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Jonathan Strange und Mr Norrell. Roman [Gebundene Ausgabe]

Susanna Clarke , Anette Grube , Rebekka Göpfert
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. September 2004

The international bestseller, reissued with a striking new illustrated cover and introduction by Neil Gaiman.

In the midst of the Napoleonic Wars in 1806, most people believe magic to have long since disappeared from England – until the reclusive Mr. Norrell reveals his powers and becomes an overnight celebrity. Another practicing magician then emerges: the young and daring Jonathan Strange. He becomes Norrell’s pupil, and the two join forces in the war against France. But Strange is increasingly drawn to the wild, most perilous forms of magic, and he soon risks sacrificing not only his partnership with Norrell, but everything else he holds dear. Susanna Clarke's brilliant first novel is an utterly compelling epic tale of nineteenth-century England and the two magicians who, first as teacher and pupil and then as rivals, emerge to change its history.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1040 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827005221
  • ISBN-13: 978-3827005229
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 232.887 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Jonathan Strange & Mr. Norrell ist ein phantastischer Roman, und das in doppeltem Sinne. Denn zum einen hat er einen phantastisch gut ausgedachten Plot. Und zum anderen ist er mit seiner Mischung aus historischem Realismus mit gruseligem Fantasy-Einschlag auch phantastisch gut geschrieben.

Jonathan Strange & Mr. Norrell spielt im England des 19. Jahrhunderts, in einer Zeit also, in der das Zaubern schon nichts mehr geholfen hat -- ganz im Gegensatz zu jener verloren gegangenen Epoche, als der ebenso große wie dunkle „Rabenkönig“ das ganze Land mit seiner Magie überzog. Jonathan Strange ist ein junger Zauberer, der sich von der rätselhaften Macht seines Vorgängers verzaubern lässt -- sehr zum Ärger seines brillanten Lehrmeisters Mr. Norrell, der sogar Steine zum Sprechen bringen kann. Zwischen dem eifersüchtigen Norrell und seinem merkwürdigen Schüler kommt es zum Duell der Giganten, bei dem mehr auf dem Spiel steht als ihre Partnerschaft.

Bis 2003 war die britische Schriftstellerin Susanna Clarke Kochbuchlektorin im renommierten englischen Kochbuchverlag Simon & Schuster; Jonathan Strange & Mr. Norrell ist ihr erster Roman. Und dieses Debüt ist absolut erstaunlich. Denn Clarke mixt die Zutaten ihres zauberhaften Mixes derart professionell, dass man nur staunen kann. So hat Clarke mit Jonathan Strange & Mr. Norrell ein blendend geschriebenes und mit magischen Einfällen gespicktes Debüt über die Macht der Worte und die Kunst teils gefährlicher Verführung aus dem Hut gezogen, die sich nicht von ungefähr im Umfeld der Kriege gegen Napoleon entlädt. Große, opulente, zauberhafte -- und von Anette Grubert gemeinsam mit Rebekka Göpfert ausgezeichnet ins Deutsche tradierte -- Erzählliteratur, die sich nicht nur der narrativen Strategien des 19. Jahrhunderts bedient, sondern dieses auch lebendig vor den Augen des Lesers wieder auferstehen lässt. --Isa Gerck

Pressestimmen

"JONATHAN STRANGE & MR. NORRELL ist fraglos der beste englische phantastische Roman der letzten 70 Jahre. Er ist witzig, anrührend, gruselig, unterweltlich, sachlich und voller Zauberei, eine Reise durch Licht und Schatten ... Es ist ein großartiges Buch, angefüllt mit Figuren, denen man mit Vergnügen begegnet, und mit Ereignissen und Schauplätzen, die man nicht vergisst: von Anfang bis Ende ein großes Lesevergnügen!" (Neil Gaiman)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf eigenen Füßen stehen 24. Dezember 2004
Von Lucardus
Format:Gebundene Ausgabe
Ich mag bei der Vielzahl er hier schon erstellten Rezensionen
nicht mehr auf den Inhalt eingehen, aber ich kann nur sagen,
dass ich ohne Vorbehalt 5 Sterne vergebe, weil:

Das Buch Spaß macht, wenn man nicht die relativ leichte
Lektüre eines Potter oder herkömmliche Fantasie nach dem oft
kopierten Tolkienschen Strickmuster erwartet oder erhofft.

Die Charaktere nicht dem üblichen Muster folgen und man nach
dem ersten Kapitel weiß, wie das Buch enden wird. Sie sind
durchaus blind für ihre eigenen Fehler, marschieren stramm in
die falsche Richtung oder treffen an der falschen Stelle die
falsche Entscheidung. Sie sind kauzig, liebenswert und auch
irgendwie unsympatisch, wenn ihre Fehler zutage treten. Es
gibt nicht viele, die man direkt als "böse" oder "gut"
einsortieren kann. Und ähnlich wie beim Herrn der Ringe hat
Clarkes Welt eine Vergangenheit, wird Vieles nur angedeutet
oder bleibt völlig im Dunkeln. Wer alle Rätsel gelöst sehen
möchte, sollte lieber ein anderes Buch lesen. Wer Fußnoten
hasst, die eigene kleine Geschichten erzählen, nun, der mag
sich anderswo besser aufgehoben fühlen.

Das Buch ist auch kaum geeignet die Ansprüche von
literarisch schwer belastetem Publikum zu befriedigen, dem der
phantastische Anteil hier wohl schon aus der oftmals selbst
auferlegten Ernsthaftigkeit schwer auf dem Magen liegt, während
dem Fantasy-Leser der Zeitrahmen, der weitab vom üblichen
Pseudo-Mittelalter entfernt ist, vielleicht fremd und unangenehm
"zivilisiert" erscheinen mag.

Es trifft wahrscheinlich auch kaum den Geschmack des Lesers,
der sich dem phantastischen Genre öffnet, weil es im Kino gerade
hochaktuell ist und der einen Fall von "Gandalf gegen Saruman"
oder "Potter gegen Voldemort" erwartet oder gar erhofft.

Es ist einfach so, dass dieses Buch Spass macht, wenn
man sich auf den Stil einläßt, eher unaufdringlichen Humor
schätzt und die zum Teil großartige Stimmung an einem dunklen
Winterabend ins Zimmer lassen möchte.

Wer sich hier allzusehr auf die Verlagswerbung oder das
Schubladenstopfen der Kritiker verläßt, könnte straucheln,
weil er oder sie mit falschen Erwartungen an "Jonathan Strange
und Mr. Norell" herantritt.

Dieses Buch ist keine sogenannte Hochliteratur und keine
Mainstream-Fantasy. Dieses Buch ist ein Buch über Zauberer in
England zur Zeit Napoleons. Und dieses Szenario hat die Autorin
meiner Meinung nach vortrefflich umgesetzt. Wen dieses
Thema interessiert, begeht mit der Lektüre keinen Fehler.

Schon die Vielzahl der unterschiedlichen Bewertungen sollte
genug Anreiz geben, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dieses
Buch verdient es gelesen zu werden.

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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberei und englische Gentlemen 20. Oktober 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen - dieses Buch ist phantasievoll, skurril und komisch, die Handlung ist abwechslungs- und temporeich, und spannend ist es, und hervorragend geschrieben noch dazu, die Sätze gleiten in einem weichen Rhythmus ineinander über, und man liest weiter und immer weiter....

Aufgebaut ist das Buch wie ein Historienroman, es handelt vom Krieg gegen Napoleon, von den Gesellschaften des englischen Adels, von Problemen mit den Dienstboten, von Möbeln und der besten Einrichtung der Häuser, von Sklaven, von der Ehe, von der Unzufriedenheit der Leute mit der Regierung, kurzum, vom Leben zu Anfang des 19. Jahrhunderts in England. All das wird beschrieben - nur sind da eben noch die Zauberer, und die Elfen und all die Gentlemen, die sich mit der theoretischen Zauberei beschäftigen. Und immer wieder gibt es unzählige Fußnoten und Anmerkungen zur Geschichte und Literatur der Zauberei, und manchmal sind es seitenlange Fußnoten mit weiteren Geschichten innerhalb der Geschichte - großartig gemacht von der Autorin - und spätestens nach hundert Seiten glaubt man selber fast an Zauberei. Sehr schön entsprechen im übrigen auch Stil und Sprache der Zeit, in der der Roman spielt - ein weiterer großer Charme des Buches.

Am besten hat mir jedoch der subtile englische Humor in diesem Roman gefallen - ganz wunderbar zum Beispiel die Szene, in der Mr. Norrell seine Zauberkünste den Ministern des Parlaments anbietet, um England im Krieg gegen Napoleon zu unterstützen - erst wissen die Minister nichts rechtes mit der Zauberei anzufangen, aber dann entwickeln sie eine absurde Idee nach der nächsten und streiten und diskutieren darüber tage- und wochenlang. Und gleich zu Beginn, als ein neuer Gentleman in die ehrenwerte Gilde der (theoretischen) Zauberer aufgenommen wird, und er in seiner Antrittsrede ganz harmlos die Frage aufwirft, warum denn die praktische Zauberei nicht mehr ausgeübt werden würde - worauf sich tumultartige Szenen unter den sonst so ehrenwerten Gentleman-Zauberern abspielen... - ganz wunderbar und unendlich komisch!
Auch die Charaktere der vielen, vielen Personen sind hervorragend geschildert. Der langweilige und meist missmutige, misstrauische Zauberer Mr. Norrell, der energische und charismatische Herzog von Wellington, die beiden schmarotzenden Lebemänner, die sich in das Vertrauen von Mr. Norell einschmeicheln, der verrückte alte König von England, die Lady, die aus Rache von Mr. Strange verlangt, ihren Verführer, der sie entehrt und dann hat sitzen lassen, gleich auf drei verschiedene Arten zu töten, der schmierige schmutzige Straßenzauberer, und und und.
Ganz sicher einer der besten Romane, die in den letzten Jahren erschienen sind - unbedingt lesen!

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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Autorin Susanna Clarke hat mit „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ ein Fantasy-Werk von epischem Ausmaß geschaffen: Ganze 1024 Seiten umfasst der Schmöker, der in den historischen Rahmen des frühen 19. Jahrhunderts eingebettet ist und der durch die Erzählweise und zahlreiche pseudo-wissenschaftliche Fußnoten teilweise geschickt den Anschein erweckt, ein Tatsachenbericht zu sein. „Ein Meisterwerk, das Tolkien Konkurrenz macht“ verheißt der Umschlag; und dieser unpassende Vergleich - denn die Bücher weisen keine Parallelen auf - dürfte eine falsche Erwartungshaltung in so manchem Leser wecken. An „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ scheiden sich die Geister: Das Buch ist unbestritten feinsinnig geschrieben, besitzt feinen Humor und Ironie, erinnert in seiner Sprache teilweise wunderbar an Charles Dickens und Jane Austen. Die Handlung, die ja über 1000 Seiten füllt, ist jedoch stellenweise sehr langatmig und zieht sich sehr träge durch den Roman, für den man sich wirklich Zeit lassen sollte. Wer auf Seite 200 festgestellt hat, dass im Grunde genommen kaum etwas passiert ist, wird sich entweder enttäuscht abwenden oder er wird, bezaubert durch Sprachstil und Atmosphäre des Werks, weiter lesen. Es ist nicht so, dass auf 1000 Seiten überhaupt nichts geschieht, jedoch besitzt die sehr ausführliche Schilderung auch kleinster Details zu keiner Zeit Dynamik, es wird eher wenig gehandelt, sondern viel mehr beschrieben und vor allem gesprochen. Spannungsmomente kommen so nicht auf, und wenn, dann eher subtil und mystisch.

„Er sprach nur selten von Zauberei, und wenn er es tat, dann klang es wie Geschichtsunterricht, und kaum jemand hörte ihm zu.“ – Mit diesem Zitat wird Mr. Norrell im Roman charakterisiert, und ähnlich fühlt sich bisweilen der Leser, wenn er sich in seitenlangen Fußnoten verliert. Es ist schwierig, ein allgemeines Urteil über „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ zu fällen. Unbestritten gelungen sind Sprache, Stil und Atmosphäre dieses sorgfältig aufbereiteten Fantasywerks, opulent und wunderschön sind die Beschreibungen aus dem England des 19. Jahrhunderts, und man amüsiert sich über den trockenen Humor. Auch die Charaktere, die das Buch bevölkern, sind außergewöhnlich und interessant, wenn auch teilweise ebenso trocken wie Mr. Norrell – man hat häufig das Gefühl, dass die Romanfiguren still stehen, dass sie seitenweise gar nichts tun. Manche Leser, vor allem diejenigen, die eine aktiv voranschreitende Handlung mit Momenten der Spannung und Kraft erwarten, werden den Roman sicherlich als entsetzlich träge und langatmig empfinden.

Der Roman in der Taschenbuchfassung, zum fairen Preis von 14,95 Euro erschienen im Berliner Taschenbuch Verlag, lohnt dennoch definitiv einen Blick – schon allein, weil so viel von ihm gesprochen wurde - und bietet Lesestoff für Freunde von dicken Wälzern, die elegante Fantasy für Erwachsene mögen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr gut
alles sehr gut, stimmt genau mit den Vorgaben überein, alles neu,komplett, gute Qualität , bin sehr zufrieden und kaufe gerne wieder
Vor 3 Monaten von Susanne Wallnöfer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Und wenn sie nicht gestorben sind...
...dann leben sie noch heute! So oder so ähnlich verklingt der letzte Gedanke an die Protagonisten, nachdem man das Buch langsam geschlossen hat und sich leise fragt ob man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2009 von Love, Light & Healing
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen
Ich habe "Jonathan Strange und Mr. Norrel" an einem einzigen Wochenende gelesen und konnte es nicht aus der Hand legen.
Veröffentlicht am 28. Februar 2009 von SaJu
4.0 von 5 Sternen Bücher sind toll
Baum spricht zu Stein und der Stein spricht zu Wasser. Der Regen wird ein Tor für mich bilden und ich werde hindurch treten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2009 von M. Thurin
4.0 von 5 Sternen Magie und Historie
In diesem Buch werden Historie und Magie vermischt. Vor dem Hintergrund der Napoleonischen Kriege am Anfang des 19. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Frank Reibold
5.0 von 5 Sternen Als verliere man einen guten Freund
Selten hat mich in letzter Zeit ein Buch so dermaßen gefesselt wie Jonathan Strange & Mr. Norrel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von R. Rixen
2.0 von 5 Sternen netter Plot, aber zäh
Als ich auf dem Umschlag las: "Ein Meisterwerk, das Tolkien Konkurrenz macht", hatte ich eigentlich mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2008 von Vaan
1.0 von 5 Sternen Interessante Idee...
...desaströse Umsetzung.
»Ein Meisterwerk, das Tolkien Konkurrenz macht« - so heißt es auf dem Umschlag. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2007 von Caspar
5.0 von 5 Sternen Fast perfekt
Um die Durchschnittsbewertung für dieses ausserordentliche Buch ein Stück weiter in die richtige Richtung zu rücken, habe ich mich doch noch entschlossen eine kurze... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2006 von Robert
1.0 von 5 Sternen GÄHN!
Ich kann mich der vorangegangenen Rezension von spaeter4 nur anschliessen!!! Er spricht mir aus dem Herzen!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2005 von CrispyRoll
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Ist das vielleicht ein "Winter-Buch"? 0 03.08.2007
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