„Joséphine und Napoléon" ist die Fortsetzung von „Joséphine" und handelt von den ersten Ehejahren Napoléons mit Rose Beauhernais, die von ihrem Mann nur noch Joséphine genannt wird. Zum Inhalt möchte ich nicht mehr erzählen, da es zu viel verraten würde.
Der Roman beginnt genau dort, wo der erste Band aufhört, was ich sehr gut finde, denn oftmals findet man Zeitsprünge in Fortsetzungsbänden.
Auch dieses Buch ist wie sein Vorgänger in Tagebuchform geschrieben, aus der Sicht Joséphines.
Sandra Gulland vermag es aber in diesem Buch leider nicht, seinen Leser in eine andere Welt zu führen, die einen nicht mehr los lässt. Es ist immer noch sehr gut, aber nicht so ergreifend und flüssig wie „Joséphine".
Viele Ereignisse sind nur angerissen, die mich persönlich sehr interessiert haben, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Zeitweise kommt es einem vor, als wäre das Recherchieren zu mühselig und um darauf verzichten zu können, wurden Ereignisse knapp angerissen, aber nicht detailliert beschrieben. Das Buch vermittelt außerdem nicht die emotionale Tiefe, wie ich sie im ersten Buch vorfand. Schade! Aber immer noch lesenswert...
Den letzten Band der Trilogie „Kaiserin Joséphine" werde ich sicherlich auch noch lesen, denn die Geschichte dieser faszinierenden Person interessiert mich sehr.