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Jonathan Strange and Mr Norrell
 
 

Jonathan Strange and Mr Norrell [Kindle Edition]

Susanna Clarke
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Any book touted as the ‘adult Harry Potter’ runs the risk of attracting critical parries from swords of the double-edged variety. If this wasn’t enough, Jonathan Strange & Mr Norrell--the debut novel from Susanna Clarke--also invites comparisons with Jane Austen. Set in the early nineteenth-century, the action moves from genteel drawing rooms—albeit where a mischievous Faerie king sips tea with the wife of a very human government minister, to the bloody battleground of Waterloo, where giant hands of earth drag men to their doom. The juxtaposition of perfectly realised magical worlds and the everyday one with which JK Rowling and Philip Pullman so successfully captured our imaginations and the social comedy of Austen and Thackeray can easily be recognised. But less easy to pastiche is the ability of these writers to induce sheer narrative pleasure, and it is Clarke’s great achievement that she succeeds with this hugely enjoyable read.

Gilbert Norrell is determined to single-handedly rehabilitate his sanitised and patriotic version of English magic, which has suffered a post-Enlightenment neglect after a richly dark history. He ruthlessly secures his place as England’s only magician in two marvellously drawn feats. First, he brings the statutes of York Cathedral to life and then, to facilitate his entry into London society, he brings a young bride-to-be back from the dead--a feat with terrible consequences. However, another more naturally gifted magician—Jonathan Strange—emerges to become his pupil and later his rival. Strange becomes increasingly obsessed with the Raven King—the medieval lord-magician of the North of England and pursues his desire to recruit a fairy servant to the edge of madness. Whilst the differing characters of Norrell and Strange give the book a central human conflict, it is the tension between the dual natures of civilised and wilder magic that lends it a metaphysical texture that shades the narrative with wonderful and troubling descriptions of ships made of rain, paths between mirrors and faerie roads leading out of England to a bleak yet dazzling realm. Fortunately, the precision of her storytelling never reigns in Clarke’s prodigious imagination.

Clarke’s broad canvas of characters—including Wellington, Napoleon and Bryon, locations and tones are masterfully realised. However, sometimes her own enchantment with them leads her to drop her pace, although even at almost 800 pages, this is a book to which you’ll muster up little resistance. Jonathan Strange & Mr Norrell is the perfect novel to take up residence in as the nights get longer. -- Fiona Buckland

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It's 1808 and that Corsican upstart Napoleon is battering the English army and navy. Enter Mr. Norrell, a fusty but ambitious scholar from the Yorkshire countryside and the first practical magician in hundreds of years. What better way to demonstrate his revival of British magic than to change the course of the Napoleonic wars? Susanna Clarke's ingenious first novel, Jonathan Strange & Mr. Norrell, has the cleverness and lightness of touch of the Harry Potter series, but is less a fairy tale of good versus evil than a fantastic comedy of manners, complete with elaborate false footnotes, occasional period spellings, and a dense, lively mythology teeming beneath the narrative. Mr. Norrell moves to London to establish his influence in government circles, devising such powerful illusions as an 11-day blockade of French ports by English ships fabricated from rainwater. But however skillful his magic, his vanity provides an Achilles heel, and the differing ambitions of his more glamorous apprentice, Jonathan Strange, threaten to topple all that Mr. Norrell has achieved. A sparkling debut from Susanna Clarke--and it's not all fairy dust. --Regina Marler

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein magisches Buch 22. März 2005
Format:Taschenbuch
Neil Gaiman hält dieses Buch für den fraglos besten englischen Roman, der seit 70 Jahren im Genre des Phantastischen geschrieben wurde. Ich will und kann ihm nicht widersprechen: lange hat mich ein Roman nicht mehr so gefesselt und verzaubert.

Dabei ist Clarkes Erzählweise gemächlich. Sie läßt sich Zeit mit der Einführung ihrer Figuren, selbst für solche, die nur eine kleine Rolle spielen. Der mit einer beständigen ironischen Distanz durchwirkte Stil erinnert an Oscar Wilde oder Hector Hugh Munroe, und gekoppelt mit dem übernatürlichen Thema der Magie insbesondere an die prominentesten Vertreter der englischen Ghost Story, an Sheridan le Fanu und M. R. James.

Mit diesem ironisch-distanzierten Stil gelingt es ihr, die Magie wie selbstverständlich in die dröge matter-of-fact-Wirklichkeit der englischen Gesellschaft einzuschreiben. Insbesondere die Spannung zwischen den Kontrahenten Gilbert Norrell, einem buchhalterischen, ängstlichen Magie-Verwalter, und Jonathan Strange, einem leichtfertig-enthusiatischen Gentleman, ist von Clarke aufs Amüsanteste eingefangen. Und die magischen Wunder, von denen sie erzählt, sind deshalb um so zauberhafter, weil sie mit einer britisch-trockenen Nüchternheit und Selbstverständlichkeit wahrgenommen und beschrieben werden.

So ist es nicht nur die Handlung, die von Bedeutung ist, sondern ebenso das Erzählklima, in dessen Etablierung Clarke viel Zeit (und viele Seiten) investiert. Sie widmet Ereignissen und Dingen ganze Kapitel, die man ebenso auch in einem Nebensatz hätte abhandeln können, die aber dennoch schmerzlich fehlen würden, hätte sie die Zuflucht zu diesem Nebensatz genommen. Wer den Roman nach dem ersten Drittel entnervt beiseite gelegt hat, dem sei zur Wiederaufnahme der Lektüre geraten. Tatsächlich ist das erste, Mr Norrell gewidmete Drittel des Buches mitunter langatmig und zäh, aber genau das ist ja auch Norrells prominentester Charakterzug. Ab Seite 200 nimmt der Roman allmählich an Fahrt auf, und ab Seite 600 überschlägt er sich.

Clarkes Roman ist hervorragend konstruiert und durchdacht. Alles, was zuvor sorgfältig vorbereitet wurde, findet auf den letzten rund 150 Seiten seinen fulminanten Abschluß. In die Klage über den angesichts des Endes zu erwartenden Nachfolger kann ich nicht einstimmen - ich war betroffen, daß das Buch plötzlich zu Ende war und bin sicherlich einer der ersten, der sich Clarkes nächsten Roman zulegen wird.

Wer kann, der sollte sich das englische Original zu Gemüte führen, um den Zauber dieser charmanten Erzählweise am eigenen Leibe zu erfahren - ich kann mir nicht vorstellen, wie man das Wort „fairy" angemessen übersetzen will: weder Fee noch Elb scheinen wirklich passend zu sein. Fairies sind Fairies. Und das ist nur ein Beispiel für eine Fülle von Dingen, die sich einer properen Übersetzung entziehen dürften.

Die englischen Magier unterscheiden „books about magic" und „books of magic". Dieses hier ist zweifellos letzteres: ein magisches, ein bezauberndes Buch. Oder um in der Sprache der (englischen) Magie zu bleiben: spell-binding, enchanting.

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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und kann nur sagen: Es lohnt sich zu stolpern. Wer gepflegte, ruhige Lektüre mag, die trotzdem in den Bann zieht, dem sei dies Buch empfohlen- es paßt hervorragend zu einer (bzw. diversen) Tasse(n) Tee am Kamin und erinnert mich vom Erzählstil etwas an Dickens und Co. Habe das Buch auf Englisch gelesen und kann dies jedem empfehlen, da kleine Wortspiele etc. so sicherlich schwer zu übersetzen sind.
Die Geschichte beginnt zu Zeiten der napoleonischen Kriege: Die Zauberei ist in England zu einem Ammenmärchen geworden, betrieben nur noch von einem Club ehrenwerter Theoretiker. Mr. Norrell, ein zurückhaltender Pendant, betreibt praktische Magie- er bootet seine Kollegen aus und schwingt sich zum Magier des UK auf, um dem Königreich gegen Frankreich beizustehen. Jonathan Strange gerät eher zufällig an die Zauberei. Er wird Norrells Schüler, unterstützt Wellington in Portugal.. und wie man weiß, vertragen sich Meister und Schüler oft schlecht, wenn Schüler ihren eigenen Willen entwickeln. Strange will gegen Norrells Willen die Zauberei wieder in England verbreiten und so kommt es zum Bruch zwischen den beiden Protagonisten, dabei sind sie stärker aufeinander angewiesen, als sie wahrhaben möchten.

Norrell erweckt eine Dame vom Tode, der Elb, den er dabei zur Hilfe angerufen hat, führt durchaus eigenes- und nicht das freundlichste- im Sinne.. lebendige Bücher kreuzen den Pfad.. Wege nach Fairy tun sich auf.. Butler werden verflucht.. zwielichtige Diener scheinen im Hintergrund zu manipulieren.. Freunde sind nicht das, was sie sein sollten.. und schließlich erfüllt sich für Strange die Prophezeiung: " he will see his dearest possession in his enemie's hand"
Mir gefiel das Buch sehr gut, weil es einen ruhigeren Ton anschlägt ohne dabei langweilig zu sein- eben Zauberer der Sorte Gentleman, nicht Action Man. Wer Blut, Gemetztel und Grauen sucht, der wird dies Buch langweilig finden- wer eine gute, spannende Geschichte mag, dem sei's wärmstens empfohlen.
Und es sollte mich nicht wundern, wenn dies noch nicht alles war.. das Ende lässt eine Fortsetzung gar nicht so unwahrscheinlich erscheinen- daher 4 von 5 Sternen (wieso kann man Geschichten nicht mal in einem Buch erzählen?).

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Well, first of all I got to say that I'm from germany and I've read this book once in german. I found it one of the most astonishing books I've ever read. Susanna Clarke really understands it to create a marvelous picture of the old London and Great Britain that is a perfect sorrounding for a story that is not at all similar to those quite primitive fantasy books out there today. The story about the conflict between Mr. Norrell and Mr. Strange is very nice and well constructed, it really catches the reader.
A few weeks ago I found the english version here on Amazon and I liked the idea of reading it in its original language. And I wasn't disappointed, not at all. The language the author uses is of the most beautiful kind. It is a real pleasure to read the book and especially if you are a friend of good english (as I am) you will absolutly love this piece of art. After I've finished the book, I often caught myself just opening a random page and reading a few lines or pages, just enyoing and admiring the beautiful language.
And in addition, the hard cover version is a real treat, it looks like a very time-honoured book. (And it bit like dark chocolate cake too)
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Vor 3 Monaten von fantasy-buecher veröffentlicht
Not an easy read, but worth it
A word of warning: This is not a quick, easy read. Susanna Clarke's debut novel runs to a thousand pages (and really should have been trimmed by at least three hundred of them,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Barbara Schinko veröffentlicht
Eine Lesemeditation - very british
Wer schnelle, leicht verdauliche Lektüre mag, ist hier falsch. Dies ist ein langer getragener Roman bzw eine sehr gemächliche Erzählung, die sich nie... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Fachnir veröffentlicht
Fantastisch-kuriose Alternate History
1807: Mr Norrell betritt die Bühne Londons und sorgt sofort für großes Aufsehen. Der pedantische und exzentrische Mann ist der einzige praktizierende Magier... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Erinome veröffentlicht
zu kurz ;-)
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da bei Amazon jemand dieses Buch in Zusammenhang mit Haruki Murakami empfohlen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2010 von Shiao lao hoo
most extraordinary book I read in years
I came across the book by accident, more or less because I liked the raven on the cover and I'm so very glad I did. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2009 von Lisa Stawrogin
Historie und Magie
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Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Frank Reibold
Es dauert, aber dann ...!
Zu Anfang hat es mich gereut, das Buch gekauft zu haben. In den ersten Kapiteln wird überhaupt nicht klar, wo das Ganze hin will, ich fand es fürchterlich langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2008 von Plüschie
Quite a bit boring, but not bad at all!
This book is really no pageturner but it has it`s good sides. I can`t describe the reason why I read it through in two weeks, because the story is very slow developing and reaches... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2008 von Schattendolch
Völlig überschätzt
Ich wurde wie viele andere auch durch die schier überschwenglichen Kritiken auf dieses Buch aufmerksam. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2008 von Helmut
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&quote;
In familiar surroundings our manners are cheerful and easy, but only transport us to places where we know no one and no one knows us, and Lord! how uncomfortable we become! &quote;
Markiert von 5 Kindle-Nutzern
&quote;
(an evil set of men who wedded general stupidity to wickedness of purpose). &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
as everybody knows, no one with red hair can ever truly be said to be handsome. &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern

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