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John Rabe. Der gute Deutsche von Nanking
 
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John Rabe. Der gute Deutsche von Nanking [Hörbuch-Download]

von John Rabe (Autor), Ulrich Tukur (Erzähler), Erwin Wickert (Erzähler)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 19,95
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 3 Stunden und 55 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 7. Mai 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVZ9MC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

1937/38 zogen japanische Soldaten plündernd durch die chinesische Hauptstadt Nanking, vergewaltigten Frauen und töteten jeden, der Widerstand leistete. Wenig bekannt ist, dass es Menschen gab, die für das Leben der Zivilisten kämpften, an ihrer Spitze der deutsche Kaufmann John Rabe, der in China bis heute verehrt wird. John Rabes Tagebücher beschreiben die erschütternden Vorgänge in Nanking.

Mit einem Vorwort von Erwin Wickert.

Die Verfilmung der Tagebücher kam mit Ulrich Tukur und Daniel Brühl im Februar 2009 in die Kinos.

(c)+(p) 2009 Random House Audio, Deutschland

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dass Menschen zu bestialischen Grausamkeiten fähig sind wenn Anarchie herrscht weiß jeder. In diesem Buch stemmt sich John Rabe mit Hilfe einiger anderer Ausländer gegen die Unmenschlichkeit der jap. Besatzungstruppen. John Rabe der in Nanking die deutsche Siemensvertretung leitet wird Zeuge des Einmarsches der kaiserlichen japanischen Armee im Dezember 1937 und ihrer wochenlang andauernden Disziplinlosigkeit und Gräueltaten. In seinen Tagebüchern beschreibt er die Einrichtung einer Sicherheitszone in der c.a. 250.000 Chinesen Zuflucht suchen werden und die sich daraus ergebenden Probleme wie die Lebensmittelversorgung, den Schutz der Zivilbevölkerung und die Geldmittelbeschaffung. Nach Nanking kehrt John Rabe zurück nach Deutschland und erlebt auch noch den Einmarsch der Russen in Berlin. John Rabe schrieb seine Tagebücher in einen für uns etwas altmodisch anmutenden Stil, der mir aber trotzdem gefällt, und diesem Thema voll gerecht wird. Des Weiteren ist die Korrespondenz zwischen John Rabe und der deutschen und japanischen Botschaft enthalten, eine Liste der Mitglieder des Internationalen Komitees und eine gekürzte Liste der 450 Ausschreitungen japanischer Soldaten in der Sicherheitszone. Das Nachwort des Herausgebers Erwin Wickert finde ich auch gut, weil er die damaligen Zusammenhänge noch einmal erklärt (wie die Beziehungen Nazideutschlands zu China und Japans und die damaligen politischen Verhältnisse in China).

Fazit: John Rabe hinterließ der Nachwelt ein Dokument des Grauens das den Leser berührt und zum Nachdenken anregt.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr lesenswert 11. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Zu Inhalt sind die wesentlichen Angaben gemacht. Was mich sehr berührte ist die Tatsache, dass erst Dank des Herausgebers die Geschichte von Nanking und John Rabe hier publik wurde. Vielleicht ist die positive Reaktion der Leser auch eine Hilfe für die Familie ihren Vater/Großvater in neuem Licht zu sehen, obwohl er Mitglied der Partei war. Wie ich verstand aus humanen Gründen.
Ein sehr lesenswertes Buch, dem ich mich nur schwer entziehen konnte.John Rabe. Der gute Deutsche von Nanking
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der gute Deutsche 16. Juni 2009
Von Joerg Dittmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Titel des Buches irritiert ein wenig. Es ist nicht eigentlich "das Buch zum Film". Bei dem Buch handelt es sich eigentlich um die Originalausgabe von Erwin Wickert, hinzugefügt wurden ein kurzer Text des Filmemachers Florian Gallenberger sowie einige Fotos aus dem Film. Kernstück des Buches sind die Tagebücher, die John Rabe 1937/38 in Nanking führte. Diese waren auch die Basis für den Film.

Erwin Wickert liefert viele interessante Hintergrundinformationen über John Rabe und das geschichtliche Umfeld. Rabe war Kaufmann aus Hamburg und jahrelang für die Siemens-Zweigstelle in Nanking zuständig. Während des japanisch-chinesischen Krieges gründete er zusammen mit einigen anderen Europäern und Amerikanern eine internationale Schutzzone, wodurch das Leben von mehr als 200.000 Chinesen gerettet wurde.

Rabe war Mitglied der NSDAP und hoffte anfänglich auf Hitlers Unterstützung. Diese blieb jedoch aus, und nach seiner Rückkehr nach Deutschland durfte Rabe nicht über seine Erlebnisse in China berichten. Die Firma Siemens gab ihm ebenfalls nur untergeordnete Aufgaben.

Kurz nach Ende des Krieges führte Rabe noch einmal kurz Tagebuch. In dem Buch sind Auszüge abgedruckt.

Erwin Wickert beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Nazi ein "guter Deutscher" sein kann. Im Zusammenhang mit dem geschichtlichen Hintergrund konnte ein Deutscher ein "Nazi" sein, ein "guter Deutscher" oder ein "Intellektueller", wobei stets nur zwei dieser Eigenschaften erfüllt sein können, nie alle drei. Rabe war kein Intellektueller, er hatte nur die Mittelschule besucht. Trotzdem kann er fesselnd über seine Erlebnisse berichten.

Das Buch kann eine Ergänzung zu dem Film sein. Es ist aber auch für sich genommen sehr lesenswert.
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