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Herzstück ist das auf einem Traditional basierende akustische Titelstück, bei dem Woods Flöte Winwoods fast fragilen Gesang und die Gitarre regelrecht umflirrt und umgarnt. Daneben aber kommen die klassischen Traffic-Züge voll zum Tragen: Die Wurzeln im Blues und Soul, voll-sattes Rock-Feeling im Bauch und der Geist frei. So tänzelt der Opener "Glad" rockig-jazzig und instrumental daher, nimmt "Empty Pages" verhalten und dennoch dynamisch Fahrt auf und verweist auf Winwoods späteren Solo-Stil, suhlt sich "Every Mother's Son" im rockigen Blues-Metier à la Blind Faith und kann mit einem flexibel improvisierten Middle-Part aufwarten. Vier Bonustracks, bislang unveröffentlicht und zwei davon live ("Who Knows What Tomorrow May Bring" und "Glad"), sowie der dynamischere Sound der Island-Remasters-Serie und ein aufschlussreiches Booklet adeln John Barleycorn Must Die vollends zum heißen Traffic-Tip! --Claus Böhm
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Steve Windwood's "solo" album becomes Traffic's greatest,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: John Barleycorn Must die (Audio CD)
The original 1970 disc "John Barleycorn Must Die" is one of those albums that marks the end of Sixties music for me and I have always thought of "Glad" as the song that really allowed Traffic to justify their name and really jam. I truly cannot think of a better instrumental number from this period (the end of "Layla" does not count), plus I have an irrevocable association in my mind for the song and one of the more interesting movies I saw my first semester of college. Ironically, this was not supposed to be a Traffic album but the first solo album for Steve Winwood, who was still only 22 years old at that point although already a veteran of the Spencer Davis Group with the classic "Gimme Some Lovin'" on his resume as the definitive screaming organ piece of the decade. Winwood intended to play all of the instruments on his album (just like Paul McCartney did on his self-titled solo album that same year), but then Winwood had Jim Capaldi and then Chris Wood to help work on the sessions and suddenly Traffic had not only its first album in a year but its best one.The most amazing thing about this album is that while you have the opening track "Glad," perhaps the best example of jazz influence in rock and roll, you also have the mournful folk ballade "John Barleycorn," with the voices of Winwood and Capaldi entwined over and around an acoustic guitar. You would swear these songs had to come from different albums because they really have nothing in common representing jazz and folk as they do. This time around the band takes the time to explore their songs, with four of the songs lasting longer than six minutes, which in 1970 was really considered pushing the envelope. It also signaled a new level of musical commitment for the group to artistic rather than commercial success, since these were the four longest songs they had recorded to date. The group might still be jamming, but at a higher level that before their last breakup because they are simply on the same wavelength at this point. The other thing that strikes me about Traffic is that they really knew how to start a song, especially the awesome piano lick that begins "Glad," but also on "Stranger to Himself" and "John Barleycorn." The album made it to #5 on the Billboard album chart. "Empty Pages" was actually released as the obligatory single and although it is arguably the catchiest tune on the album and shows Winwood's virtuostity on the electric piano only made it to #64 on the singles chart. As for the question of whether "Freedom Rider" is really about Jim Morrison of the Doors, you can make of that what you will, but it is too late for me to make that a major association in my appreciation of the song. "Stranger to Himself" is actually a message song, but focusing on the lyrics is always problematic on this album given the attention that must be paid to the music. That is why "John Barleycorn Must Die" is arguably the greatest Sixties album not produced in the actual decade of the Sixties. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mystisch-verspielter Folkrock mit einer Prise Jazz aus KbA,
Von
Rezension bezieht sich auf: John Barleycorn Must die (Audio CD)
Diese Platte fordert ihre Zuhörer stellenweise ein wenig und klingt anfänglich etwas ungewöhnlich. Steve Winwood und seine Mannen experimentierten scheinbar, was das Zeug hergab(mit Flöten, Saxophon, Holzblasinstrumente, div. Tasteninstrumente und natürlich auch mit klassischem Rockinstrumentarium...). Der offene Hörer indes wird reichlich belohnt! Obwohl viele Songs vertrackt ankommen, haftet Ihnen allesamt ein sehr geheimnisvolles Flair an, was sie vorm bloßen Kopf-Konstrukt bewahrt. Trotz Komplexität, strotzt diese Scheibe vor naturbelassenem Feeling! Ein seltsamer Zauber, der von Ihr ausgeht - aber ein wundervoller zugleich, wenn man Ihn "reinlässt". Allerdings finden auch sehr eingängige Stücke statt, wie z.B. die Folkhymne "John Barleycorn" u.a. Für absolute Gourmets ist diese Traffic CD auf alle Fälle ein Freudenfest! Sollten sie allzusehr dem "Eingängigen" verfallen sein ist ein vorheriges Reinschnuppern vielleicht ratsam... Für Fans von: Jethro Tull, The Pentangle, Krautrock, mystischem 70`s Bluesrock...usw...Liebe Grüße Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aus Solodebut wird Wiedergeburt.,
Von
Rezension bezieht sich auf: John Barleycorn Must die (Audio CD)
Als sich Steve Winwood nach dem realtiven ,Flop' der Supergroup Blind Faith daran machte, sein erstes - ein vertragserfüllendes - Solowerk zu produzieren, griff er dann doch wieder auf vertraute alte Freunde zurück und ehe man sich's versah wurde daraus die Wiedergeburt von Traffic (minus Dave Mason).Aufgefrischt, moderner und größtenteils vom spät-60er Ballast befreit klang ,John Barleycorn' dann auch. Fast schon wie ein Makel haftete diesem Album das Eigenschaftswort ,jazz-rockig' als Beschreibung an, wobei man korrigierenderweise einmal feststellen muß, dass nicht jede Platte die über Saxophon oder Flötensolis verfügt, notwendigerweise auch was mit Jazz zu tun haben muss. Die Stücke dieser Platte sind länger als auf den ersten 3 Traffic Alben, das stimmt, und sie geben auch viel Raum für Improvisation, werden aber nie zu ausufernd. In Wirklichkeit sind hier sehr viele R&B, Soul und an manchen Stellen, wie beim opener ,Glad' auch Funk-Einflüsse, neben dem Folk und Folkrock feststellbar, das songwriting blieb aber dennoch voll in Takt, sogar mehr als das - es ist schlichtweg hervorragend. Sei es nun der dann doch überwiegend folkrockige Titeltrack, oder das sehr supere ,Empty Pages' oder das - gerüchteweise - sich um Jim Morrison drehende ,Freedom Rider'; kompositorisch ist Winwood hier fast schon bei der Qualität von ,Arc Of A Diver'. Dass 4 der 6 Original LP Stücke noch dazu ohne Bass auskommen, ist ein Wagnis, das zu der Zeit nur die Doors eingingen, das Traffic hier aber ebenso glückt. Im Gegenteil - möglicherweise funktionieren diese Stücke ja genau deswegen so gut. Auch stimmlich klingt Winwood hier gereifter, nimmt den shouter aus Spencer Davis Tagen völlig zurück, was gleichzeitig aber auch songdienlicher wirkt. Ein nach wie vor fantastisches Album, das in 40 Jahren eigentlich kaum an Spannung eingebüßt hat und vielleicht der beste Startpunkt ist um Traffic mal kennenzulernen. Der hier rezensierte Version ist auf jeden Fall der Vorzug zu geben, da Sie neben den unverööfentlichten Track ,Sittin' Here Thinkin' of My Love' auch noch einige Live Versionen - u.a. vom hervorragenden Instrumental ,Glad' - bieten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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