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Außerdem sind zahlreiche Features mit internationalen Reggae-Größen wie Bounty Killer, Capleton oder Luciano & Mikey General zu hören, auch Jungstars wie Jahmali, Daddy Rings oder Jack Radics sind vertreten. International und abwechslungsreich auch die Produzenten: Von Altmeister Dean Frazer maßgeblich arrangiert, trug die Atmosphäre des legendären Tuff Gong Studios, der ehemaligen Wirkungsstätte Bob Marleys, ein Übriges zum authentischen Feeling bei. Auch Bobby "Digital" Dixon, Spezialist für digitalen Dancehall-Sound, schraubte an den Reglern, wenngleich insgesamt recht wenig digitale Sounds auf Journey To Jah zu hören sind. Dafür um so mehr Livebands: Die Firehouse Crew, Morton Heritage und Mafia & Fluxy stehen ganz in der Tradition klassischer Begleitbands wie es einst die Wailers waren, ebenso Bläser-Arrangements und Chor-Harmonien. Insgesamt zwar wenig musikalisch Neues, das muss aber auch gar nicht sein: Ein überzeugendes klassisches Reggae-Album war längst überfällig -- hier ist es! --Ute Springer
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GIMME A SIGNAAAAL!!!!!
-> es sei noch angemerkt, auch Reggae-Legenden wie Morgan Heritage sind vertreten, was schonmal für sich sprechen sollte
Das ist eigentlich klassischer Roots Reggae mit entspanntem Beat und melancholischem Frohsinn im Herzen. Aber weil gelegentlich mal kleine elektronische Licks verwendet werden, nennt Gentleman das „Modern Roots." Wie ein roter Faden zieht sich Gentlemans auffallender Sprechgesangstil durch die Songs. Im Reggae wird Rappen „Deejaying" genannt, aber weil Gentleman eine Art Singsang rappt, nennt er das Sing-Jaying. Und das macht er nicht nur bei den Roots Reggae- Stücken, sondern auch bei crossover Dancehall Knallern wie z.B. dem Song „Long Face".
Da werden innovativfreudige Reggae-Herzen warm. Und sogar auf Jamaika selbst hat sich Gentleman inzwischen gehörig Respekt verschafft. „Journey to Jah" wurde ausschließlich auf der Insel der Hanfpaffer mit den feinsten Produzenten aufgenommen, und während der Sessions kam so mancher Reggae- Großmeister vorbei und verewigte sich auf der Platte. Die Namen lesen sich wie ein -Who's Who- des Raggae: Bounty Killer, Capleton oder Junior Kelly. Auch Morgan Heritage stand an, um mit Gentleman aufzunehmen. Der Track, der dabei rausgekommen ist, heißt „Man of my Own."
Es gibt Leute, die behaupten, dass Reggae ermüdend und langweilig ist - aber diese CD mit ihren 15 Tracks zählt garantiert nicht dazu. 60 Minuten lang gibt es frische Riddims, knackige Bläser, klassischen Roots Reggae, experimentelle Dancehall Tracks und viele, viele Reggae Stars: wer sich für Reggae bisher nur oberflächlich interessiert hat, und zum Fan werden will, sollte sich diese Platte zulegen.
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