Positiv an dieser Fleißarbeit ist, dass die Autorin die Positionen zur Bewertung und Entwicklung journalistischer Arbeit zusammengetragen hat. Kollegen, die sich ein wenig mit der Materie auseinander gesetzt haben, werden indes kaum etwas Neues erfahren. Aber auch Einsteiger seien gewarnt: Das Buch ist voll mit ungezählten Mittelstufenreferatsbesinnlichkeiten. Und es scheint zu belegen, dass es für Journalisten wohl doch nichts Schöneres gibt, als ihren Namen vorne auf einem Buch stehen zu sehen. Denn so richtig gewartet hat die Welt auch auf dieses Werk nicht.