Joseph Calleja

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Biografie

Geboren in Attard, Malta, am 22. Januar 1978.

Joseph Calleja ist heute bereits einer der gefragtesten Tenöre an führenden Opernhäusern beiderseits des Atlantiks. Seine Stimme inspiriert Kritiker regelmäßig zu Vergleichen mit „legendären Sängern früherer Zeiten: Jussi Björling, Beniamino Gigli, sogar Enrico Caruso“ (Associated Press). Jüngste Erfolge des maltesischen Tenors sind seine Rollendebüts an der Metropolitan Opera, wo er in der Titelrolle von Barlett Shers Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen „sein Bestes gab und mit Inbrunst, Ausdauer und rührenden Vokalfarben sang und sich damit ... Lesen Sie mehr

Geboren in Attard, Malta, am 22. Januar 1978.

Joseph Calleja ist heute bereits einer der gefragtesten Tenöre an führenden Opernhäusern beiderseits des Atlantiks. Seine Stimme inspiriert Kritiker regelmäßig zu Vergleichen mit „legendären Sängern früherer Zeiten: Jussi Björling, Beniamino Gigli, sogar Enrico Caruso“ (Associated Press). Jüngste Erfolge des maltesischen Tenors sind seine Rollendebüts an der Metropolitan Opera, wo er in der Titelrolle von Barlett Shers Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen „sein Bestes gab und mit Inbrunst, Ausdauer und rührenden Vokalfarben sang und sich damit eine überwältigende Ovation sicherte“ (New York Times), sowie am Royal Opera House, Covent Garden, wo er allen anderen fast „die Show stahl“ (The Independent) und sich als „faszinierender Adorno“ (Financial Times) erwies, als er neben Plácido Domingo in Simon Boccanegra auftrat.

Während der Saison 2010/2011 übernimmt Calleja drei wichtige Rollen an der Met: Rodolfo in La bohème, Edgardo in Lucia di Lammermoor (neben Natalie Dessay), sowie den Herzog von Mantua in Rigoletto, die Rolle, in der er auch 2006 sein Met-Debüt gab. Weitere Höhepunkte der kommenden Zeit sind Pinkerton in der Neuproduktion von Madame Butterfly, mit der die Houston Grand Opera ihre Saison eröffnet; sein kanadisches Recital-Debüt in der Roy Thompson Hall in Toronto; sowie die Veröffentlichung seines nächsten Albums bei Decca, das italienische und französische Arien enthält. Auf der anderen Seite des Atlantiks kehrt Calleja nach Deutschland zurück, um an zwei der renommiertesten Häuser zu singen – in München an der Bayerischen Staatsoper in L’elisir d’amore und La bohème, und an der Deutschen Oper Berlin in Lucia – und in Istanbul gibt er einen Opernarien-Abend. Der Tenor beschließt die Saison mit einer Tournee der Metropolitan Opera, bei der er neben Diana Damraus Lucia die Rolle des Edgardo übernimmt.

Während der vergangenen Saison folgten auf beeindruckende Rollendebüts als Hoffmann und Adorno sowie als Ruggiero in La rondine in Frankfurt Auftritte Callejas an der Staatsoper Hamburg und der Wiener Staatsoper, Macduff in Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper München und Nemorino in einer neuen Produktion von L’elisir d’amore am Neuen Nationaltheater von Tokio. Seine zahlreichen konzertanten Auftritte umfassten nicht nur Frankreich, Rumänien und Japan, sondern auch seine Heimat Malta.

Callejas Engagements haben ihn in 28 Hauptrollen in nahezu jede europäische Großstadt geführt – eine bemerkenswerte Leistung für einen 32-Jährigen. Sein Covent Garden-Debüt gab er als Herzog von Mantua, und bald kehrte er dorthin als Alfredo und Macduff zurück und gab außerdem den Nicias in Massenets Thaïs in einer konzertanten Aufführung. An der Wiener Staatsoper hat er Elvin in La somnambula, Arturo in I puritani, Verdis Herzog, Rodolfo, Alfredo und Nemorino sowie die Titelfigur in Roberto Devereux gesungen. Er sang die Rolle des Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi in konzertanten Aufführungen am Konzerthaus Wien zusammen mit Anna Netrebko und Elīna Garanča, die von der Deutschen Grammophon aufgenommen und Anfang 2009 veröffentlicht wurden. An der Zürcher Oper trat Calleja als Verdis Herzog und Elvino auf und bei den Salzburger Festspielen als Tebaldo in konzertanten Aufführungen unter Ivor Bolton. Den Herzog von Mantua sang er auch bei seinen Debüts an der Bayerischen Staatsoper, der Netherlands Opera, Welsh National Opera und Deutschen Oper Berlin, wohin er seither als Arturo zurückgekehrt ist und außerdem seine ersten Erfahrungen in der Titelrolle von Gounods Faust sammelte. Das Publikum des Gran Teatre de Liceu in Barcelona sah ihn zuerst als Nemorino, und sein Debüt als Rodolfo gab er an der Semperoper in Dresden und an der Frankfurter Oper, wohin er für sein Rollendebüt als Roméo in Roméo et Juliette zurückkehrte. Sein Deutschland-Debüt gab Calleja als Don Ottavio in Don Giovanni bei den Festspielen Regensburg, eine Rolle, die er darauf auch bei seinem Debüt am Teatre Principal in Mallorca wiederholte. Seinen ersten Auftritt beim Rossini-Opernfestival in Pesaro machte er als Lind in der Uraufführung von Azio Corghis Isabella. Höhepunkte vergangener Spielzeiten waren außerdem seine Auftritte als Alfredo in einer Neuproduktion von La traviata an der Opéra National du Rhin in Strassburg; als Ernesto in Don Pasquale in Brüssel; Almaviva in Il barbiere di Siviglia in Lüttich; Fenton in Falstaff am Teatro Regio in Turin; Edoardo di Sanval in Verdis Un giorno di regno in Bologna; als Herzog in Rotterdam und Kopenhagen; Rodolfo bei den Bregenzer Festspielen; und Leicester in Maria Stuarda in Stockholm und Parma.

Calleja gab sein US-amerikanisches Debüt als Rinuccio in Gianni Schicchi beim Spoleto Festival. Desweiteren trat er als Macduff an der Seattle Opera auf und gab seine Debüts an der Los Angeles Opera und Lyric Opera of Chicago als Alfredo in La traviata. An der Metropolitan Opera in New York hat er Verdis Herzog, Macduff und Nemorino gesungen. Weitere Auftritte in den USA waren Almaviva in Il barbiere di Siviglia sowie der Herzog von Mantua an der Washington Opera und Edgardo in Lucia di Lammermoor an der Minnesota Opera. Im Jahr 2000, im Alter von nur 20 Jahren, gab er sein kanadisches Debüt in Toronto als Rodolfo in La bohème.

Calleja nimmt seit 2003 exklusiv für Decca auf; seine ersten zwei CDs mit Opernarien, The Golden Voice und Tenor Arias, sicherten ihm Zuspruch bei Kritik und Publikum und inspirierten Riccardo Chailly, mit dem er für die erste Aufnahme zusammenarbeitete, zu dem Kommentar: „Ich habe seit langem kein solches Talent in einem solch jungen Alter erlebt – sein Klang hat eine Qualität, die ich verloren geglaubt hatte.“ Beide Aufnahmen wurden von den Herausgebern der Zeitschrift Gramophone hervorgehoben, und The Observer beschrieb Calleja als „eine seltene Entdeckung, der Erinnerungen von Caruso bis Domingo weckt mit seinem anschmiegsamen Klang und dem ausdrucksstarken, höchst individuellen lyrischen Ton, mit dem er sogar altbekanntes Material angeht.“

Als vielgefragter Konzertsänger hat Calleja mehrere Deutschland-Tourneen absolviert mit Rezitals und Soloabenden, sowie zusammen mit der Sopranistin Anna Netrebko. Ferner ist er bei Operngalas in Leipzig, Hampton Court und beim Faenol Festival in Großbrittanien zusammen mit Bryn Terfel aufgetreten sowie am Sejong Cultural Center in Seoul, Korea. Calleja hat beim Festival de Música de Canarias Rossinis Stabat mater gesungen, Verdis Messa da Requiem unter Riccardo Chailly, Gianandrea Noseda und Juri Belohlavek bei den BBC Proms in London, sowie Haydns Lord Nelson Mass bei den Salzburger Pfingstfestspielen.

Joseph Calleja wurde 1978 in Malta geboren und begann im Alter von 16 Jahren zu singen. Sein Lehrer war der Tenor Paul Asciak. Sein professionelles Debüt gab er 1997 in Malta als Macduff in Macbeth; im selben Jahr gewann er den Belvedere Hans Gabor Wettbewerb. 1998 gewann er den Caruso-Wettbewerb in Mailand und im folgenden Jahr Domingos Operalia-Wettbewerb.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Geboren in Attard, Malta, am 22. Januar 1978.

Joseph Calleja ist heute bereits einer der gefragtesten Tenöre an führenden Opernhäusern beiderseits des Atlantiks. Seine Stimme inspiriert Kritiker regelmäßig zu Vergleichen mit „legendären Sängern früherer Zeiten: Jussi Björling, Beniamino Gigli, sogar Enrico Caruso“ (Associated Press). Jüngste Erfolge des maltesischen Tenors sind seine Rollendebüts an der Metropolitan Opera, wo er in der Titelrolle von Barlett Shers Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen „sein Bestes gab und mit Inbrunst, Ausdauer und rührenden Vokalfarben sang und sich damit eine überwältigende Ovation sicherte“ (New York Times), sowie am Royal Opera House, Covent Garden, wo er allen anderen fast „die Show stahl“ (The Independent) und sich als „faszinierender Adorno“ (Financial Times) erwies, als er neben Plácido Domingo in Simon Boccanegra auftrat.

Während der Saison 2010/2011 übernimmt Calleja drei wichtige Rollen an der Met: Rodolfo in La bohème, Edgardo in Lucia di Lammermoor (neben Natalie Dessay), sowie den Herzog von Mantua in Rigoletto, die Rolle, in der er auch 2006 sein Met-Debüt gab. Weitere Höhepunkte der kommenden Zeit sind Pinkerton in der Neuproduktion von Madame Butterfly, mit der die Houston Grand Opera ihre Saison eröffnet; sein kanadisches Recital-Debüt in der Roy Thompson Hall in Toronto; sowie die Veröffentlichung seines nächsten Albums bei Decca, das italienische und französische Arien enthält. Auf der anderen Seite des Atlantiks kehrt Calleja nach Deutschland zurück, um an zwei der renommiertesten Häuser zu singen – in München an der Bayerischen Staatsoper in L’elisir d’amore und La bohème, und an der Deutschen Oper Berlin in Lucia – und in Istanbul gibt er einen Opernarien-Abend. Der Tenor beschließt die Saison mit einer Tournee der Metropolitan Opera, bei der er neben Diana Damraus Lucia die Rolle des Edgardo übernimmt.

Während der vergangenen Saison folgten auf beeindruckende Rollendebüts als Hoffmann und Adorno sowie als Ruggiero in La rondine in Frankfurt Auftritte Callejas an der Staatsoper Hamburg und der Wiener Staatsoper, Macduff in Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper München und Nemorino in einer neuen Produktion von L’elisir d’amore am Neuen Nationaltheater von Tokio. Seine zahlreichen konzertanten Auftritte umfassten nicht nur Frankreich, Rumänien und Japan, sondern auch seine Heimat Malta.

Callejas Engagements haben ihn in 28 Hauptrollen in nahezu jede europäische Großstadt geführt – eine bemerkenswerte Leistung für einen 32-Jährigen. Sein Covent Garden-Debüt gab er als Herzog von Mantua, und bald kehrte er dorthin als Alfredo und Macduff zurück und gab außerdem den Nicias in Massenets Thaïs in einer konzertanten Aufführung. An der Wiener Staatsoper hat er Elvin in La somnambula, Arturo in I puritani, Verdis Herzog, Rodolfo, Alfredo und Nemorino sowie die Titelfigur in Roberto Devereux gesungen. Er sang die Rolle des Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi in konzertanten Aufführungen am Konzerthaus Wien zusammen mit Anna Netrebko und Elīna Garanča, die von der Deutschen Grammophon aufgenommen und Anfang 2009 veröffentlicht wurden. An der Zürcher Oper trat Calleja als Verdis Herzog und Elvino auf und bei den Salzburger Festspielen als Tebaldo in konzertanten Aufführungen unter Ivor Bolton. Den Herzog von Mantua sang er auch bei seinen Debüts an der Bayerischen Staatsoper, der Netherlands Opera, Welsh National Opera und Deutschen Oper Berlin, wohin er seither als Arturo zurückgekehrt ist und außerdem seine ersten Erfahrungen in der Titelrolle von Gounods Faust sammelte. Das Publikum des Gran Teatre de Liceu in Barcelona sah ihn zuerst als Nemorino, und sein Debüt als Rodolfo gab er an der Semperoper in Dresden und an der Frankfurter Oper, wohin er für sein Rollendebüt als Roméo in Roméo et Juliette zurückkehrte. Sein Deutschland-Debüt gab Calleja als Don Ottavio in Don Giovanni bei den Festspielen Regensburg, eine Rolle, die er darauf auch bei seinem Debüt am Teatre Principal in Mallorca wiederholte. Seinen ersten Auftritt beim Rossini-Opernfestival in Pesaro machte er als Lind in der Uraufführung von Azio Corghis Isabella. Höhepunkte vergangener Spielzeiten waren außerdem seine Auftritte als Alfredo in einer Neuproduktion von La traviata an der Opéra National du Rhin in Strassburg; als Ernesto in Don Pasquale in Brüssel; Almaviva in Il barbiere di Siviglia in Lüttich; Fenton in Falstaff am Teatro Regio in Turin; Edoardo di Sanval in Verdis Un giorno di regno in Bologna; als Herzog in Rotterdam und Kopenhagen; Rodolfo bei den Bregenzer Festspielen; und Leicester in Maria Stuarda in Stockholm und Parma.

Calleja gab sein US-amerikanisches Debüt als Rinuccio in Gianni Schicchi beim Spoleto Festival. Desweiteren trat er als Macduff an der Seattle Opera auf und gab seine Debüts an der Los Angeles Opera und Lyric Opera of Chicago als Alfredo in La traviata. An der Metropolitan Opera in New York hat er Verdis Herzog, Macduff und Nemorino gesungen. Weitere Auftritte in den USA waren Almaviva in Il barbiere di Siviglia sowie der Herzog von Mantua an der Washington Opera und Edgardo in Lucia di Lammermoor an der Minnesota Opera. Im Jahr 2000, im Alter von nur 20 Jahren, gab er sein kanadisches Debüt in Toronto als Rodolfo in La bohème.

Calleja nimmt seit 2003 exklusiv für Decca auf; seine ersten zwei CDs mit Opernarien, The Golden Voice und Tenor Arias, sicherten ihm Zuspruch bei Kritik und Publikum und inspirierten Riccardo Chailly, mit dem er für die erste Aufnahme zusammenarbeitete, zu dem Kommentar: „Ich habe seit langem kein solches Talent in einem solch jungen Alter erlebt – sein Klang hat eine Qualität, die ich verloren geglaubt hatte.“ Beide Aufnahmen wurden von den Herausgebern der Zeitschrift Gramophone hervorgehoben, und The Observer beschrieb Calleja als „eine seltene Entdeckung, der Erinnerungen von Caruso bis Domingo weckt mit seinem anschmiegsamen Klang und dem ausdrucksstarken, höchst individuellen lyrischen Ton, mit dem er sogar altbekanntes Material angeht.“

Als vielgefragter Konzertsänger hat Calleja mehrere Deutschland-Tourneen absolviert mit Rezitals und Soloabenden, sowie zusammen mit der Sopranistin Anna Netrebko. Ferner ist er bei Operngalas in Leipzig, Hampton Court und beim Faenol Festival in Großbrittanien zusammen mit Bryn Terfel aufgetreten sowie am Sejong Cultural Center in Seoul, Korea. Calleja hat beim Festival de Música de Canarias Rossinis Stabat mater gesungen, Verdis Messa da Requiem unter Riccardo Chailly, Gianandrea Noseda und Juri Belohlavek bei den BBC Proms in London, sowie Haydns Lord Nelson Mass bei den Salzburger Pfingstfestspielen.

Joseph Calleja wurde 1978 in Malta geboren und begann im Alter von 16 Jahren zu singen. Sein Lehrer war der Tenor Paul Asciak. Sein professionelles Debüt gab er 1997 in Malta als Macduff in Macbeth; im selben Jahr gewann er den Belvedere Hans Gabor Wettbewerb. 1998 gewann er den Caruso-Wettbewerb in Mailand und im folgenden Jahr Domingos Operalia-Wettbewerb.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Geboren in Attard, Malta, am 22. Januar 1978.

Joseph Calleja ist heute bereits einer der gefragtesten Tenöre an führenden Opernhäusern beiderseits des Atlantiks. Seine Stimme inspiriert Kritiker regelmäßig zu Vergleichen mit „legendären Sängern früherer Zeiten: Jussi Björling, Beniamino Gigli, sogar Enrico Caruso“ (Associated Press). Jüngste Erfolge des maltesischen Tenors sind seine Rollendebüts an der Metropolitan Opera, wo er in der Titelrolle von Barlett Shers Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen „sein Bestes gab und mit Inbrunst, Ausdauer und rührenden Vokalfarben sang und sich damit eine überwältigende Ovation sicherte“ (New York Times), sowie am Royal Opera House, Covent Garden, wo er allen anderen fast „die Show stahl“ (The Independent) und sich als „faszinierender Adorno“ (Financial Times) erwies, als er neben Plácido Domingo in Simon Boccanegra auftrat.

Während der Saison 2010/2011 übernimmt Calleja drei wichtige Rollen an der Met: Rodolfo in La bohème, Edgardo in Lucia di Lammermoor (neben Natalie Dessay), sowie den Herzog von Mantua in Rigoletto, die Rolle, in der er auch 2006 sein Met-Debüt gab. Weitere Höhepunkte der kommenden Zeit sind Pinkerton in der Neuproduktion von Madame Butterfly, mit der die Houston Grand Opera ihre Saison eröffnet; sein kanadisches Recital-Debüt in der Roy Thompson Hall in Toronto; sowie die Veröffentlichung seines nächsten Albums bei Decca, das italienische und französische Arien enthält. Auf der anderen Seite des Atlantiks kehrt Calleja nach Deutschland zurück, um an zwei der renommiertesten Häuser zu singen – in München an der Bayerischen Staatsoper in L’elisir d’amore und La bohème, und an der Deutschen Oper Berlin in Lucia – und in Istanbul gibt er einen Opernarien-Abend. Der Tenor beschließt die Saison mit einer Tournee der Metropolitan Opera, bei der er neben Diana Damraus Lucia die Rolle des Edgardo übernimmt.

Während der vergangenen Saison folgten auf beeindruckende Rollendebüts als Hoffmann und Adorno sowie als Ruggiero in La rondine in Frankfurt Auftritte Callejas an der Staatsoper Hamburg und der Wiener Staatsoper, Macduff in Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper München und Nemorino in einer neuen Produktion von L’elisir d’amore am Neuen Nationaltheater von Tokio. Seine zahlreichen konzertanten Auftritte umfassten nicht nur Frankreich, Rumänien und Japan, sondern auch seine Heimat Malta.

Callejas Engagements haben ihn in 28 Hauptrollen in nahezu jede europäische Großstadt geführt – eine bemerkenswerte Leistung für einen 32-Jährigen. Sein Covent Garden-Debüt gab er als Herzog von Mantua, und bald kehrte er dorthin als Alfredo und Macduff zurück und gab außerdem den Nicias in Massenets Thaïs in einer konzertanten Aufführung. An der Wiener Staatsoper hat er Elvin in La somnambula, Arturo in I puritani, Verdis Herzog, Rodolfo, Alfredo und Nemorino sowie die Titelfigur in Roberto Devereux gesungen. Er sang die Rolle des Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi in konzertanten Aufführungen am Konzerthaus Wien zusammen mit Anna Netrebko und Elīna Garanča, die von der Deutschen Grammophon aufgenommen und Anfang 2009 veröffentlicht wurden. An der Zürcher Oper trat Calleja als Verdis Herzog und Elvino auf und bei den Salzburger Festspielen als Tebaldo in konzertanten Aufführungen unter Ivor Bolton. Den Herzog von Mantua sang er auch bei seinen Debüts an der Bayerischen Staatsoper, der Netherlands Opera, Welsh National Opera und Deutschen Oper Berlin, wohin er seither als Arturo zurückgekehrt ist und außerdem seine ersten Erfahrungen in der Titelrolle von Gounods Faust sammelte. Das Publikum des Gran Teatre de Liceu in Barcelona sah ihn zuerst als Nemorino, und sein Debüt als Rodolfo gab er an der Semperoper in Dresden und an der Frankfurter Oper, wohin er für sein Rollendebüt als Roméo in Roméo et Juliette zurückkehrte. Sein Deutschland-Debüt gab Calleja als Don Ottavio in Don Giovanni bei den Festspielen Regensburg, eine Rolle, die er darauf auch bei seinem Debüt am Teatre Principal in Mallorca wiederholte. Seinen ersten Auftritt beim Rossini-Opernfestival in Pesaro machte er als Lind in der Uraufführung von Azio Corghis Isabella. Höhepunkte vergangener Spielzeiten waren außerdem seine Auftritte als Alfredo in einer Neuproduktion von La traviata an der Opéra National du Rhin in Strassburg; als Ernesto in Don Pasquale in Brüssel; Almaviva in Il barbiere di Siviglia in Lüttich; Fenton in Falstaff am Teatro Regio in Turin; Edoardo di Sanval in Verdis Un giorno di regno in Bologna; als Herzog in Rotterdam und Kopenhagen; Rodolfo bei den Bregenzer Festspielen; und Leicester in Maria Stuarda in Stockholm und Parma.

Calleja gab sein US-amerikanisches Debüt als Rinuccio in Gianni Schicchi beim Spoleto Festival. Desweiteren trat er als Macduff an der Seattle Opera auf und gab seine Debüts an der Los Angeles Opera und Lyric Opera of Chicago als Alfredo in La traviata. An der Metropolitan Opera in New York hat er Verdis Herzog, Macduff und Nemorino gesungen. Weitere Auftritte in den USA waren Almaviva in Il barbiere di Siviglia sowie der Herzog von Mantua an der Washington Opera und Edgardo in Lucia di Lammermoor an der Minnesota Opera. Im Jahr 2000, im Alter von nur 20 Jahren, gab er sein kanadisches Debüt in Toronto als Rodolfo in La bohème.

Calleja nimmt seit 2003 exklusiv für Decca auf; seine ersten zwei CDs mit Opernarien, The Golden Voice und Tenor Arias, sicherten ihm Zuspruch bei Kritik und Publikum und inspirierten Riccardo Chailly, mit dem er für die erste Aufnahme zusammenarbeitete, zu dem Kommentar: „Ich habe seit langem kein solches Talent in einem solch jungen Alter erlebt – sein Klang hat eine Qualität, die ich verloren geglaubt hatte.“ Beide Aufnahmen wurden von den Herausgebern der Zeitschrift Gramophone hervorgehoben, und The Observer beschrieb Calleja als „eine seltene Entdeckung, der Erinnerungen von Caruso bis Domingo weckt mit seinem anschmiegsamen Klang und dem ausdrucksstarken, höchst individuellen lyrischen Ton, mit dem er sogar altbekanntes Material angeht.“

Als vielgefragter Konzertsänger hat Calleja mehrere Deutschland-Tourneen absolviert mit Rezitals und Soloabenden, sowie zusammen mit der Sopranistin Anna Netrebko. Ferner ist er bei Operngalas in Leipzig, Hampton Court und beim Faenol Festival in Großbrittanien zusammen mit Bryn Terfel aufgetreten sowie am Sejong Cultural Center in Seoul, Korea. Calleja hat beim Festival de Música de Canarias Rossinis Stabat mater gesungen, Verdis Messa da Requiem unter Riccardo Chailly, Gianandrea Noseda und Juri Belohlavek bei den BBC Proms in London, sowie Haydns Lord Nelson Mass bei den Salzburger Pfingstfestspielen.

Joseph Calleja wurde 1978 in Malta geboren und begann im Alter von 16 Jahren zu singen. Sein Lehrer war der Tenor Paul Asciak. Sein professionelles Debüt gab er 1997 in Malta als Macduff in Macbeth; im selben Jahr gewann er den Belvedere Hans Gabor Wettbewerb. 1998 gewann er den Caruso-Wettbewerb in Mailand und im folgenden Jahr Domingos Operalia-Wettbewerb.

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