicht legaler Ermittlungsmethoden sitzt sie momentan zwar nicht im Gefängnis, ist aber mit einer Fußfessel versehen.
Dem cleveren Anwalt Thibault Godfrey Stein und seiner Assistentin Pia Lindt gelingt es, sie davon freizubekommen und verpflichten sie, an diesem brisanten Fall mitzuarbeiten.
Die Ermittlungen nach der Aufklärung der 3 Todesfälle läuft auf Hochtouren, da entdeckt Wesley, wer das nächste Opfer sein wird.
Werden sie es schaffen, die Entführung zu verhindern oder kommen sie zu spät? ...

Der Autor Ben Berkeley selbst hat Psychologie studiert und ist Berater beim FBI, er weiß also um die Psyche von kranken Tätern Bescheid.
Sein Roman packt den Leser von Beginn an. Das Spannungslevel hält sich fast das ganze Buch über als Gerade, wird zum Ende jedoch noch einmal richtig angezogen. Der letzte Absatz jedoch ist der Knaller.
Auch wenn er in der Zeit ein wenig hin- und herhoppst, so dass man anfänglich aufpassen muss, in welcher Zeit man sich gerade befindet, sind die Ermittlungen der Mordkommission logisch aufgebaut und gut nachvollziehbar. Der Autor ist nicht bestrebt, dem Leser das Grauen der einzelnen Morde mitzuteilen, das gefällt mir gut, die eigene Fantasie reicht völlig.
Die einzelnen Protagonisten, von denen es reichlich gibt, erscheinen in der Regel sympathisch. All zuviel erfährt man leider nicht von ihnen, aber das wäre wahrscheinlich auch bei der Vielzahl buchsprengend gewesen, obwohl ich schon ganz gern etwas mehr von dem ein oder anderen erfahren hätte.
Das Buch hat Potenzial und könnte gut und gern als 1. Teil einer Serie um die Ermittler Sam und Klara sowie die Anwälte Thibault und Pia sein. Ich würde mich zumindest über ein Wiedersehen der 4 freuen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Jessica von Bingen könnte kaum glücklicher sein: Vor wenigen Tagen erst hat sie ihren frischgebackenen Ehemann Adrian geheiratet und befindet sich nun auf Maui, wo die beiden ihre Flitterwochen verbringen. Als sich Jessica nach einem Strandtag mit ihrem Auto auf den Weg zurück in ihr Ferienhaus machen will, wird sie plötzlich von einem fremden Mann angerufen. Dieser bringt sie dazu, einen Blick unter den Fahrersitz zu werfen, wo Jessica dann eine blinkende Bombe auffindet. Der unbekannte Anrufer zwingt sie anschließend zu einer Fahrt in ein abgelegenes Waldstück, wo Jessica schließlich den Wagen verlassen darf. Allerdings nur, um darufhin von ihrem Peiniger durchs dunkle Dickicht gejagt zu werden'

Rund sieben Jahre später stößt ein junger Computerspezialist des FBI mithilfe einer neuen Technologie im Internet auf ein Video, welches eindeutig die immer noch vermisste Jessica von Bingen zeigt, wie sie gefangengehalten und brutal gequält wird. Diese Information erreicht über Umwege auch den erfahrenen und gerissenen Anwalt Thibault Stein, der Jessicas Ehemann Adrian seit vielen Jahren kennt. Zusammen mit seiner aufstrebenden Assistentin Pia Lindt und Adrian von Bingen stellt der Anwalt nun eigene Nachforschungen an, um das Schicksal der vermissten Frau aufzuklären. Unterdessen findet das FBI weitere Folter-Videos im Internet'

'Judaswiege' ist der erste Roman des amerikanischen Autors Ben Berkeley, der auch als Berater des FBI fungiert(e) und laut Verlagsangaben einer der führenden Experten für Medien- und Täterpsychologie ist. Als Sohn deutscher Einwanderer wurde Berkeley zweisprachig aufgezogen und wenn ich das Nachwort richtig interpretiere wurde 'Judaswiege' auch zuerst in Deutschland verlegt. Ebenso überrascht hat mich auch, dass der offizielle Internetauftritt des Autors sowie die Facebook-Seite (auf welcher der Autor übrigens auch selbst und umfassend schreibt und auf Fragen antwortet) ebenfalls 'in deutscher Hand' sind, ich war beim Kauf des Buches eigentlich von einem 'amerikanischen' Thriller ausgegangen.

Inhaltlich ist er das aber auch absolut, denn die Handlung erstreckt sich quer über die Vereinigten Staaten und im Mittelpunkt stehen Agenten des FBI. Leider ist mir der Einstieg in dieses Buch recht schwer gefallen, was meiner Meinung nach vor allem auf die anfangs anstrengende Erzählweise zurückzuführen ist. Berkeley springt in seiner Einführung munter durch Raum und Zeit, ständig wechseln Schauplätze und Protagonisten, zudem baut der Autor immer wieder Rückblenden auf weitere Opfer des offensichtlichen Serientäters ein. Das macht die Orientierung nicht gerade leicht, zumal mir nicht so wirklich klar wurde, welche Figuren eigentlich im Mittelpunkt der Handlung stehen sollen.

Charaktere gibt es nämlich in Hülle und Fülle. Da wäre zum einen der Ehemann der vermissten Jessica, der immer noch nicht über das Verschwinden seiner Frau hinweggekommen ist. Dieser tut sich mit dem Anwalt Stein und dessen Assistenten Pia zusammen. Stein wiederum holt sich dann noch die ehemalige FBI-Agentin Klara 'Sissy' Swell ins Boot, die nach einer missglückten und illegalen Informationsbeschaffung (= Einbruch) suspendiert und verurteilt wurde und sich nur mit einer Fußfessel bewegen darf. Dann gesellt sich auch noch der FBI-Agent Sam Burke dazu, der die offiziellen Ermittlungen leitet und früher beruflicher und privater Partner von Klara war. Dazu kommt dann noch die ein oder andere größere Nebenrolle, wie z.B. der Computertechniker Wesley Brown oder das SM-Pärchen Vittorio und Virginia.

Zu der modernen Aufmachung der Story gehört auch der Einsatz neuer Technologien, wie ein Algorithmus, der Fotos vermisster Personen anhand einer umfangreichen Bildersuche mit allen erdenklichen Internetfotos abgleichen kann, oder der Einsatz einer Geierstaffel, die auf dem Luftweg nach Leichen Ausschau hält. Außerdem spielt das Internet selbst eine wichtige Rolle, denn Berkeley bringt bei der Charakterisierung des Täters den Begriff der 'Triple-Identität' ins Spiel, bei dem Einflüsse neuer Medien einen großen Faktor darstellen. Diese Aspekte sorgen für frischen Wind und heben sich dadurch angenehm von der Masse an anderen Thrillern ab. Allerdings kommt die Geschichte erst ab der Mitte des Buches richtig in Fahrt, wenn man nämlich endlich einen Überblick über die Figurenkonstellationen und sonstige Zusammenhänge gewonnen hat. Dann entwickelt sich eine temporeiche Story mit der ein oder anderen Überraschung, die dann auch zu einem soliden Ende geführt wird.

Nun komme ich aber zu dem Punkt, der mich bei der Lektüre von 'Judaswiege' am meisten gestört hat: Irgendwie ist mir alles ein wenig zu sehr aufgebauscht. Das beginnt schon mit der Figur der Klara Swell. Diese wird nämlich schnell zu einer Art Super-Agentin hochstilisiert, die nachts im Catwoman-Kostüm illegale Einbrüche verübt um mit den gewonnenen Informationen die offiziellen Ermittlungen anzutreiben. Natürlich geht das bei rund 80 Einbrüchen nicht immer gut und so ist es auch kein Wunder, dass sie zu Beginn der Handlung als arme Kellnerin in einem heruntergekommenen Imbiss landet, noch dazu steht sie immer noch unter Bewährung. Als sie dann aber doch wieder reaktiviert wird, ist ihr dann selbstverständlich kein Hindernis zu hoch und 'Superwoman' ist zurück auf ihrem Kriegszug gegen die Verbrecher dieser Welt.

Auch die Ermittlungen erscheinen mir in ihrem Umfang nicht realistisch und wenn es nach dem Roman geht schwimmt das FBI offenbar im Geld. Kaum werden zwei tote Frauen aufgefunden wird eine eigene Einheit zusammengestellt, die sich nach Lust und Laune aus dem umfangreichen Gadget-Katalog ihr Equipment zusammenstellen darf. Einsatzzentrale in einem gesicherten Testgelände ' kein Problem; riesige und hochmoderne Flachbildschirme, welche die Wände des improvisierten Gebäudes bilden ' wenn's mehr nicht ist' irgendwie ist alles ein bis zwei Nummern zu groß geraten. So hätte es auch gereicht, EINE Liebesgeschichte in die Story einzubauen und nicht gleich noch eine zweite, wenngleich diese dann immerhin etwas verhaltener daherkommt. Ebenso verwunderlich ist, dass die im Klappentext groß beworbene Hauptfigur des Sam Burke in der ersten Hälfte nahezu überhaupt keine Rolle spielt und in meiner subjektiven Wahrnehmung erst hinter Klara Swell, Thibault Stein, Adrian von Bingen und Pia Lindt eingeordnet wurde ' von einer tragenden Rolle hätte ich da ein bisschen mehr erwartet. Viel größeres Potenzial hat hier die Figur des gerissenen Anwalts, der mit allen Wassern gewaschen ist und mit sichtlicher Freude seine 'Gegner' aufs Kreuz legt.

Mein Fazit:
'Judaswiege' von Ben Berkeley ist mitnichten ein schlechtes Buch, allerdings hätte man mit ein bisschen mehr Bescheidenheit sicher noch viel mehr aus der Story herausholen können. An manchen Stellen verliert diese nämlich ein bisschen an Bodenhaftung und wirkt recht übertrieben, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Das gleiche gilt für die oft etwas überzeichneten Protagonisten, allen voran die (Ex-)FBI-Agentin Klara Swell mit ihrem 'Superheldenkostüm'. Punkten kann das Buch durch einige frische Ideen und seine Aktualität, gerade was den Bezug auf neue Medien angeht. Positiv ist meiner Meinung nach auch hervorzuheben, dass Berkeley den Gewaltanteil trotz der Erwähnung drastischer Foltervideos relativ niedrig hält, was gerade beim Blick auf das blutrünstige Buchcover (mit seinen blutüberströmten Holzpfählen) für mich doch etwas überraschend kam. Der Autor belässt es meist bei vielsagenden Andeutungen, ohne bei brutalen Szenen allzu sehr ins Detail zu gehen. Insgesamt ist 'Judaswiege' somit ein solider Thriller, dessen erste Hälfte jedoch viel zu zäh und zu chaotisch geworden ist. Erst im zweiten Teil konnte die Geschichte ihr Potenzial entfalten und hat es dann auch geschafft, mich ans Buch zu fesseln. Leider sorgt der total misslungene Schlussabsatz für einen negativen letzten Eindruck, diesen 'Gag' hätte man sich echt schenken können. Für die vom Autor bereits auf seiner Facebook-Präsenz angekündigte Fortsetzung bleibt also noch genügend Luft nach oben.
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Sehr guter Thriller, spannend, lässt auf mehr hoffen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist so gewählt, dass es sich sehr gut und schnell lesen lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von detebert veröffentlicht
Spannungsreich
Hier ist mal wieder ein Buch das man einfach nicht aus der hand legen kann.Die Rückseite liest sich aber jedoch fieser als es dann eigentlich ist. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Julia veröffentlicht
grausam und spannend
Weißt du was eine Judaswiege ist? Ja? Na dann bist du klüger als ich. Denn ich wusste es bis zu diesem Thriller noch nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kristin Friedrich veröffentlicht
Guter Thriller
Um es kurz und präziese zu beschreiben, der Inhalt der Geschichte ist spannend und gut leserlich beschrieben, es fällt einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kira veröffentlicht
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Die Geschichte klang sehr vielversprechend. Allerdings war ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil holpert phasenweise, erst dachte ich, dass dies an der Übersetzung liegen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von "Buecher-Wahn-Sinn" veröffentlicht
Gutes Buch
Judaswiege ist ein guter Krimi. Leider schafft der Roman es in meinen Augen nicht zum typischen Thriller. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Victoria A. veröffentlicht
super,das nächste bitte
hallo,3tage brauchte ich für das buch,superspannend,keine seite langeilig,warte gespannt auf das neue werk,hoffe,es geht so spannend weiter im nächsten buch,ich gucke... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ponniohr veröffentlicht
Guter Start, sehr schwaches Ende
Die Story ist nicht unbedingt neu, wir haben es hier mal wieder mit einem Serienkiller zu tun. Junge Frauen werden entführt und gefoltert mit der Judaswiege. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Melanie Wirkus veröffentlicht
Völlig spannungslos
Ein tolles Cover, ein ausgefallener Titel und auch die Kurzbeschreibung hört sich super an - aber der Inhalt!
Grottenmäßig langweilig. Lesen Sie weiter...
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Vielversprechendes Cover aber nichts dahinter
Ich lese schon sehr lange sehr viele Bücher aus diesem Genre. Aber noch nie war ich so enttäuscht wie von diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mawizawi veröffentlicht
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