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Juan Solo 01 - Sohn einer Hündin
 
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Juan Solo 01 - Sohn einer Hündin [Gebundene Ausgabe]

Alexandro Jodorowsky , Georges Bess , Resel Rebiersch
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 111 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1 (Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940864145
  • ISBN-13: 978-3940864147
  • Größe und/oder Gewicht: 32,2 x 23,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.658 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ausgezeichnet mit dem PRIX ALPH ART für das beste Scenario!Huatalco City, eine Stadt irgendwo in Südamerika, wo Armut, Korruption und Gewalt alle Gesellschaftsschichten beherrschen. So auch das Leben von Juan Solo. Er wird mit einem Hundeschwanz geboren und deswegen von seinen Eltern ausgesetzt. Die ersten Stunden seines Lebens verbringt er auf einer Müllhalde, bevor er von einem zwergenwüchsigen Transvestit gefunden und aufgezogen wird. Als sein Ziehvater eines Tages vor seinen Augen von Banditen getötet wird, beginnt Juan Solo einen blutigen Rachefeldzug gegen die gesamte Gesellschaft. Bald schon macht er sich durch seine Gewalttaten einen Namen. Raub und Totschlag reihen sich aneinander und öffnen ihm allmählich die Türen von korrupten politischen Machthabern auf der Suche nach skrupellosen und effizienten Handlangern. Durch Zufall stößt er auf eine Spur, die ihm die Richtung zu seiner wahren Identität weist. Es ist der Auftakt einer Reise, die ihn an die Grenzen des menschlichen Bewusstseins führt Ein moderner Thriller in der glühenden Hitze Lateinamerikas, in dem Gewalt und Mystik, Hölle und Erlösung, Schicksal und Willenskraft die Hauptrolle spielen. Mit Juan Solo hat der große Szenarist und Filmemacher Jodorowsky eine Saga geschaffen, die seinen Filmen zweifelsohne am nächsten kommt.

Über den Autor

Alexandro Jodorowsky, 1930, als Chilene russisch-jüdischer Abstammung, lebt er nach Jahren in Mexiko heute in Paris. Performancekünstler und Filmregisseur und ebenso erfolgreich als Schriftsteller wie als Szenarist futuristischer Comics. Seit einigen Jahren widmet er sich verstärkt dem Dienst am Menschen, arbeitet therapeutisch mit dem Tarot, Familienstammbäumen und der von ihm entwickelten Psychomagie.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Viel Sex und Gewalt, 12. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Juan Solo 01 - Sohn einer Hündin (Gebundene Ausgabe)
Die Episoden aus Juans Kindheit und sein Aufstieg im Verbrechermilieu sind eigentlich nur Rückblenden. Auf den ersten Seiten von Juan Solo" wird dieser als Jesus von Tlacahuepan" bezeichnet und zu seiner Kreuzigung gebracht, die er selbst veranlasst hat. Juan will für die Sünden der gesamten Menschheit büßen. Wie er vom amoralischen Mörder zum Heiligen wird, bleibt vorerst ein Rätsel, dass den Leser gespannt auf die Fortsetzung warten lässt.

Alexandro Jodorowsky und Georges Bess sind renommierte Comiczeichner beziehungsweise -autoren, die auch schon vor Juan Solo" zusammengearbeitet haben. Während Jodorowsky einen mitreissenden, rasanten Plot liefert, steuert Georges Bess das passende Artwork bei. Dabei weiß Bess genau, welche Charaktere er realistisch darstellen muss und welche er stark überzeichnen und karikieren kann, sodass das Gesamtbild stets stimmig bleibt.
Die vorherrschende Farbe in dem Comic ist eindeutig rot, die zum einen die Intensität der sehr actionlastigen Szenen steigert, zum anderen auch die Hitze Südamerikas gut transportiert.
Die Geschichte an sich, der Aufstieg eines Waisen oder eines Verbrechers, ist keine neue und auch der Hundeschwanz Juans könnte ihr nicht die nötige Innovation verleihen. Dass der Verbrecher jedoch zu einer Art zweitem Jesus ikonisiert wird, ist eine interessante Idee und erhöht den Spannungsfaktor immens.
Jodorowsky füllt jede einzelne Seite dieses Comics mit Action und Handlung, nie kommt Langeweile auf. Der Autor hält sich kaum mit langen oder gar tiefsinnigen Dialogen auf, auch den Charakteren gewährt er kaum Raum, um sich zu entwickeln oder Tiefe zu gewinnen. Ob dies ein Manko ist, liegt im Auge des Betrachters, wird doch so oft darüber geklagt, dass in modernen Comics zu wenig auf zu vielen Seiten, passiert. Dies kann man Jodorowskys Werk nicht vorwerfen, doch gerade Juan hätte ein wenig plastischer und nicht ganz so unnahbar gestaltet werden können. Nie versagt dieser Antiheld", bei allem, was er tut, bewahrt er Würde und Coolness. Kaum einmal zeigt er Emotionen, egal was ihm widerfährt oder welche abstoßenden Gewalttaten er selbst begeht. Das macht es dem Leser schwer, mit ihm zu fühlen und sich dafür zu interessieren, welches Schicksal die Hauptfigur ereilt.

Bess und Jodorowsky sparen in Juan Solo" nicht mit expliziten Darstellungen von Sex und Gewalt. Wer an solchen Szenen Anstoß nimmt, dem wird der Comic nicht viel bieten, denn auch Humor und emotionale Szenen fehlen fast gänzlich. Für Fans des Duos und für Freunde von actionlastigen Thrillern, die zudem mit einem Hauch von Mystik ausgestattet sind, ist das Werk jedoch empfehlenswert. Nicht zuletzt, weil der Splitter Verlag ein Garant für qualitativ sehr hochwertige und ansprechend aufgemachte Comics ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Was für ein Mistkerl, 19. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Juan Solo 01 - Sohn einer Hündin (Gebundene Ausgabe)
In der Regel ist der Hauptdarsteller doch der Sympathieträger.
Juan Solo ist jedoch ein Arsc..., ein Mistkerl.
Doch gerade diese Tatsache ist das erstaunliche an diesem Album.
Man kann den "Helden" nicht leiden, trotzdem möchte man aber wissen wohin die Geschichte noch führen wird.
Den Zeichenstil finde ich altbacken und manchmal hat man Sylvester Stallone in Rocky vor Augen. Juan Solo hat den gleichen Dackelblick.
Tja, man sollte diesen Comic mal Quentin Tarantino schicken, eventuell inspiriert der "Mistkerl" zu einem neuen Film.
Auch wenn ich den Kerl nicht leiden kann: Ich will wissen wie es weiter geht und ob die Gerechtigkeit siegt.
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