Nach einen mystischen Erlebnis, das meinen anerzogenen Atheismus zerbrach, war ich auf der Suche nach Gott. Nach der Lektüre der Bibel begeistert von der Weisheit in den Worten Jesu im NT, aber abgestoßen von mancher kirchlichen Lehrmeinung besorgte ich mir Literatur und las alles, was auch nur im entferntesten mit Gott und dem Sinn des Lebens zu tun hat. Ein neues zweifelsfreies Weltbild konnte ich aber daraus nicht entwickeln und fand auch nie wieder etwas, was mich so faszinierte wie die Worte Jesu.
Erst nach vielen Jahren stieß ich auf die Neuoffenbarung durch Jakob Lorber.
Anfangs etwas skeptisch über den Anspruch dieser Werke, von Gott persönlich geoffenbart zu sein, erkannte ich jedoch schnell die für mich unverwechselbare Sprache Jesu in Gleichnissen wieder und dieselbe Weisheitstiefe, die ich in den Evangelien des NT bewundert, aber nirgends anders in dieser Qualität gefunden hatte.
Das Große Evangelium Johannes als Hauptwerk beschreibt die Lehrzeit Jesu von seiner Taufe bis zu seiner Himmelfahrt.
Den neugierigen Leser erwartet nicht nur eine Beschreibung der Lehrjahre Jesu, sondern alle möglichen Personen stellen Fragen an Jesus, deren Beantwortung das Herz eines jeden Wahrheitssuchers höher schlagen läßt.
Hier bekommt man die Antworten, die man in vielen Büchern umsonst gesucht hat. Hier wird das AT für jeden verständlich erklärt, ob es sich nun um Genesis, den Sündenfall, oder das schwer verständliche Hohelied Salomo handelt und hier wird der Weg aufgezeigt, den man zu wandeln hat um einst Gott schauen zu können. Ein einziges Liebesgebot hat Jesus seinen Jüngern gegeben, das alle anderen Gebote in sich enthält, denn wer Gott wirklich liebt, der wird auch nicht gegen Seine Gebote handeln.
Es kommt auch deutlich heraus, dass Gotteserkenntnis und Selbsterkenntnis Hand in Hand gehen müssen. Man muß seine Sünden erkennen, bereuen und abstellen, dann vergibt Gott, noch ehe er darum gebeten wird.
Das Große Evangelium ist kurzweilig geschrieben und durch die Vielfalt der behandelten Lebensfragen immer spannend. Nur Gott selbst kann so umfassend über Mensch und Schöpfung Auskunft geben, denn Er ist nicht nur Schöpfer, sondern auch der beste Theologe, Politiker und Philosoph.
Die Weisheit, die aus diesen Büchern spricht erfreut Herz und Verstand gleichermaßen.
Dass Band 11 von Leopold Engel geschrieben wurde, weil Lorber inzwischen gestorben war, tut meiner Meinung nach nichts zur Sache. Gott muss sich immer des jeweiligen Mediums bedienen und der Prophet Jesaja spricht auch eine andere Sprache als als der Prophet Jeremia und trotzdem spricht der gleiche Geist aus ihnen.
Es wäre doch vielmehr sehr seltsam, wenn das GEJ unvollendet geblieben wäre und Gott keinen Weg gefunden hätte, das angefangene Werk zu vollenden!
Ich kann nur jeden einladen: Lies die Bücher und bilde dir eine eigene Meinung - nur die Wahrheit kann auf Dauer der kritischen Prüfung standhalten!
Nach der Lektüre der insgesamt 13 000 Seiten Neuoffenbarung, fallen mir keine offenen Fragen mehr ein und ich verspüre auch nicht mehr die geringste Neugier auf irgendwelche esoterischen Bücher, von denen ich früher zwei pro Woche gelesen habe.
Aber eines darf man nicht vergessen, das in der Neuoffenbarung immer wieder betont wird: "Seid eifrige Täter des Wortes und nicht nur eitle Hörer desselben!"
Noch ein Tipp für Freunde der Neuoffenbarung die das Gesamtwerk lesen, oder mit den Texten arbeiten wollen: Es gibt eine CD auf der alle großen Werke Lorbers, der 11.Band GEJ von Engel und die drei Werke von Gottfried Mayerhofer enthalten sind.