Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gereift und jung geblieben, 10. Dezember 2008
Wieder einmal eine CD von den Fööss,die allgemeine Erwartungen übertrifft.
Die Fööss beweisen wieder und wieder,dass sie sich nicht jedesmal neu erfinden müssen um ihr Publikum zu halten und zu erweitern.
Die Titel halten uns den kölschen Zeitgeist mit angenehmer Geste vor's
Gesicht ,ohne aggresive Tendenz. Gegensätzliche Stimmungen,subtile Satire
und lebendige Vertrautheiten.Titel wie "Dreckelich Kaff","Ich wör su jän ens Weihbischof " und "Zwesche Kölle, Brabant und Flandern " passen nicht unbedingt in eine "Schublade", führen uns aber zu neuen Orten ohne uns fremd zu sein.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Weniger" wäre "mehr" gewesen....., 6. Dezember 2008
Bevor ich zur neuen CD komme, sollte man sich nochmal ins Gedächtnis rufen, dass die FÖÖSS mit den letzten 3 Studioalben K-BF 33, RUT & WIESS, sowie DA LAACH ET HÄTZ drei nahezu rundherum perfekte Alben auf den Markt gebracht haben, die alle absolut top waren. Leider folgt nun mit der neuesten Veröffentlichung ein Werk, dass sich von Lied 1 - 7 nahtlos eben genau an diesen vergangenen, hohen Qualitätsstandards anschliesst aber dann deutlich abfällt. Herauszuheben sind im ersten Teil besonders das großartige WEETSLÜCK und MIR SIN ET VOLK, bei dem Bömmel Lückerath mal wieder beweist, was er für ein großartiger Gitarrist ist. LETS DANCE erinnert an Mambo No.5, allerdings mit weitaus witzigerem Text und WEIHBISCHOF ist eine Nummer, wie sie in dieser Art nur von den FÖÖSS sein kann. Im "zweiten Teil" der CD können mich dann leider nur WIDDERSIN, JEDER MINSCH und das wunderbare Krätzje DER EIN SÄHT SU überzeugen, ZOLLSTOCK ist nur in der kostümierten Liveumsetzung richtig toll ansonsten finde ich die restlichen Stücke relativ belanglos und leider qualitätiv unter dem, was man aus den letzten Jahren gewohnt ist. Gerade DRECKELICH KAFF und HER DOMET sind einfach nur langweilig! Einen absoluten "Überflieger" wie BICKENDORFER BÜDCHE, DU BES DIE STADT, WELTMEISTER VUM RHING oder RUT UND WIESS sucht man auf dieser CD vergeblich. Von jeher standen die FÖÖSS zwar nie in dem Verdacht eigene Qualitätsansprüche zugunsten eines Hits zu unterlaufen, doch meist hat sich trotzdem der Ein oder Andere richtige Knaller ergeben, der in Köln Kult wurde. Allerdings bleibt es fraglich, ob die FÖÖSS diesmal bewusst so am eigenen Hitpotenzial vorbeimusiziert haben, oder ob das Album irgendwann retrospektiv einfach eines der schwächeren Alben in der mittlerweile 38-jährigen Bandgeschichte ist. Dieses Fazit wäre allerdings ausgeblieben, hätte man sich darauf beschränkt, die 10 besten Stücke auszuwählen und nicht alle 15 neuen / neueren Stück plus dem witzigen WICKIE zu veröffentlichen! Insgesamt jet schad, aber die FÖÖSS haben schon so viel hochklassige Musik produziert, dass ich ihnen gerne ein Album "nachsehe" auf dem mir - ausnahmsweise - mal "nur" 10 Stücke gefallen und somit haarscharf an einer 4-Sterne-Bewertung vorbeischrammen......also eigentlich kaum Grund zum meckern, und Legenden sind eh unantastbar....auf dass sie uns noch lange erhalten bleiben mögen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Jommer noh Hus - oder solle mer se ... bestelle, de CD? - Ävver sischer dat!, 29. Dezember 2008
Die 2008/09er CD der Bläck Fööss birgt ein paar karnevalstaugliche und auch mal wieder scharf kritische Texte - musikalisch ist es so vielseitig wie gewohnt: mal erinnert es an Mambo No. 5 oder Santana, mal an das klassische kölsche Krätzjer, mal wird der hymnische katholische Gesang parodiert, mal wird nebenbei den Brings-Buben gezeigt, wo in Köln der musikalische Hammer hängt.
Einen Stern Abzug für
- den Schlagereinschub "Jede Minsch" und ein paar andere Durchhänger sowie für
- das immer noch ungelöste Gesangsproblem der Band: zumindest meinem Eindruck zufolge kann halt nur noch Peter Schütten singen, bzw. Kafi Biermann soll anscheinend keine zu prominente Rolle spielen. Von den Fööss ist man hervorragende Musik gewohnt - und soweit sind sie noch nicht immer wieder. Dies von einem Fan der Band.
Vier Sterne gibt es wegen Songs, die wirklich nur von den Fööss kommen können: "Mir sin et Volk", "Ich wör 'su jän ens Weihbischof", "Her domet" - und nicht zuletzt das "Wickie-Lied". Ja, genau das, das ist auch von späteren Fööss-Musikern eingespielt worden, vor vielen, vielen Jahren.
Es ist die beste mir bekannte kölsche CD 2008/2009.
CD-Ausstattung: 16 Bläck-Fööss-Songs ergeben über 61 Minuten. Die Heftbeilage gibt in gewohnter Fööss-Manier die Texte, Kölschvokabeln und Erläuterungen - nicht nur für Neukölner interessant. Etwas ernüchternd ist das aktuelle Fööss-Foto darin: Günni Lückibömmi wirkt als fast einziger entspannt, was man von Erry "richtig stolz" Stoklosa leider weniger behaupten kann. Die Neuen wie Kafi Biermann stehen abseits oder mit der Hand anderer fest auf der Schulter. Schade, doch das nur nebenbei.
Die Musik/Mussik ist genau richtig für den nächsten Karneval _und zum Ruhig-daheim-Anhören - diesen Spagat schaffen nur die Fööss.
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