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Der Judasfluch
 
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Der Judasfluch [Taschenbuch]

Scott McBain , Michael Benthack
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426624761
  • ISBN-13: 978-3426624760
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (163 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.793 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Scott McBain
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dreißig Silberlinge waren einst der Lohn des Judas für seinen Verrat an Jesus. Doch nur 27 Münzen liegen sicher verwahrt in den Gräbern der Päpste Petrus und Silvester. Die letzten drei sind verschollen. Sollte ein solcher Silberling im Vatikan in falsche Hände gelangen, so heißt es, wird die heilige römische Kirche fallen. Als der kalifornische Gerichtspsychiater Paul Stauffer bei einer Wette von einer flüchtigen Bekannten einen Kuss und eine Silbermünze empfängt, hält er das Ganze für ein amüsantes Gesellschaftsspiel. Doch dann gehen merkwürdige Veränderungen mit ihm vor ...

Über den Autor

Scott McBain ist Rechtsanwalt mit dem Spezialgebiet Seerecht und lebt abwechselnd in London und Panama. Das Erfolgsrezept seiner Thriller ist die gelungene Mischung aus Abenteuer, Spannung und dem Kampf des Guten und Gerechten gegen das Böse. Seine Romane "Der Judasfluch", "Das Judasgift" und "Der Mastercode" standen monatelang auf den Bestsellerlisten.

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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Was ist das Böse?, 12. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Judasfluch (Taschenbuch)
Es geht um die Legende der dreißig Silbermünzen, die Judas für seinen Verrat an Jesus Christus in Jerusalem erhalten hatte. Da er den Verrat nur allzu bald bereute, warf er die Münzen in den jüdischen Tempel zurück und erhängte sich hernach an dem nach ihm benannten Baum. Scott McBain entwickelt daraus eine zunächst brillante Idee: was passierte eigentlich mit diesen Münzen? Aus welchen Beweggründen auch immer, der spätere Fels der katholischen Kirche, Petrus, beginnt, nach ihnen zu suchen, schafft es aber nicht, sie alle einzusammeln. Ab und zu erscheinen sie in dieser Welt, um das in ihnen gebündelte Böse freizusetzen, Leute zu korrumpieren und mit Allmacht auszustatten (eigentlich hätte Hitler die letzte Münze haben müssen). Jedenfalls kommt die drittletzte der Münzen plötzlich in den Besitz des US-amerikanischen Starpsychiaters Paul Stauffer, der einen eigentlich Schuldigen vor Gericht freispricht, und damit „böse" genug erscheint, um ihn weiter durch die Münze zu korrumpieren, denn das Wort „böse" gibt es laut Stauffer gar nicht, nur psychisch kranke Menschen.
Das Buch fängt etwas zäh an, und ab der Mitte gerät das Ganze zu einem okkultistischen Schinken, der nicht mal sonderlich spannend ist. Auf mehreren Astralebenen führt die mysteriöse Helen ihren Schützling Paul wie weiland Beatrice ihren Dante in der Göttlichen Komödie. Das Buch krankt daran, dass die Charaktere allesamt unsympathisch sind, wenigstens für mich. Ergo konnte ich auch nicht so richtig mitleiden.
Der Autor verbreitet die Philosophie, dass wir nicht für unsere guten bzw. bösen Taten verantwortlich sind, sondern eine gewisse Macht der Finsternis. Darüber mag man denken, was man will. Wäre das Buch eine Fantasy-Geschichte gewesen, hätte ich es für gut befunden, aber in dieser Art und Weise geschrieben, bleibt es für mich befremdlich und auf höchst amüsante Weise doch nur sehr katholisch. Die Sicht auf den angeblichen Magier-Papst Sylvester II stimmt mich sehr bedenklich, weil einseitig erzkatholisch. Schade, denn Sylvester war einer der gebildetsten Männer seiner Zeit.
Der Schreibstil ist eher bescheiden, was sicher nicht am Übersetzer lag. Kostprobe: "Sie merkte, dass die Frau am Ende ihrer Kräfte war, mental und geistig."

Die Schlusspointe ist zugegebenermaßen gelungen.

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Hilfe!, 9. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Judasfluch (Taschenbuch)
Ein dermaßen schlechtes Buch, ich wundere mich hinterher, dass ich es dennoch bis zum Schluss ausgehalten habe.

Wer hier einen Thriller erwartet, der wird nicht wissen, wie ihm geschieht! Die Geschichte ist eher ein Fantasy-Roman (wenn man sich denn schon für ein Genre entscheiden muss, ich glaub der Autor konnte sich selbst nicht entscheiden) und das auch noch von der ganz billigen Sorte!

Die Geschichte ist so dermaßen absurd, ich konnte es kaum glauben!

Was soll der Quatsch mit den Astralebenen? Das war richtiggehend ärgerlich.

Man hätte was machen können aus der Geschichte, aber der Autor scheint vom Schreiben keinerlei Ahnung zu haben. Der Stil ist einfach nur grausam! Ich kann an diesem Buch nichts Gutes finden!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gut, aber sicher nicht jedermanns Geschmack, 29. Januar 2004
Von 
Dr. Michael Blume (Filderstadt, Baden-Württemberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Judasfluch (Taschenbuch)
Das Buch beginnt äußerst vielversprechend: mit einer sehr guten Idee, die biblische Geschichte der Judas-Silberlinge mit alten Kirchenlegenden zu einem spannenden Plot zu verknüpfen.
Hervorragend auch die Charaktere, in die man sich nach kurzer Zeit einfühlt und die man nicht mehr missen möchte.

In die entschieden atheistische und vermeintlich "wissenschaftliche" Weltsicht eines Starpsychologen lässt der Autor nun diese mystische Welt langsam einsickern.

Was als spannender "Thriller" beginnt, kippt dann in der zweiten Hälfte jedoch endgültig in die mystische Richtung: Dämonen geleiten Charaktere durch Astralebene, Pentagramme flammen und Heilige und der Papst beten gegen einen (ebenfalls biblischen, ich verrate aber nicht, wer) Oberschurken an.
Es ist eine "erzkatholische" Welt, in der Päpste, Kardinäle und heilige Nonnen das letzte Bollwerk gegen das Übel bilden, andere Religionen (einschließlich des evangelischen Glaubens) nur am Rande und dann auch meist negativ vorkommen (was übrigens keinesfalls der Lehre der katholischen Kirche entspricht, die immerhin z.B. seit Jahren das Weltfriedensgebet der Weltreligionen in Assisi unter Beteiligung des Papstes begeht!) und in der die zuvor so liebevoll gezeichneten Charaktere schließlich nur noch auf der Flucht vor den machtvollen Manifestationen des Bösen sind. Nach einer geradezu kosmischen Schlacht wartet der Autor schließlich mit einer gelungenen Schlußpointe auf...

In der Summe: wer sich einmal auf eine dualistische Weltsicht des katholischen Mittelalters (samt eifriger Zitierung des "Hexenhammers") einlassen will, der wird hier prächtig bedient. Wer es jedoch gerne etwas subtiler und differenzierter mag wird sich womöglich etwas überrollt vorkommen...

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