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Journalistisches Texten. Sprachliche Grundlagen für professionelles Informieren
 
 
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Journalistisches Texten. Sprachliche Grundlagen für professionelles Informieren [Taschenbuch]


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: UVK
  • ISBN-10: 3896692968
  • ISBN-13: 978-3896692962
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 14,9 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 779.838 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jürg Häusermann
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jürg Häusermanns Buch wendet sich "an Journalistinnen und Journalisten, die sich mit der Sprache auseinandersetzen wollen." Es will zeigen, "was es bringt, über den Sprachgebrauch zu reflektieren." Und, bringt es etwas? Eine ganze Menge.

Vor allem unzählige Beispiele aus der alltäglichen journalistischen Praxis. Beispiele, die analysiert und -- wo nötig -- korrigiert bzw. mittels positiver Gegenbeispiele kommentiert werden. Aufgrund dieses eindeutigen Schwerpunktes auf der Empirie braucht Häusermann sich nicht allzu sehr auf die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lehrmeinungen einzulassen -- etwa bezüglich der Frage, ob man eine Nachricht mit einem Zitat anfangen darf, wie eine gute Überschrift auszusehen hat, was man bei einer Bildunterschrift zu beachten hat -- kurz: was eigentlich einen guten Text ausmacht.

Jeder, der Tag für Tag Texte, Überschriften, Bildunterschriften, "Teaser" oder "Leads" schreiben muss, weiß aus leidvoller Erfahrung, dass es nicht immer gelingt, die Leitsätze und Regeln, die man in der Ausbildung gelernt hat, auch tatsächlich zu beherzigen. Oft fehlt die Zeit und man muss in letzter Sekunde etwas zusammenschustern -- oder man hat schlichtweg einen schlechten Tag (meistens Montag).

Journalistisch texten ist so angelegt, dass man es auch in der alltäglichen Praxis gerne zur Hand nimmt -- eben wie ein Handbuch. Häusermann, der an der Universität Tübingen Medienanalyse und Medienpraxis lehrt, teilt sein Buch in fünf Kapitel ein. Ausgehend von der Frage, was eigentlich journalistisches Schreiben ausmacht, über die adäquate Auseinandersetzung mit "Fremder Rede" bis hin zur Frage, wie man den Adressaten "Zeitungsleser" zum Lesen motiviert, schlägt er einen Bogen zu der Problematik, wie man eigene und fremde Texte konstruktiv beurteilt.

So sehr Häusermann die Kritik der Form journalistischer Texte in den Vordergrund seines Buches stellt, so unmissverständlich formuliert er auch sein Kredo: "Ein Text darf formal misslungen und inhaltlich tadellos sein, aber nicht formal brillant und inhaltlich fragwürdig." Genau das unterscheidet ihn nämlich von einem literarischen Text. --Axel Henrici

Kurzbeschreibung


Guter Stil entsteht aus einer klaren Position
Jürg Häusermann zeigt anhand von zahlreichen Beispielen aus der deutschsprachigen Presse, wie journalistische Texte verständlicher und attraktiver werden und hilft bei der Ausbildung eines eigenen journalistischen Stils.Wer sich um guten journalistischen Stil bemüht, muss in erster Linie lernen, kritisch mit den Formulierungen Anderer umzugehen. Denn journalistische Texte entstehen aus fremden Texten: Presse-Erklärungen, Interview-Antworten und viele andere Dokumente, die das Recherchematerial bilden, stammen von den Menschen, Gruppen und Organisationen, über die berichtet wird. In ihrer Sprache spiegeln sich deren Sichtweisen und Meinungen. Es gehört deshalb zu den wichtigsten journalistischen Fähigkeiten, eigene und fremde Sprache zu unterscheiden und voneinander abzugrenzen.
Jürg Häusermann lehrt, sprachliche Mittel bewusst einzusetzen, um zu verhindern, dass fremde Perspektiven und Interpretationen unkontrolliert in den eigenen Text einfließen. So mache es beispielsweise einen Unterschied, ob die Bahn bei einem unerwarteten Andrang von Reisenden diese "überredet, auszusteigen" (DPA) oder "aus dem Zug werfen lässt" (Express).Er zeigt außerdem, wie fachspezifische Informationen verständlich vermittelt werden können, und leitet an zur attraktiven Präsentation von Texten durch Überschrift und Lead. Tipps für die verschiedenen Formen der Textkritik - vom Gegenlesen bis zur Blattkritik - runden das Lehrbuch ab.Jürg Häusermann ist Professor für Medienanalyse und Medienpraxis an der Universität Tübingen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Einführung 4. Januar 2003
Format:Taschenbuch
Was zeichnet einen guten journalistischen Text aus? Mit welchen Techniken können Journalisten im Spannungsfeld zwischen den Interessen derer, über die sie berichten, und derer, für die sie berichten, ihre eigene Sprache finden?- Diesen Fragen geht das Lehrbuch „Journalistisches Texten" von Jürg Häusermann nach, das im Frühjahr 2001 in einer umgearbeiteten Fassung bei der UVK Verlagsgesellschaft in der Reihe „praktischer Journalismus" erschienen ist.

Das Buch folgt dem Hauptgedanken und gleichzeitig dem roten Faden, dass gute journalistische Texte aus einer sicheren journalistischen Position heraus entstehen: Journalistisches Texten bedeutet laut Häusermann, die Positionen der Beteiligten zu erkennen und selbst Position zu beziehen. Sprache interpretiert immer und kann nicht vollständig neutral erscheinen.

Über ein und dasselbe Ereignis werden meistens sehr unterschiedliche Nachrichten übermittelt. Die Überschriften „461 ,Illegale' an Bord" , „600 Menschen auf stürmischer See ihrem Schicksal überlassen" und „400 Kurden nach Italien gebracht" sind alle am selben Tag erschienen, rücken aber jeweils verschiedene Akteure ins Zentrum und verschweigen andere.

Häusermann liefert in jedem der fünf überschaubaren Kapitel Positiv- und Negativbeispiele aus den Zeitungen der letzten Jahre und stellt Sprachtechniken und -übungen vor. Das einleitende Kapitel behandelt den journalistischen Stil, dem unter anderem die Aufgabe zukommt, „die Menschen in die Texte zurückzuholen". Das zweite ist dem Umgang mit fremder Rede, dem Zitieren, gewidmet. Im dritten Kapitel zeigt Häusermann wie fachspezifische Informationen verständlich vermittelt werden können und im vierten gibt er Anregungen wie der Leser durch Einstiegshilfen wie Bilder, Überschriften und Leads zum Lesen motiviert werden kann. Das fünfte Kapitel schließlich enthält Tipps für verschiedene Formen der konstruktiven Textkritik.

„Journalistisches Texten" liefert gestandenen Journalisten Denkanstöße für ihren Berufsalltag, in dem sie immer mit fremden Texten konfrontiert werden, die sie sich zu eigen machen müssen. Die anschaulichen Beispiele und der bewusste Umgang mit Fachtermini, machen das Lehrbuch auch für Laien gut lesbar und für angehende Journalisten interessant.

Jürg Häusermann ist seit 1993 Professor für Medienanalyse und Medienpraxis an der Universität Tübingen und verfügt über langjährige Erfahrung in der journalistischen Ausbildung.

(Rezension von Meike Meyer, Deutscher Fachjournalisten-Verband e. V.)

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die absolute Deklassierung dieses Titels ist für mich nicht nachvollziehbar. Jeder Autor im Stilistikbereich setzt andere Schwerpunkte. Wolf Schneider z.B. geht in jedem seiner Bücher auf dieselben Sprachmätzchen ein, die er durch seine Bücher im Laufe der Jahre offenbar nicht ausräumen konnte.
Der Verdienst dieses Werks ist die Konzentration auf größere Textstrukturen, mit deren Hilfe man baukastenartig jedes Thema Klotz für Klotz bearbeiten kann. Anders als das Buch "Stilistik für Journalisten" von Kurz u.a beginnt Häusermann nicht beim einzelnen Wort, sondern behandelt Absätze und globaltextliche Strategien. Seine Ausführungen über Perspektiven und Möglichkeiten des Erzählens im Journalismus sind auch bitter nötig. Schliesslich wird oft genug nur bei Agenturen abgeschrieben statt aufbereitet.
Häusermanns Stil ist nicht universitärer als der Schneiders, allenfalls sind die gewählten Negativbeispiele nicht immer gleich zum Wiehern wie bei Schneider. Da ein universitärer Abschluss heute als Standardvorraussetzung für Journalisten gilt ist das Argument des angeblich schwierigen Textes nicht stichhaltig. Trocken ist das Buch überhaupt nicht, sondern sachlich und größtenteils sehr informativ und insgesamt eine Ergänzung zu Schneiders Büchern.
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19 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sprachlich erinnert Häusermanns Büchlein über das journalistische Texten eher an dröge Universitätsvorlesungen. Seine unglaublich umständlichen Sätze lassen sich nur schwer verdauen. Schon nach den ersten Zeilen fragte ich mich: Wie kann man so etwas nach Wolf Schneiders "Deutsch für Profis" noch schreiben?
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