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John Barleycorn Must die
 
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John Barleycorn Must die [Original Recording Remastered]

Traffic Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (4. Januar 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Island (Universal)
  • ASIN: B00002MHS1
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.256 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Glad
2. Freedom Rider
3. Empty Pages
4. I Just Want You To Know
5. Stranger To Himself
6. John Barleycorn (Must Die)
7. Every Mothers Son
8. Sittin' Here Thinkin' Of My Love
9. Backstage & Introduction
10. Who Knows What Tomorrow May Bring
11. Glad

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Streit unter Traffic-Fans ist alt: Ist das eher Song-orientierte Debüt Mr. Fantasy attraktiver oder das Zweitwerk Traffic, bei dem sich die vier Akteure an der etwas längeren Stil-Leine austoben, sprich stilistisch und solistisch etliche paar Takte freier agieren? Die meisten tendieren zu Traffic. (Fast) alle können sich indes darauf einigen, dass "John Barleycorn Must Die" ein wirklich großer Wurf ist. Stevie Winwoods Zwischenspiel mit Blind Faith war —- auch aufgrund des enormen Erfolgsdrucks auf diese "Supergroup" mit Eric Clapton, Ginger Baker (beide bei Cream ausgestiegen) und Rick Grech (Ex-Family) —- in die Binsen gegangen, als er 1970 erst mal eine Soloplatte folgen lassen wollte. Doch weil er dazu die Traffic-Musos Chris Wood und Jim Capaldi ins Studio bat, wurde trotz Abwesenheit des lang zuvor ausgestiegenen Dave Mason eine echte Traffic-Platte draus.Und was für eine!

Herzstück ist das auf einem Traditional basierende akustische Titelstück, bei dem Woods Flöte Winwoods fast fragilen Gesang und die Gitarre regelrecht umflirrt und umgarnt. Daneben aber kommen die klassischen Traffic-Züge voll zum Tragen: Die Wurzeln im Blues und Soul, voll-sattes Rock-Feeling im Bauch und der Geist frei. So tänzelt der Opener "Glad" rockig-jazzig und instrumental daher, nimmt "Empty Pages" verhalten und dennoch dynamisch Fahrt auf und verweist auf Winwoods späteren Solo-Stil, suhlt sich "Every Mother's Son" im rockigen Blues-Metier à la Blind Faith und kann mit einem flexibel improvisierten Middle-Part aufwarten. Vier Bonustracks, bislang unveröffentlicht und zwei davon live ("Who Knows What Tomorrow May Bring" und "Glad"), sowie der dynamischere Sound der Island-Remasters-Serie und ein aufschlussreiches Booklet adeln John Barleycorn Must Die vollends zum heißen Traffic-Tip! --Claus Böhm

Produktbeschreibungen

UK 11 track remastered version of their fabulous 1970 prog-pop-folk effort incl 4 BONUS tracks!!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
The original 1970 disc "John Barleycorn Must Die" is one of those albums that marks the end of Sixties music for me and I have always thought of "Glad" as the song that really allowed Traffic to justify their name and really jam. I truly cannot think of a better instrumental number from this period (the end of "Layla" does not count), plus I have an irrevocable association in my mind for the song and one of the more interesting movies I saw my first semester of college. Ironically, this was not supposed to be a Traffic album but the first solo album for Steve Winwood, who was still only 22 years old at that point although already a veteran of the Spencer Davis Group with the classic "Gimme Some Lovin'" on his resume as the definitive screaming organ piece of the decade. Winwood intended to play all of the instruments on his album (just like Paul McCartney did on his self-titled solo album that same year), but then Winwood had Jim Capaldi and then Chris Wood to help work on the sessions and suddenly Traffic had not only its first album in a year but its best one.

The most amazing thing about this album is that while you have the opening track "Glad," perhaps the best example of jazz influence in rock and roll, you also have the mournful folk ballade "John Barleycorn," with the voices of Winwood and Capaldi entwined over and around an acoustic guitar. You would swear these songs had to come from different albums because they really have nothing in common representing jazz and folk as they do. This time around the band takes the time to explore their songs, with four of the songs lasting longer than six minutes, which in 1970 was really considered pushing the envelope. It also signaled a new level of musical commitment for the group to artistic rather than commercial success, since these were the four longest songs they had recorded to date. The group might still be jamming, but at a higher level that before their last breakup because they are simply on the same wavelength at this point.

The other thing that strikes me about Traffic is that they really knew how to start a song, especially the awesome piano lick that begins "Glad," but also on "Stranger to Himself" and "John Barleycorn." The album made it to #5 on the Billboard album chart. "Empty Pages" was actually released as the obligatory single and although it is arguably the catchiest tune on the album and shows Winwood's virtuostity on the electric piano only made it to #64 on the singles chart. As for the question of whether "Freedom Rider" is really about Jim Morrison of the Doors, you can make of that what you will, but it is too late for me to make that a major association in my appreciation of the song. "Stranger to Himself" is actually a message song, but focusing on the lyrics is always problematic on this album given the attention that must be paid to the music. That is why "John Barleycorn Must Die" is arguably the greatest Sixties album not produced in the actual decade of the Sixties.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toshé TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Diese Platte fordert ihre Zuhörer stellenweise ein wenig und klingt anfänglich etwas ungewöhnlich. Steve Winwood und seine Mannen experimentierten scheinbar, was das Zeug hergab(mit Flöten, Saxophon, Holzblasinstrumente, div. Tasteninstrumente und natürlich auch mit klassischem Rockinstrumentarium...). Der offene Hörer indes wird reichlich belohnt! Obwohl viele Songs vertrackt ankommen, haftet Ihnen allesamt ein sehr geheimnisvolles Flair an, was sie vorm bloßen Kopf-Konstrukt bewahrt. Trotz Komplexität, strotzt diese Scheibe vor naturbelassenem Feeling! Ein seltsamer Zauber, der von Ihr ausgeht - aber ein wundervoller zugleich, wenn man Ihn "reinlässt". Allerdings finden auch sehr eingängige Stücke statt, wie z.B. die Folkhymne "John Barleycorn" u.a. Für absolute Gourmets ist diese Traffic CD auf alle Fälle ein Freudenfest! Sollten sie allzusehr dem "Eingängigen" verfallen sein ist ein vorheriges Reinschnuppern vielleicht ratsam... Für Fans von: Jethro Tull, The Pentangle, Krautrock, mystischem 70`s Bluesrock...usw...
Liebe Grüße
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterwerk... 9. Mai 2012
Format:Audio CD
Der Name Steve Winwood ist untrennbar mit drei britischen Rockbands verbunden. Da wären zum einen *The Spencer Davies Group*, dann die Gruppe *Traffic* und schließlich die extrem kurzlebige Band *Blind Faith*. Speziell das Aus von Blind Faith kam für alle Beteiligten schneller, als sie sich das erträumt hatten. Nach einer legendären Scheibe und einer abgebrochenen Tour, hatte sich der Traum von der neuen Supergroup bereits wieder ausgeträumt.

Steve Winwood ging darauf hin zur Planung eines Solo-Albums über. Als Mitstreiter holte er sich dafür nach und nach seine alten Traffic-Bandkollegen Jim Capaldi und Chris Wood ins Studio. Der vierte Traffic-Mitstreiter Dave Mason werkelte zu diesem Zeitpunkt ebenfalls an einem Solobalum, das unter dem Titel *Alone Together* veröffentlicht wurde und ein paar von Masons besten Stück enthielt. Der Sprung von der Winwood-Soloscheibe zur Reunion von Traffic lag dennoch auf der Hand.

*John Barleycorn Must Die* erschien im Juli 1970 und wurde das erfolgreichste Album der Band. Ich persönlich halte es obendrein auch für das beste Album der Band. Allein der Opener *Glad*, der nahtlos in *Freedom-Rider* übergeht ist/sind bereits satte 5 Punkte wert. Ähnlich ergeht es mir beim Songs *Empty Pages* und *Every Mother's Son*. Die insgesamt sechs Original-Tracks und deren Ideenreichtum sind einfach phantastisch und ebenfalls 5 Punkte wert. Herzstück der Scheibe ist und bleibt allerdings Winwoods Bearbeitung von traditionellen Songs über *John Barleycorn*, wie der Alcohol in London gerne mal spöttisch tituliert wird.

Kurz und knapp gesagt, die beste Arbeit des Songwriter-Duos Winwood/Capaldi. Auch wenn die beiden Nachfolger-Scheiben *The Low Spark Of High Heeled Boys* und *Shoot Out At The Fantasy Factory* durchaus gleichwertig sind, wird diese musikalische Geschlossenheit, dieser nahezu perfekte Genuß von *John Barleycorn Must Die* nicht mehr erreicht.

FAZIT: ungewöhnlich perfekt musikalische Arbeit von drei Ausnahmemusikern...
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