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Joséphine: Roman Taschenbuch – 19. Oktober 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 6 (19. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596148804
  • ISBN-13: 978-3596148806
  • Originaltitel: The Many Lives and Secret Sorrows of Josephine B
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,3 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.542 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Die Geschichte der "unvergleichlichen Joséphine", der "graziösesten Frau der Welt", wie Napoleon sie nannte, die in dem noch unbekannten jungen General Bonaparte eine leidenschaftliche Liebe erweckte, und die sogar einen großen Einfluß auf den Kaiser Napoléon behielt, wird uns hier zwischen Fiktion und realen Ereignissen erzählt.

Man sollte deshalb das Buch öffnen mit der Gewißheit, sich einer außergewöhnlichen und einflußreichen Frau zu nähern, sowie ihrer faszinierenden Zeit -- von dem Ende des Ancien Régime über die Französische Revolution, den "terreur" bis zum "directoire" -- und daß es vor allem ein Roman bleibt. Der erste Teil der "freien" Biographie zählt drei Bücher. Ein "Roman-Tagebuch" -- ein recht überraschender Einfall, wenn man weiß, daß Joséphine nie besonders gern geschrieben hat, und schon gar nicht ein Tagebuch.

Denn Joséphine, geboren auf Martinique in einer Familie von kleinen ruinierten Aristokraten, war nur minimal gebildet und träge. Sie träumte von Paris, dem Hof des König Ludwig X., vom Luxus und natürlich von der Liebe. Sie wurde zur kalten Indifferenz ihres Mannes, erlebte Revolution, Gefängnis und Verschuldung -- sie war unglaublich verschwenderisch; es war das größte Problem ihres Lebens -- und entwickelte ihre sehr starke und egoistische Persönlichkeit. Sie wurde mit Raffinesse bewußtlos und weinte mit einer solchen Art, daß Tränen ihr immer das eingebracht haben, was sie nicht mit ihrem Charme bekommen konnte. Sie hatte den Savoir-vivre der Frauen einer anderen Epoche perfekt im Griff!

Diese Kreolin -- was bedeutete, daß sie auf einer französischen Insel geboren ist, und nicht, daß sie ein Mischling war -- mit ihrem exotischen Akzent und ihrer Anmut, die Napoléon bis zu seinem Tod faszinierte, erleben wir in einem -- trotz des monotonen Stils -- interessanten Überblick ihrer ersten Schritte bis zum kaiserlichen Thron. --Isabelle Majois -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sandra Gulland wuchs im kalifornischen Berkeley auf, wo sie auch studierte. 1970 ging sie nach Kanada und arbeitete als Lehrerin und Lektorin. Heute lebt sie in Killaloe, Ontario, und San Miguel de Allende in Mexiko. Sandra Gulland ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Melanie Vogelsang am 24. März 2005
Format: Taschenbuch
Zunächst war ich ein wenig enttäuscht als ich feststellen musste, dass der Roman gänzlich in Tagebuchstil geschrieben ist, aber nachdem ich mich damit abgefunden hatte, hab ich mich in dieses Buch verliebt!
In letzter Zeit habe ich kaum ein Buch in einer persönlichen Rekordzeit gelesen, bis zu diesem aufregenden Roman über das Leben der Rose, später von Napoléon Joséphine genannt, die einen jungen Pariser Adligen heiratet, eine unglückliche Ehe führt, verwitwet und dann zum Ende des Buches Napoléon kennenlernt und ihn heiratet.
Spannend, mit Witz und einer Leichtigkeit wird das Schicksal einer jungen Frau geschildert, die in den Wirren der Französischen Revolution eigentlich nur eines Sucht: Liebe und Nächstenliebe.
Ich bin berauscht von so viel Gefühl und werde die Trilogie garantiert zu Ende lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Skatersally TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 1. September 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der erste Band der Trilogie beginnt mit dem 14. Geburtstag der Kreolin Marie Josephe Rose de Tascher de la Pagerie, der späteren Kaiserin von Frankreich. Sie lebt mit ihrer Familie auf Martinique, wo ihr Vater eine Zuckerrohrplantage betreibt. Ihre Zukunft scheint nicht gerade gesichert zu sein, da ihre Familie ihr kaum eine Mitgift geben kann. Eine Wahrsagerin prophezeit ihr, dass sie unglücklich verheiratet, Witwe und dann Kaiserin sein wird. Das ist für Rose schon wegen ihres gesellschaftlichen Status unvorstellbar. Daher denkt sie fast nicht mehr daran, als sie mit einem Schiff nach Frankreich zu ihrem ersten Ehemann, dem Adeligen Alexandre de Beauharnais, kommt. Rose muss sich seinen hohen Ansprüchen beugen, was oftmals physisch und psychisch sehr schmerzhaft ist. Das Ehepaar bekommt zwei Kinder, um die sich Rose liebevoll kümmert. Sandra Gulland beschreibt sehr empathisch diese erste Zeit in Frankreich. Der krasse Gegensatz zu ihrer Erziehung mit den vermittelten Werten auf Martinique wird deutlich. Im Verlauf der Geschichte beschreibt die Autorin die Protagonistin als großzügig, hilfsbereit und lässt sie in einem sympathischen Bild erscheinen. Wohl jeder Leser leidet bei dem Abschnitt des Terrors mit, in der Rose als Gefangene um ihr Leben fürchten musste. Das Buch endet mit dem Tag der Trauung mit Napoléon.

Die Aufteilung der Trilogie in die Jugendjahre, der Zeit mit Napoléon und schließlich der Kaiserzeit ist gelungen. Die einzelnen Lebensabschnitte mit ihren Besonderheiten können so angemessen behandelt werden. Durch die Tagebuchform und der dazugehörigen Ich-Form hat der Leser ein Gefühl der Vertrautheit.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Das Buch trägt den Namen Josephine, aber alles beginnt mit dem kleinen Mädchen Rose auf Martinique. Rose, der von einer Wahrsagerin gesagt wird, sie wird unglücklich verheiratet sein, sie wird Witwe sein, sie wird Kaiserin sein. Ich konnte dieser ehrlichen und charmanten Rose nicht widerstehen und habe mit ihr gefühlt und mit ihr gelitten. Spielend leicht wächst man in die Zeit der französischen Revolution rein, leicht geschrieben, möchte man diese Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zum Schluß des Buches wird Rose, die Witwe von Alexandre Beauharnais zu Josphine der Gemahlin von Napoleon Bonaparte.
Alle die historische Romane mögen, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Ich stürze mich nun ins Lesevergnügen des 2. Teils Josephine und Napoleon.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DD am 11. Februar 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich kann gar nicht verstehen, wie man dieses Buch wirklich so schlecht bewerten kann und es als farbloss oder langweilig oder historisch dürftig bezeichnen kann, das ist mir wirklich ein Rätsel. Ich habe schon mehrere historische Bücher gelesen über Marie Antoinette, Maria Stuart, Elisabeth etc. und keines hat mich so gefesselt wie Joséphine und die 2 Folgebänder. Durch die Ich-Form und die TAgebucheinträge kann man sich hervorragend in Joséphine hineinversetzen, man lebt mit ihr, man fühlt mit ihr und ist hautnah dabei.
Ich finde den historischen Hintergrund sehr interessant und farbig dargestellt, es ist richtig, dass es nicht EXTREM viele Daten und Fakten gibt, aber genau DAS macht den Charme des Buches für mich aus, denn es liest sich dadurch nicht nur leichter, es ist einfach so, dass man mitERLEBT, als wäre man selbst mittendrin in den Verstrickungen und Intrigen der politischen Zeit.
Ich kann es einfach nur empfehlen, es ist absolute Spitzenklasse!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Die Josephine-Triologie von Sandra Gullard ist ein wunderbares Werk über die Napoleonische Zeit aus der Sicht von Josephine. Es ist voller "großer Gefühle", die aber nur manchmal ins kitschige abrutschen.Im Bezug auf Josephine, Napoleons Zeit und auch Napoleon halte ich es für sehr gut recherchiert und es finden sich nur wenige Ausnahmen (Beispiel: "Ich möchte mein Blut nicht mit seinem vermischen" (Napoleon, 2.Band)), bei denen man merkt, dass sie nicht zum historischen Charakter passen. Immer hält sich Sandra Gulland nicht an historische Fakten (Josephine wird doch ein wenig zu sehr als treue Ehefrau dargestellt), aber als Autorin ist das ihr gutes Recht, und die in dem Buch dargestellte Geschichte hätte sich, soweit nicht Belegt, zumindest so ereignen können. Die Sandra Gulland oft vorgeworfene Tagebuchform (Josephine war schreibfaul) fand ich gerade ansprechend, schließlich handelt es sich dabei ja nur um die aufgeschriebene Version dessen, was sie gedacht haben könnte.
Der vorliegende erste Band bietet eine schöne Einführung in Josephines Leben, ist flüssig zu lesen und selbstverständlich unheimlich spannend.Ich rate jedem, dieses Buch zu kaufen!
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