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Any book touted as the adult Harry Potter runs the risk of attracting critical parries from swords of the double-edged variety. If this wasnt enough, Jonathan Strange & Mr Norrell--the debut novel from Susanna Clarke--also invites comparisons with Jane Austen. Set in the early nineteenth-century, the action moves from genteel drawing roomsalbeit where a mischievous Faerie king sips tea with the wife of a very human government minister, to the bloody battleground of Waterloo, where giant hands of earth drag men to their doom. The juxtaposition of perfectly realised magical worlds and the everyday one with which JK Rowling and Philip Pullman so successfully captured our imaginations and the social comedy of Austen and Thackeray can easily be recognised. But less easy to pastiche is the ability of these writers to induce sheer narrative pleasure, and it is Clarkes great achievement that she succeeds with this hugely enjoyable read.
Gilbert Norrell is determined to single-handedly rehabilitate his sanitised and patriotic version of English magic, which has suffered a post-Enlightenment neglect after a richly dark history. He ruthlessly secures his place as Englands only magician in two marvellously drawn feats. First, he brings the statutes of York Cathedral to life and then, to facilitate his entry into London society, he brings a young bride-to-be back from the dead--a feat with terrible consequences. However, another more naturally gifted magicianJonathan Strangeemerges to become his pupil and later his rival. Strange becomes increasingly obsessed with the Raven Kingthe medieval lord-magician of the North of England and pursues his desire to recruit a fairy servant to the edge of madness. Whilst the differing characters of Norrell and Strange give the book a central human conflict, it is the tension between the dual natures of civilised and wilder magic that lends it a metaphysical texture that shades the narrative with wonderful and troubling descriptions of ships made of rain, paths between mirrors and faerie roads leading out of England to a bleak yet dazzling realm. Fortunately, the precision of her storytelling never reigns in Clarkes prodigious imagination.
Clarkes broad canvas of charactersincluding Wellington, Napoleon and Bryon, locations and tones are masterfully realised. However, sometimes her own enchantment with them leads her to drop her pace, although even at almost 800 pages, this is a book to which youll muster up little resistance. Jonathan Strange & Mr Norrell is the perfect novel to take up residence in as the nights get longer. -- Fiona Buckland -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein magisches Buch,
Von brudervomweber (Remscheid, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jonathan Strange & Mr Norrell. (Taschenbuch)
Neil Gaiman hält dieses Buch für den fraglos besten englischen Roman, der seit 70 Jahren im Genre des Phantastischen geschrieben wurde. Ich will und kann ihm nicht widersprechen: lange hat mich ein Roman nicht mehr so gefesselt und verzaubert.Dabei ist Clarkes Erzählweise gemächlich. Sie läßt sich Zeit mit der Einführung ihrer Figuren, selbst für solche, die nur eine kleine Rolle spielen. Der mit einer beständigen ironischen Distanz durchwirkte Stil erinnert an Oscar Wilde oder Hector Hugh Munroe, und gekoppelt mit dem übernatürlichen Thema der Magie insbesondere an die prominentesten Vertreter der englischen Ghost Story, an Sheridan le Fanu und M. R. James. Mit diesem ironisch-distanzierten Stil gelingt es ihr, die Magie wie selbstverständlich in die dröge matter-of-fact-Wirklichkeit der englischen Gesellschaft einzuschreiben. Insbesondere die Spannung zwischen den Kontrahenten Gilbert Norrell, einem buchhalterischen, ängstlichen Magie-Verwalter, und Jonathan Strange, einem leichtfertig-enthusiatischen Gentleman, ist von Clarke aufs Amüsanteste eingefangen. Und die magischen Wunder, von denen sie erzählt, sind deshalb um so zauberhafter, weil sie mit einer britisch-trockenen Nüchternheit und Selbstverständlichkeit wahrgenommen und beschrieben werden. So ist es nicht nur die Handlung, die von Bedeutung ist, sondern ebenso das Erzählklima, in dessen Etablierung Clarke viel Zeit (und viele Seiten) investiert. Sie widmet Ereignissen und Dingen ganze Kapitel, die man ebenso auch in einem Nebensatz hätte abhandeln können, die aber dennoch schmerzlich fehlen würden, hätte sie die Zuflucht zu diesem Nebensatz genommen. Wer den Roman nach dem ersten Drittel entnervt beiseite gelegt hat, dem sei zur Wiederaufnahme der Lektüre geraten. Tatsächlich ist das erste, Mr Norrell gewidmete Drittel des Buches mitunter langatmig und zäh, aber genau das ist ja auch Norrells prominentester Charakterzug. Ab Seite 200 nimmt der Roman allmählich an Fahrt auf, und ab Seite 600 überschlägt er sich. Clarkes Roman ist hervorragend konstruiert und durchdacht. Alles, was zuvor sorgfältig vorbereitet wurde, findet auf den letzten rund 150 Seiten seinen fulminanten Abschluß. In die Klage über den angesichts des Endes zu erwartenden Nachfolger kann ich nicht einstimmen - ich war betroffen, daß das Buch plötzlich zu Ende war und bin sicherlich einer der ersten, der sich Clarkes nächsten Roman zulegen wird. Wer kann, der sollte sich das englische Original zu Gemüte führen, um den Zauber dieser charmanten Erzählweise am eigenen Leibe zu erfahren - ich kann mir nicht vorstellen, wie man das Wort „fairy" angemessen übersetzen will: weder Fee noch Elb scheinen wirklich passend zu sein. Fairies sind Fairies. Und das ist nur ein Beispiel für eine Fülle von Dingen, die sich einer properen Übersetzung entziehen dürften. Die englischen Magier unterscheiden „books about magic" und „books of magic". Dieses hier ist zweifellos letzteres: ein magisches, ein bezauberndes Buch. Oder um in der Sprache der (englischen) Magie zu bleiben: spell-binding, enchanting. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
A wizard might- but a gentleman never would,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jonathan Strange & Mr Norrell. (Taschenbuch)
Bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und kann nur sagen: Es lohnt sich zu stolpern. Wer gepflegte, ruhige Lektüre mag, die trotzdem in den Bann zieht, dem sei dies Buch empfohlen- es paßt hervorragend zu einer (bzw. diversen) Tasse(n) Tee am Kamin und erinnert mich vom Erzählstil etwas an Dickens und Co. Habe das Buch auf Englisch gelesen und kann dies jedem empfehlen, da kleine Wortspiele etc. so sicherlich schwer zu übersetzen sind.Die Geschichte beginnt zu Zeiten der napoleonischen Kriege: Die Zauberei ist in England zu einem Ammenmärchen geworden, betrieben nur noch von einem Club ehrenwerter Theoretiker. Mr. Norrell, ein zurückhaltender Pendant, betreibt praktische Magie- er bootet seine Kollegen aus und schwingt sich zum Magier des UK auf, um dem Königreich gegen Frankreich beizustehen. Jonathan Strange gerät eher zufällig an die Zauberei. Er wird Norrells Schüler, unterstützt Wellington in Portugal.. und wie man weiß, vertragen sich Meister und Schüler oft schlecht, wenn Schüler ihren eigenen Willen entwickeln. Strange will gegen Norrells Willen die Zauberei wieder in England verbreiten und so kommt es zum Bruch zwischen den beiden Protagonisten, dabei sind sie stärker aufeinander angewiesen, als sie wahrhaben möchten. Norrell erweckt eine Dame vom Tode, der Elb, den er dabei zur Hilfe angerufen hat, führt durchaus eigenes- und nicht das freundlichste- im Sinne.. lebendige Bücher kreuzen den Pfad.. Wege nach Fairy tun sich auf.. Butler werden verflucht.. zwielichtige Diener scheinen im Hintergrund zu manipulieren.. Freunde sind nicht das, was sie sein sollten.. und schließlich erfüllt sich für Strange die Prophezeiung: " he will see his dearest possession in his enemie's hand" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
An astonishing piece of art,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jonathan Strange & Mr.Norrell. (Gebundene Ausgabe)
Well, first of all I got to say that I'm from germany and I've read this book once in german. I found it one of the most astonishing books I've ever read. Susanna Clarke really understands it to create a marvelous picture of the old London and Great Britain that is a perfect sorrounding for a story that is not at all similar to those quite primitive fantasy books out there today. The story about the conflict between Mr. Norrell and Mr. Strange is very nice and well constructed, it really catches the reader.A few weeks ago I found the english version here on Amazon and I liked the idea of reading it in its original language. And I wasn't disappointed, not at all. The language the author uses is of the most beautiful kind. It is a real pleasure to read the book and especially if you are a friend of good english (as I am) you will absolutly love this piece of art. After I've finished the book, I often caught myself just opening a random page and reading a few lines or pages, just enyoing and admiring the beautiful language. And in addition, the hard cover version is a real treat, it looks like a very time-honoured book. (And it bit like dark chocolate cake too) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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