Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,77

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
John Henry Days: Roman
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

John Henry Days: Roman [Gebundene Ausgabe]

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 16. Februar: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 24,90  
Taschenbuch --  

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Der letzte Sommer auf Long Island EUR 21,90

John Henry Days: Roman + Der letzte Sommer auf Long Island
Preis für beide: EUR 46,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: John Henry Days: Roman

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Der letzte Sommer auf Long Island

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (10. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446204695
  • ISBN-13: 978-3446204690
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 901.887 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.d-Redaktion

Talcott ist ein ziemlich verschlafenes Nest in West Virginia, in dem heute so gut wie gar nichts los ist. Bis der Fremdenverkehrsverband sich an die glorreichen Zeiten der Stadt im 19. Jahrhundert erinnert, als Talcott ein wichtiges Zentrum des Eisenbahnbooms in Amerika war. Damals wurde die Verbindungslinie von West Virginia an die Ostküste, die berühmte "Connection", gebaut, wobei etliche Tunnels millimeterweise von Menschenhand durch die Berge getrieben werden mussten. Einer der schwarzen Bohrhauer, die diese unmenschliche Arbeit verrichten mussten, war der legendäre John Henry. Von ihm geht die Sage, er habe einen Wettstreit im Schienenlegen gegen einen Dampfhammer gewonnen, was er allerdings am Ende mit seinem Leben bezahlte. Ihm zu Ehren, und um den Ruf der Gegend wieder ein bisschen aufzumöbeln, soll anlässlich der John-Henry-Festtage eine Sondermarke des US Postal Service vorgestellt werden.

Zu der Horde von Medienvertretern, die nach Talcott geladen werden, um dieses Ereignis angemessen zu würdigen, gehört auch J. Sutter, ein typischer Vertreter des schreibenden Schnorrertums: ein abgebrühter Spesenritter, dessen journalistisches Interesse an John Henry oder Talcott nicht weiter reicht als die Werbegeschenke der Auftraggeber und die saftigen Rippchen vom Gratisbuffet. Der einzige Ergeiz, den dieser Reporter von der traurigen Gestalt überhaupt noch entwickeln kann, ist ein neuer Schnorr-Rekord: J. Sutter will sich umsonst durchfressen, und zwar so lang es irgendwie geht. Ungefährlich ist das nicht, denn Sutters Vorgänger, der Ähnliches versuchte, verlor dabei erst seine Akkreditierung und schließlich den Verstand.

Aus dem eigenwilligen Kontrast zwischen der schwarzen Heldenfigur John Henry, dessen Mythos in Amerika jedes Schulkind kennt, und seinem ganz und gar unheldenhaften Nachfahren J. Sutter, entwickelt Colson Whitehead ein fassettenreiches Panorama amerikanischer Befindlichkeiten, in dessen Zentrum die unstillbare fatale Sucht nach dem Besonderen und Nichtalltäglichen, nach dem Rekord und der Sensation ständig zu spüren ist. Dabei geht es letztlich immer auch um die Hoffnung, die Banalität der eigenen Existenz überwinden zu können.

Zugleich liest sich Whiteheads intelligenter und variantenreich erzählter Roman als pointierte und witzige Satire der amerikanischen Medien- und Spektakelkultur, die längst nicht mehr nur in den USA zu finden ist. Ließ schon der eigenwillige Erstling des jungen afroamerikanischen Autors, The Intutionist, einiges von dessen kreativer Fantasie und literarischem Potenzial erkennen, so erweist sich Colson Whitehead mit John Henry Days endgültig als ambitionierter Erzähler mit einem beachtlichen stilistischen Repertoire, dem man auch angesichts des Unterhaltungswertes seiner Prosa einige Übertreibungen gern verzeiht. --Peter Schneck

Pressestimmen

"Ein beachtlicher Wurf." Martin Ebel, Tages-Anzeiger-Zürich, 14.02.04 "Ein beeindruckender Roman mit ganz wunderbaren Passagen und Details." Klaus Nüchtern, Falter, 20.02.04 "In "John Henry Days" kommt der neue Star der New Yorker Literaturszene einem Mythos zwischen Pop und Legende auf die Spur." Silvia Feist, Wochenzeitung, 12.02.04 "Ein grandioser Gesellschaftsroman über Medien, Macht und Mythen. Die Entdeckung des Frühjahrs!" Reinhard Helling, Tip Berlin, 26.02.04 "Mit "John Henry Days" hat sich Colson Whitehead an die Spitze junger US-Literatur geschrieben - ob er nun will oder nicht." Carsten Schrader, Kultur News, 03.04 "...das literarische Wunderkind der Saison... Colson Whitehead verfügt über Fähigkeiten, die in dieser Kombination und Konzentration eher selten auftreten: über einen langen Atem, ein beeindruckendes Sprachvermögen und sehr viel Witz ...ein Roman mit enzyklopädischem Anspruch und spielerischer Detailverliebtheit. ein Buch, das die Gesellschaft als solche im Visier hat und sich durch die brillante Beschreibung einzelner Figuren auszeichnet." Weltwoche, 22.04.2004

"...tollkühn, meisterhaft...Whitehead konstruiert, montiert, formuliert wie ein junger Gott." Wieland Freund, Die Welt, 11.02.04 "Whitehead hat sich ein gewaltiges Vokabular und ein breit gefächertes Instrumentarium der Formen und Stile angeeignet, das er dann in "John Henry Days" auch voll ausschöpft. Zum Vernügen der Leser." Adrian Kreye, Süddeutsche Zeitung, 13.02.04 "Colson Whitehead singt in seinem Roman "John Henry Days" die grandiose Ballade vom richtigen Leben ... Das Ende seines Romans leuchtet wie das Licht am Ende des Tunnels, den John Henry nie zu Ende gegraben hat ..." Wieland Freund, Die Welt, 14.02.04 "Der neue Stern am Himmel junger US-Autoren, konfrontiert schwarze Mythen mit moderner Satire... Immer wieder finden sich Sätze, die man genüsslich im Kopf zergehen lassen kann." Konrad Heidkamp, Die Zeit, 29.04.04 "Whitehead ist der Erste, der die Legende John Henrys aus ihrer Zeit so behutsam wie spielerisch ins Heute getragen hat ... Whitehead erweist sich als vollendeter Stimmenimitator. Sein Roman über den ersten schwarzen Superstar macht ihn selbst zum Star." Reinhard Helling, Frankfurter Rundschau, 11.03.04 "Jonathan Franzen reiht es unter die großen Würfe der Literaturgeschichte ein." Jobst-Ulrich Brand, Focus, 09.02.04 "Ein faszinierender Roman" Thomas Leuchtenmüller, Neue Zürcher Zeitung, 16.03.04 "Es ist schwer vorstellbar, dass es dieses Jahr noch einen besseren Roman geben wird." Cosmopolitan, 03.04 "Herausragend an dem packenden Schlüsselroman in kraftvoller, frischer Prosa ist die vertrackte, dennoch stets geschmeidige Komposition, die ebenso milden wie scharfen Witz hat. Im Wechsel der Zeiten, Simmen und Genres gelingt ihm ein vitales US-Panoptikum mit schwarzer Brille, das nie den Faden verliert, gerade weil es so viele Ebenen hat." Udo Feist, Rheinischer Merkur, 25.03.04

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

5 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.4 von 5 Sternen (5 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Viel Dampf (-hammer) um nichts ..., 14. Mai 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: John Henry Days: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Verfasser dieser Zeilen ist auf der ständigen Suche nach „The great american novel". Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, mit dem hier besprochenen Buch von Colson Whitehead ist er nicht fündig geworden. Dies ist umso bedauerlicher, als dass der eigentliche Ausgangspunkt des Romans durchaus eine hervorragende Plattform für einen tieferen Einblick in die Befindlichkeiten der amerikanischen Durchschnittsbevölkerung abgegeben hätte. Das Treffen einiger Journalisten in dem Provinzstädtchen Talcott zur Vorstellung einer Briefmarke mit dem Konterfei des legendären John Henrys, welcher der Sage nach während des Eisenbahnbaus den Wettstreit gegen ein Dampfhammer als Sieger letztlich mit dem Leben bezahlt, hätte tatsächlich spannende Einsichten in die Charaktere des versammelten Personals geben können. Leider aber ist die mühsam konstruierte flankierende Handlung kaum von Interesse. Geht es doch den versammelten Journalisten, allen voran J. Sutter, als selbst erklärte Spesenritter vor allem nur um kostenlose Kost und Logie. Nach den rund ersten 200 Seiten beginnt dieses sich ständig wiederholende Thema zu nerven. Nur hin und wieder und in Einzelpassagen glänzt das Licht eines großen Erzählers auf (deshalb auch drei Sterne). Viele Handlungsstränge allerdings verlaufen ins Namenlose. Vielleicht wollte der Autor dem Leser einfach zuviel mitteilen? Im Grunde bleibt am Ende aber wenig haften. Tatsächlich hinterlässt der Roman einen schalen Nachgeschmack. Ich suche weiter ... wo ist sie nun „The great american novel"?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eine etwas sperrige Erzählung über eine amerikanische Volksl, 9. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: John Henry Days: Roman (Gebundene Ausgabe)
Colson Whiteheads Buch „John Henry Days" wurde am 13.02.2004 sehr positiv in der SZ besprochen. „Der Spiegel" berichtet kurz darauf über das Buch und schildert anhand von Beispielen, wie schlecht es übersetzt wurde und deshalb sperrig zu lesen sei.
Dadurch neugierig geworden, habe ich das Buch zu lesen begonnen, und war mir immer unsicher, stilistisch so gewollt oder schlecht übersetzt? Teilweise ist es wohl wirklich schlecht übersetzt.
Die Handlung ist schnell erzählt. Sie handelt von John Henry, einem schwarzen Tunnelbauer, der 1876 in einem Zweikampf eine Dampfmaschine, die wie er Bohrhammer für den Eisenbahntunnelbau in den Fels schlägt, besiegt, aber nach dem Wettkampf stirbt. Von dieser historisch belegten Begebenheit wurde in vielen Volksliedern berichtet, die dann von bekannten Folksängern wie W. Guthrie, C. Cash übernommen wurden und John Henry so zum Mythos und Volkshelden werden lies.
Gleichzeitig erfahren wir von dem schwarzen J. Sutter, einem Journalisten, der als moderner Spesenritter und Schmarotzer auftritt und in den einstigen Sklavenstaat im Süden der USA nach Talcott fährt, um für eine Zeitung darüber zu schreiben, dass die Post dem historischen Ereignis eine Briefmarke widmet und diese am Ort des damaligen Geschehens vorstellt.
Er lernt dort eine junge schwarze New Yorkerin kennen, die die John Henry Sammlung ihres verstorbenen Vaters verkaufen will, aber noch Wichtigeres vorhat, wobei ihr Sutter hilft. J. Sutter erstickt beim offiziellen Abendessen am ersten Abend beinahe und wird von einem unbekannten Briefmarkensammler gerettet, der wegen der Briefmarkenvorstellung nach Talcott gereist ist, aber sich nicht als der harmlose Sammler erweist, der er zu sein vorgibt.
Whitehead schafft es, am Mythos J. Henry viele Figuren, Zeitebenen und Geschehen zu schildern, nicht langweilig, teilweise etwas komplex, aber sehr lesenswert.
Man merkt, dass Whitehead in Harvard Literatur studiert hat. Er kennt die Formen und Stile der Literatur und verwendet sie reichlich. Whitehead kann schreiben, ohne Frage, man wird noch mehr von ihm lesen, aber dies ist vielleicht nicht sein bestes Buch. Deshalb nur drei Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Der Mann mit dem Hammer, 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: John Henry Days. (Taschenbuch)
Aus der Masse Romanen zu Selbstmordattentaten ragt Colson Whiteheads John Henrys Days heraus, da ihm jegliches Spekulative abgeht. Es ist vor allem ein Roman über John Henry, der selbst von Johnny Cash besungenen Legende, der einen Gründungsmythos Amerikas verkörpert: was alles aus eigener Hände Kraft erwachsen kann. Die beunruhigende Geschichte, die sich anschläßlich eines Festivals zu Ehren John Henrys beim Lesen einschleicht, setzt sich zu einem komplexen Bild verschiedener Schicksale zusammen. Es ist wie bei einer Kaffeefahrt, alle kommen zusammen, haben gute Laune, wären sogar bereit, eine Heizdecke zu kaufen, wenn es der Konjunktur dient, und trotzdem stimmt etwas nicht. J. Sutter fühlt sich von Anfang an unwohl in dem einstigen Sklavenstaat, was nicht allein nur seiner Hautfarbe zurechnen ist.

Hinter den Zeilen taucht das Spielgelbild der momentan zu tiefst verunsicherten amerikanischen Gesellschaft auf, die zurück zu ihrer naiven Sicht der Welt will, in der Mythen etwas zählten, sie deswegen in der Neuzeit umso mehr zu zelebrieren verstehen, während sich gleichzeitig die dunkle Ahnung breitmacht, daß die Party sich dem Ende zuneigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen



Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de