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Er war 68er-Aktivist, Stadtguerillero, Taxifahrer, Sponti – er wurde hessischer Umweltminister in Turnschuhen und deutscher Außenminister im Anzug: Das bewegte Leben von Joseph "Joschka" Fischer dient Regisseur Pepe Danquart als roter Faden, um von sechs Jahrzehnten deutscher Nachkriegsgeschichte zu erzählen. Von den verlogenen 50er-Jahren, den wilden Tagen der APO und der "bleiernen Zeit" des RAF-Terrors über die Anfänge der Anti-Atomkraftbewegung und die Gründungsjahre der Grünen bis hin zum Fall der Mauer und der ersten rotgrünen Bundesregierung – Danquarts Film wird zu einer Zeitmaschine, die durch sechs Jahrzehnte fliegt und Fischer zu einem Zeitreisenden, der manchmal kaum fassen kann, was in der Epoche, die ihn ebenso prägte wie er sie, alles geschehen ist.
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Joseph "Joschka" Fischer war deutscher Außenminister. Seine Karriere begann er als 68er-Aktivist, Taxifahrer, Sponti. Er wurde Grünen-Abgeordneter, der den Bundestag aufmischte ("Mit Verlaub Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch") und hessischer Umweltminister. Über ein Jahr hinweg führte Regisseur Pepe Danquart immer wieder Videogespräche mit Fischer über sein Leben. Er kommentiert kaum selbstverliebt, oft selbstkritisch, manchmal selbstzweifelnd, immer selbstironisch. Die 20 Stunden Material bilden die Grundlage für die dokumentarische Biografie.