EUR 8,90
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Don Juan de la Mancha ode... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 25. Januar 2009


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,90
EUR 5,89 EUR 0,01
68 neu ab EUR 5,89 32 gebraucht ab EUR 0,01

Wird oft zusammen gekauft

Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust: Roman (suhrkamp taschenbuch) + Die Vertreibung aus der Hölle: Roman (suhrkamp taschenbuch) + Selige Zeiten, brüchige Welt: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Preis für alle drei: EUR 26,85

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Suhrkamp
Suhrkamp-Insel-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Insel-Shop.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 273 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (25. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518460404
  • ISBN-13: 978-3518460405
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 2,4 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.623 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Nathan ist einer, den die Fernsehwerbung um eine adäquate Glücksvorstellung betrogen hat. Als er jung war, war das TV-Glück das Glück der Greise. „In der Werbung gab es nur Alte“, heißt es in Robert Menasses Roman Don Juan de la Mancha. „Alle möglichen Formen des Glücks wurden von graumelierten oder weißhaarigen Männern in der Reife ihrer Jahre beglaubigt. Wie weit entfernt mir als Kind damals das Glück erscheinen musste! Mir fehlten sehr viele Jahre, um Zutritt zum Glück zu bekommen. Als ich endlich vorrückte zur Möglichkeit, Teilhaber des Glücks zu sein, waren die Glücklichen, die das Glücklichsein in der Werbung ausstellten, dreißig Jahre jünger.“

In diesem Glücksloch muss Nathan, inzwischen erwachsen und Redakteur im Ressort „Leben“ einer Zeitung, sich selber umtun. Er sucht nach Möglichkeiten der Zufriedenheit und Harmonie -- und glaubt, sie bei den Frauen finden zu können. Bei der verheirateten Christa zum Beispiel, mit der ihn nach dem oralen Akt auf der Restauranttoilette später am Essenstisch nicht die sexuelle Befriedigung verbindet, sondern das Vergnügen, im Unterschied zu den anderen Gästen „zu wissen, dass wir es getan haben“. Oder bei Hannah, seiner Therapeutin, die ihn bittet, sein Lust-Verlangen in die Form einer Reportage zu kleiden. Oder aber bei seiner eigenen Ehefrau, der er trotz aller Eskapaden bis zum Schluss auf die ihm eigne Art und Weise treu sein wird. Denn Nathan ist der Minneritter von der traurigen Gestalt, ein Don Juan de la Mancha eben, der am Ende erkennen muss, dass zum Glücklichsein immer auch ein bisschen Unglück gehört...

In diesem Sinn ist Don Juan de la Mancha ein kluger, beinahe schon altersweiser, zum Aphorismus neigender Bildungsroman über einen sympathisch ungelenken, anachronistischen Verführer in einer Gesellschaft, die „nicht einmal einen Liter Mineralwasser verkaufen kann, ohne diese Ware erotisch zu besetzen“. Den Leser jedenfalls erwartet eine beglückende Lektüre, für die man gar nicht genug Werbung machen kann. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den »Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb«. Menasse lehrte anschließend sechs Jahre - zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie - an der Universität São Paulo. Dort hielt er vor allem Lehrveranstaltungen über philosophische und ästhetische Theorien ab, u.a. über: Hegel, Lukács, Benjamin und Adorno. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.

 


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ein interessanter, viel versprechender Titel, denn Don Juan de la Mancha ist eine Mischung aus Don Juan und Don Quixote und vielleicht können wir ihn wie viele anderer großen Romanfiguren als Paradigma des menschlichen Lebens überhaupt sehen. Juan ist der Archetypus des Frauenhelden, die grundlegende Gestalt des ewigen Glückssuchers in der europäischen Dichtung. Don Quixote ein hoch intelligenter und belesener Mann, der auf Grund seiner Sozialisation sich ein Weltbild geschaffen hat und als er in die Welt hinaus tritt, da muss er feststellen, die Welt ist nicht so wie er es gelernt hat. Dann wird es plötzlich tragisch komisch. Sein zentrales Thema ist der ewige Konflikt zwischen Ideal und Realität.

Der Roman erzählt, unter der Fokussierung einer durch die Sexualität vorangetriebenen gesellschaftlichen Befreiung, die Zerrissenheit eines ambivalenten Protagonisten. Einerseits ein Glückssuchender, andererseits ein an der Realität scheiternder Mensch , ein wahrer Juan de la Mancha. Dieses Mischungsverhältnis ist eigentlich das Dilemma jeder menschlichen Biographie. Man kann den Roman als Komödie lesen, oder als epischen Bildungsroman, der eine Entwicklungsgeschichte erzählt, bei dem alle Witze auf Kosten des Helden gemacht werden.

Im Zentrum steht der fünfzigjährige Held Nathan, dessen allmächtiger Vater sein Glück bei den Frauen suchte und dessen Mutter ihr deprimierendes Schicksal bei den Männern fand. Der Roman beschreibt die Liebe nach der sexuellen Revolution der 68 er, in Zeiten des grenzenlosen Liberalismus, wo generell der sexuellen Befreiung von Frauen und Männern der Weg bereitet wurde.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Reuter am 7. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Zwei Figuren der Weltliteratur zitiert und verschweißt Robert Menasse in seinem neuesten Roman: Don Juan, den ewigen Verführer, und Don Quichotte de la Mancha, den Ritter von der traurigen Gestalt. Dies ist eine treffliche Symbiose für Nathan, dem Ich-Erzähler des 280-seitigen Romans, bei dem es sich um eine Art Erziehungs- und Bildungsroman anhand der Erfahrungsgeschichte der Liebe handelt, die Nathan einfach nicht gelingen will und die zu nichts führt. ,Die Erziehung der Lust' heißt folglich auch der Untertitel des Romans.
Nathan verliert die Lust an der Lust, verliert die Lust am Sex. Und dies in einer Gesellschaft, "die nicht einmal einen Liter Mineralwasser verkaufen kann, ohne diese Ware erotisch zu besetzen". Aber dies ist nicht das eigentliche Problem Nathans. Sein Problem ist vielmehr, "dass man zwar die Lust verlieren, aber sie nicht vergessen kann. Lust ist überhaupt das einzige, das man nicht vergessen kann".
Und daher beschreibt er in mittlerweile fortgeschrittenem Alter seine Versuche und Fehlgänge, seine unendliche Qual mit der Lust seiner Therapeutin Hannah.
Es ist eine überaus amüsante, tiefgründige und wunderbar geschriebene education sentimental über die Liebe in Zeiten ihrer Belanglosigkeit und Beziehungslosigkeit. Deutlich kommt auch das Zeitkolorit aus den 60er, 70er und 80er Jahren zum Tragen, in denen Mann und Frau endgültig die hergebrachten Rollen zerfallen, ohne die man jedoch freilich nicht auskommen kann, zumal in der Liebe nicht. Schließlich mündet diese Odysee der Liebe folgerichtig in einer Situation, in der der Ich-Erzähler selber einmal die Frau geben darf.
Es ist ein Buch über die Irrungen und Wirrungen der männlichen Liebe.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Vanessa Hoefinger am 4. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Hmm... Ich war sehr froh, als ich es endlich fertig hatte. Es war für mich wie ein Kaugummi, den man unendlich lange ziehen kann. Wären nicht hin und wieder Stellen, die wirklich zum Weiterlesen animieren, hätte ich wohl frühzeitig abgebrochen. Ich fühlte mich zeitweise genauso lustlos und langweilig wie Nathan - im Grunde ein Erlebniss, wenn das geschriebene Wort eine solche Auswirkung hat. Trotzdem ist das nicht mein Thema, mit dem ich mich herumschlagen möchte, jedenfalls noch nicht;)
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Peter Joham am 22. Februar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Was heißt, er ist "verschieden"? Dass er nicht normal war - ein weiterer Nachfahre der Tante Jolesch, wienerisch, jiddisch, österreichisch. Selbstbiographie hin oder her, so Authentisches kann man nicht erfinden, das ist erinnert (von wem auch immer), witzig, selbstironisch, kritisch und doch so liebevoll. Nathan, der "Ich", erzählt seiner Therapeutin aus seinem und dem Leben seiner Familie, um seinem Lustverlust nachzuspüren. Ein Kaleidoskop von der Zwischenkriegszeit bis zur Gegenwart, echt und lebensnah, das Zeitzeugnis eines blitzgescheiten Autors, der sich selbst und vieles andere nicht todernst sieht und nimmt und dem es doch ernst ist um die Sache. Ein Lesevergnügen der besonderen Art, fernab von teutonisch-trister Nabelschau, ein Schnitzler'scher Reigen, nicht Wagner, nein Rossini. Über Helga, Martina, Alice, Beate und Christa sowie diverse andere kalauert und schwadroniert "Ich" genussvoll dahin, über die Liebe (was ist das wohl?) und die Freiheit zu ihr oder von ihr, je nach Lust oder Unlust. Man lebt immer weiter, solange man lebt. Ein Feuerwerk voll Wortwitz und Komik mit einem ernster werdenden letzten Drittel. Titel und Untertitel könnten treffender nicht sein.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden