Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß [Taschenbuch]

Hellmut G. Haasis
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Unbekannter Einband --  

Hinweise und Aktionen

  • Valentinstags-Special: Zusätzlich zu Ihrem Amazon-Einkauf jetzt das Album Classical Music from Romantic Movies für nur 1 EUR herunterladen. Alle Infos zur Aktion.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 478 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499611333
  • ISBN-13: 978-3499611339
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,7 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 295.024 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hellmut G. Haasis
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Hellmut G. Haasis auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Joseph Süß Oppenheimer, erst mit dem Tag seiner Verhaftung im Jahr 1737 in herabsetzender Absicht zum "Jud Süß" gemacht, zählt zu den bekanntesten Gestalten in der Geschichte der deutschen Juden. Das Bild seines Lebens ist allerdings eingetrübt durch diffamierende Legenden, die schon zu seinen Lebzeiten und erst recht nach seinem schmählichen Tod am Galgen kursierten und verzerrt durch den Hetzfilm "Jud Süß" von 1940. Dabei hat sich noch niemand der Mühe unterzogen, die umfangreichen Akten des Prozesses gegen Joseph Süß auszuwerten.
Gestützt vor allem auf diese Quellen, erzählt Hellmut G.Haasis die Lebensgeschichte des Joseph Süß, nicht die Geschichte seines Nachlebens als Jud Süß. Der Aufstieg des 1698 geborenen Joseph Süß zum Bankier und württembergischen Geheimen Finanzrat spiegelt sehr genau die Bedingungen, unter denen Juden zur Zeit des kleinstaatlichen Absolutismus überhaupt zu Ansehen und Vermögen gelangen konnten.

Autorenportrait

Hellmut G. Haasis, geboren 1942 in Mülacker, studierte Theologie, Geschichte, Soziologie und Politik. Nach dem theologischen Examen politischer Publizist, Verleger und Rundfunkautor. Ausgezeichnet mit dem Thaddäus-Troll-Preis, dem Schubart-Preis und dem Civis-Preis der ARD. Er lebt in Reutlingen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

4 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.5 von 5 Sternen (4 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erstes umfassendes Werk zum Thema, 25. April 2002
Im Stuttgarter Staatsarchiv stehen sie, die gesamten Prozeßakten gegen Oppenheimer, meterweise "Büschel", also lose Blättersammlungen. In heute kaum mehr zu entziffernder, schneller Handschrift der Protokollanten. Wer hat sie bisher gelesen? Kaum jemand, das zeigen die Leselisten des Archivs. Haasis hat sich durchgearbeitet und erstaunliche Details zutage gefördert. Und er vermag sie einzuflechten in einen nachvollziehbaren Fluss damaliger Ereignisse und Umstände. Natürlich sind die Verwicklungen der Zeit teilweise wie dichtes Gestrüpp. Münzprägung, Lotteriewesen, Position der württembergischen Landstände - Haasis bemüht sich, Licht ins Dunkel zu bringen, dennoch bleibt das Ganze streckenweise schwer zu lesen. Na und? Schließlich besser, als alles soweit zu vereinfachen, dass es sachlich falsch wird.
Wen das Thema interessiert, der (oder sie) kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist tatsächlich das erste und bislang einzige Buch (und ich habe lange in Bibliotheken gewühlt!), das vermag, einen Blick auf den Menschen Oppenheimer zu werfen sowie die ganze Ungeheuerlichkeit - und nichts anderes war der Prozeß - aufzudecken und darzulegen. Dass dem politischen Historiker Haasis dabei die ein oder andere Polemik unerläuft, ist nur allzu verständlich. Auch ein historisches Buch ist ein Produkt seiner Zeit. Sehr positiv die exakten Quellenangaben, die in vielen populärwissenschaftlichen Werken heutzutage fehlen.
Alles in allem ein unentbehrliches Buch für alle an Oppeneheimer oder Deutscher Geschichte Interessierten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Joseph Süß Oppenheimer - eine arbeitsintensive Biografie, 16. Februar 2011
Hellmut G. Haasis: "Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß - Finanzier, Freidenker, Justizopfer"

Rowohlt Verlag GmbH, 1. Auflage 1998

Bereits im ersten Kapitel "Ursprünge im Nebel" beschränkt Hellmut G. Haasis seine Biografie auf "Zeitabschnitte, Tätigkeiten und Orte" im Leben des Joseph Süß Oppenheimer, zu denen "sichere und ausreichende Quellen" vorliegen.

Die Quellennachweise werden ab Seite 453ff für die einzelnen Kapitel genannt und lassen nur vermuten, wie a r b e i t s i n t e n s i v die Recherche zu diesem Buch gewesen sein muss. Die Zitate aus den Quellen im Text verleihen dem Buch Authenzität.

Hellmut G. Haasis hat Joseph Süß Oppenheimer als intelligenten, kreativen und äußerst pragmatischen Menschen der Finanzbranche (18. Jahrhundert) beschrieben. Als jemanden, der politische Kontakte suchte und zu nutzen wusste. Der Niederlagen und Herausforderungen annehmen konnte. Und als assimilierten Juden, für den die Religion in der Gefangenschaft lebenswichtig wurde. Ein wenig befremdlich wirken - aus heutiger Sicht - Joseph Süß Oppenheimers Kontakte zu Frauen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Detaillierte Biographie des "Jud Süß", 15. November 1999
Von Ein Kunde
Der antisemitische Hetzfilm „Jud Süß" von Veit Harlan (1940) bildet wohl den unrühmlichen Höhepunkt der fast unüberschaubaren Zahl von verzerrten Berichten über Joseph Süß Oppenheimer, die seit dessen Hinrichtung 1738 veröffentlicht wurden. Gegen die Legenbildung, die sofort nach dessen Tode begann, setzt Hellmut G. Haasis nun eine detaillierte und spannende Biographie des - so im Untertitel der Studie - Finanziers, Freidenkers und Justizopfers. Der Autor zitiert aus seinen Quellenbeständen, vornehmlich Prozeßakten, sehr ausgiebig. So entsteht ein facettenreiches Bild des 1698 in Heidelberg geborenen Joseph Süß und seines Aufstiegs zum Finanzier und Berater des württembergischen Herzogs Karl Alexander. Vor allem aber zeichnet Haasis sehr genau den Verlauf des geheimen Prozesses dar, der schließlich zum Todesurteil führte, und entlarvt dieses dabei als Justizskandal, als bewußt kalkulierten Mord, keineswegs als Justizirrtum. Joseph Süß Oppenheimer befand sich im Spannungsfeld der Konflikte zwischen dem katholischen Herzog und den evangelischen Landständen. Er war letzteren vor allem als die treibende Kraft der den traditionellen württembergischen Eliten so verhaßten, vom Herzog durchgesetzten, Modernisierung des Finanzwesens ein Dorn im Auge. Dies gepaart mit antijüdischen Vorurteilen erzeugte jene Stimmung, die schließlich zur Verhaftung, Verurteilung und Hinrichtung des „Jud Süß" - so wurde er erstmals während seiner Haft genannt - führte. Am Todestag von Carl Alexander, dem 12. März 1737, wurde Oppenheimer ohne Haftbefehl festgenommen; einer der unzähligen Rechtsbrüche, die Haasis nachweisen kann. Es folgten rechtswillkürliche Akte wie die verfrühte Beschlagnahmung seines Vermögens, die Verweigerung der freien Verteidigerwahl, die Zusammensetzung des keineswegs neutralen Gerichts, usw. Insgesamt fällt der Autor ein vernichtendes Urteil über den Prozeß: „Der ganze Prozeß war eine Farce. Es ging nie darum, die Sachverhalte aufzuklären und sie rechtlich zu würdigen. Schon Mitte 1737 stand das Todesurteil fest." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen


Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar