Castingshows - des einen Freud, des anderen Leid. Kaum eine andere TV Produktion hat in den letzten Jahren Nationen so sehr zerspalten wie Castingshows. Man fragt sich manchmal schon wenn ein Land seinen neuen Superstar sucht wiso es dann auf einmal zig Staffeln geben muss und auch rausgeflogene Teilnehmer plötzlich ein Album herausbringen, oft auch beim selben Label wie der Gewinner/die Gewinnerin. In den USA brachte die American Idol Serie vor Jahren Kelly Clarkson hervor, die mittlerweile zu den erfolgreichsten Musikerinnen der Welt zählt und auch in England wurde mit Leona Lewis aus der Castingshow X-Factor eine beachtliche Musikerin gefunden. Bei uns in Deutschland hingegen versinken die sogenannten neuen "Superstars" nach gut einem Jahr wieder in der Versenkung, aber kein Wunder bei den immer gleichklingenden monotonen Dieter Bohlen & Co. Produktionen. Im Mai letzten Jahres gewann die damals erst 17 jährige Jordin Brianna Sparks die sechste Staffel der American Idol Show und nahm in 4 Monaten ihr Self Titled Debut Album auf welches am 20. November 2007 in den Staaten veröffentlicht wurde. Nachdem der Siegersong "This is my now" eine schöne Ballade, die späteren Verlauf etwas rockiger wird kurz nach dem Sieg von Sparks als Promo- und Radiosingle veröffentlicht wurde folgte dann im August 2007 die erste offizielle Single des Albums namens "Tattoo". Ein Traum eines Songs von der ersten bis zur letzten Sekunde, bei dem uns Jordin ihre tolle Stimme zeigt und auch das Melodiesamlpe aus Akkustikgitarre und Streichern einfach überragend gemacht ist. Nicht umsonst bekam dieses Lied in den USA Platin. Im Februar diesen Jahres folgte dann die zweite Single "No Air" ein wundervolles Duett zusammen mit RnB Star Chris Brown. Diese Ballade geht unter die Haut, gefühlvoll, sanft und voller Emotionen. Auch "No Air" bekam in den USA Platin und ebnete somit den Weg für einen Europa Release. Die Soundrezeptur hat allemal Hitpotenzial, denn was uns neben den bereits erwähnten Singles noch erwartet ist ein Mix aus Pop, Rock, RnB und ein bisschen Dance - hier dürfte wohl für jeden was dabei sein. Mit "Shy Boy" elektrisiert uns Jordin von Anfang an durch die tollen Melodiekombinationen sowie einen guten clubtauglichen RnB Beat der auch vom Bassgehalt sich keineswegs verstecken muss. Mit "Just for the records"" und "Next to you" sind Jordin zwei traumhafte Balladen/Slow Jamz gelungen mit Piano und Akkustikgitarren Elementen wobei sie hier vor allem durch ihre Stimme überzeugen kann. "Now you tell me" beginnt Anfangs mit einer Klaviermelodie und wirkt wie eine Ballade, doch nach guten 25 Sekunden setzen die ersten Drums ein und einige Gitarren Riffs kommen dazu sodass der Song teilweise rockiger wird. Vor kurzem wurde dann noch der Song "One step a time" als 3. Single in den Staaten veröffentlicht. Jordin Sparks ist mit ihrem Debut Album "Jordin Sparks" ein durchaus überzeugendes Album gelungen, das vor allem durch seine Vielfälltigkeit besticht und klasse Produktionen aufweist bei denen sicher für jeden etwas dabei ist, allerdings hat die mittlerweile 18 jährige noch Luft nach oben.
PeAcE