Das Bild des Journalisten ist oft verklärt und viele können sich kein genaues Bild von diesem Beruf machen (im Übrigen ist auch die Berufsbezeichnung Journalist" nicht geschützt und kann von jedermann verwendet werden). Löwisch bietet eine gute Grundlage für diejenigen, die sich für dieses Metier interessieren, denn sie erklärt ausführlich, was die Arbeit eines Redakteurs einer Zeitung oder Nachrichtensendung beinhaltet. Besonders der Ausbildung räumt sie viel Platz ein, den sie auch braucht, denn es führen nicht nur viele Wege nach Rom, sondern auch viele in den Journalismus.
Angenehm überrascht Löwisch, indem sie einige Kurzporträts junger Journalisten aufführt, die auf den unterschiedlichsten Wege in diesen Beruf geraten sind und in unterschiedlichen Ressorts arbeiten: Neben dem Sportreporter gibt es die Auslandskorrespondentin. Das veranschaulicht noch mehr die Vielseitigkeit des Berufes. Trotzdem erklärt Löwisch auch die Nachteile, die damit verbunden sind: lange Arbeitszeiten und auch langes Warten auf eine feste Stelle.
Man merkt Löwisch an, dass sie den Journalismus liebt und diesen auch gern vermittelt. Allen, die mit dem Gedanken spielen, Journalist zu werden, kann dieses Buch ohne Bedenken empfohlen werden.