dass derek durch seinen sony deal etwas an seinem exzeptionellen gitarren spiel (was die intensität betrifft) abgegeben hat, aber mit seinem neuen werk "joyful noise" beweist er mal wieder eindrucksvoll, dass er zu der neuen gattung von herausragenden gitarristen gehört, der ohne gesichtsverlust blues, southern rock, jazz und neuerdings indische und latin einflüsse perfekt arrangieren und verbinden kann.
aus der generation der "gitarrenwunderkinder" stammend (siehe johnny lang, kenny wayne shepard) ist er in europa nicht so bekannt wie jene, hat aber mit seinem mitwirken bei den allman brothers (live) seine reputation erhalten. waren die ersten beiden alben (wobei man sich hier unbedingt bemühen sollte, diese weiterhin für den käufer erwerbar zu halten)noch sehr stark auf sein gitarrenspiel fixiert, so tritt er mit dieser cd einen "santanaähnlichen" versuch an, mit prominenten gästen eine multikulturelle cd abzuliefern. der gelingt zweifellos in dem soulbehafteten stücken "home in your heart" und like anyone else" mit solomon burke an den vocals, mit dem indischen "maki madni" mit rahat nusrat fateh ali khan, dem salsa knaller "kam-ma-lay" mit ruben blades und natürlich mit dem bluesigen "baby your right" mit seiner frau susan tedeshi.
mit den restlichen songs besticht er auf seinem liebligsgebiet dem bluesigen jazz. die feine abstimmung mit seinen kollegen todd smallie(bass), yonrico scott (drums) und kafi burbidge keyboards, trägt zu unsagbar gut gespielten arrangements bei, die die extraklasse dieser musiker herausstellt.