Armer Johnny, hier bahnt sich die Tragödie seiner langen, restlichen Karriere an; nach der einmalig guten "Second Winter", die maßgeblich von Edgar Winter mitgestaltet wurde und die voller Energie steckt, hören wir hier Johnny ohne seinen Bruder und man merkt deutlich, daß ihm jemand/etwas fehlt; Energie ist immer noch zu hören (auf der Johnny Winter and live birst sie noch einmal heraus), aber keine klare Richtung; es deutet sich diese konzeptionslose Hangelei von Rock zu Blues und gelegentlichen Balladen an, die so viele seiner späteren Platten auszeichnen sollte.
Funktioniert hat das nur noch einmal, auf "Saints and Sinners".
Armer Johnny, heute ist er nur noch ein grenzdebiler Schatten seiner selbst...