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Johannes Paul II.: Das Geheimnis des Karol Wojtyla [Taschenbuch]

Andreas Englisch
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Karol Wojtyla, der seit 1978 als Papst Johannes Paul II. seinen Dienst als Nachfolger des Heiligen Petrus versieht, macht sich über seine verbleibende Lebenserwartung keine Illusionen. Die längst fällige Neubesetzung zweier wichtiger Kardinalsposten im Vatikan will er mit Rücksicht auf seinen Nachfolger nicht mehr selbst vornehmen -- und so bleiben, obwohl sie die Altersgrenze von 75 Jahren überschritten haben, Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano und Joseph Ratzinger als Chef der Glaubenskongregation einstweilen im Amt.

Auch die Berufung von 26 neuen Kardinälen unter 80 Jahren im Sommer 2003 ist ein Zeichen dafür, dass der Papst sein Haus bestellt. Damit nämlich hat er die kirchenrechtliche Vorraussetzung dafür geschaffen, dass im Falle seines Todes umgehend das Konklave einberufen werden kann, um aus seiner Mitte (im Sinne Wojtylas) den neuen römischen Pontifex zu wählen. An der Papstwahl nämlich dürfen nur Kardinäle unter 80 teilnehmen, davon aber gab es zuletzt statt der mindestens vorgeschriebenen 120 nur noch 109.

Nicht nur wegen des Dienstjubiläums wird es also Zeit für ein biografisches Porträt des polnischen Papstes. Eine nahe liegende Aufgabe für Andreas Englisch, der seit vielen Jahren für verschiedene (Boulevard-)Zeitungen aus dem Vatikan berichtet und seit 1995 zum "Pool" der sechs handverlesenen Vatikanjournalisten gehört, die den Papst auf all seinen Reisen begleiten dürfen. Englisch ist also "nah dran". Und dass er sich seine zunächst nicht nur professionelle Distanz zum katholischen Oberhirten bis heute bewahrt hätte, kann man nicht behaupten. Das tut auch Englisch selbst keineswegs, sondern berichtet in seinem Buch freimütig davon, wie er einerseits dem ganz besonderen Charme des Papstes erlegen ist, zum anderen aber und vor allem von der tiefen Religiosität des großen Mystikers beeindruckt und berührt wurde.

Der Einstieg, den der Autor wählt, ist ein zweifacher. Der eine ist -- auf den ersten Blick -- sozusagen handwerklicher Natur und folgt dem bekannten Muster "Anfangs war es nur ein Job, aber dann...". Das wäre für sich genommen mindestens langweilig, vermutlich sogar ärgerlich. Aber Englisch hat diese nicht seltene Pointe hineingewoben in seine ganz persönliche Geschichte über seine erste Zeit als junger Reporter in Rom. Und diese ist einerseits amüsant, andererseits zeigt sie sehr schön, auf welch unterschiedliche Weise Lebens-, Berufs-, Erkenntnis- und Glaubenswege verlaufen und dennoch miteinander stimmen können. Und so wird man unmerklich hineingezogen in die Perspektive, aus der der Autor Johannes Paul II. in den Blick genommen hat, und beginnt zu ahnen, worin die Faszination bestehen könnte, die bei aller Fragwürdigkeit mancher von ihm vertretenen Doktrin von diesem Mann auf so viele Menschen ausgeht.

Kurzum: Englisch ist ein persönliches und deshalb überzeugendes Porträt Johannes Pauls II. gelungen, das gerade auch solchen Lesern ans Herz zu legen ist, die -- so fremd ihnen diese Faszination sein mag -- wissen wollen, weshalb dieser Papst (nicht nur aufgrund seines Amtes) für so viele die unhintergehbare und unumschränkte Autorität besitzt, letztgültige Antwort auf die Frage nach dem guten Leben und dem rechten Glauben zu geben. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Andreas Englisch ist ein erstklassiger Reporter, der den Papst aus nächster Nähe beobachtet.« NEW YORK TIMES »Andreas Englisch vermag außerordentlich spannend zu erzählen. Ein scharfer Beobachter Italiens und des Vatikans.« HAMBURG -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Andreas Englisch zeigt uns Johannes Paul II. aus nächster Nähe – eine einzigartige Biografie -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Zunächst war der Papst nur sein Job. Als Andreas Englisch vor vielen Jahren als Korrespondent nach Rom geschickt wurde, hielt er den Kirchenstaat für eine pompöse Institution und das Oberhaupt der katholischen Kirche für einen rückständigen Moralapostel. Doch als Reporter kam Englisch dem Papst immer näher. Er arbeitete tagtäglich im Vatikan, beobachtete Johannes Paul II. bei Privataudienzen, Messen und Seligsprechungen, beim Skifahren und im Krankenhaus. Vor allem aber begleitete er den »Marathonmann Gottes« im Papstflugzeug auf dessen Reisen rund um die Welt. Englisch zeichnet ein aufregendes und intimes Porträt eines Menschen voller Widersprüche: Karol Wojtyla ist der Medienpapst der Moderne, der sich wie ein Popstar zu inszenieren weiss, der Hardliner, der im Zeitalter von Aids gegen Verhütung predigt, der erste Papst, der die Juden um Vergebung bat, der unbequeme Politiker, der die Sowjets bekämpfte und heute den Irakkrieg ablehnt. Und er ist ein Mystiker, der wartet, bis Gott zu ihm spricht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Englisch, geboren 1963, studierte Literaturwissenschaft und Journalistik und arbeitet seit vielen Jahren als Korrespondent der Welt, der Berliner Morgenpost und des Hamburger Abendblatts in Rom. 1995 wurde er in den Pool der wenigen Vatikan-Journalisten aufgenommen, die den Papst bei seinen Reisen im päpstlichen Flugzeug begleiten dürfen.
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