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Johann Strauss - Die Fledermaus / Carlos Kleiber
 
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Johann Strauss - Die Fledermaus / Carlos Kleiber [Doppel-CD]

Julia Varady, Carlos Kleiber Audio CD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (18. Oktober 1999)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000031WYQ
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.539 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Ouvertüre
2. Täubchen, das entflattert ist
3. Täubchen, das entflattert ist
4. Ach, ich darf nicht hin zu dir!
5. Die Arme Tante
6. Nein, mit solchen Advokaten
7. Sag mal, also statt fünf mußt du acht Tage sitzen?
8. Komm mit mir zum Souper
9. Seid ihr verrückt geworden?
10. So muss allein ich bleiben
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Ein Souper heut' uns winkt
2. Adele, wer hat denn dich hierher eingeladen?
3. Ich lade gern mir Gäste ein
4. Durchlaucht, hier ist Ihre Brieftasche wieder
5. Ach, meine Herr'n und Damen
6. Mein Herr Marquis
7. Hoheit, ein Chevalier Chagrin is da
8. Dieser Anstand, so manierlich
9. Ah, da ist ja die schöne Unbekannnte!
10. Klänge der Heimat
Alle 25 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nicht sehr umfangreich ist die Zahl der Schallplattenaufnahmen, deren Cover Carlos Kleiber als Dirigenten aufweisen können, und auch live ist er nur noch selten zu erleben -- "Ich dirigiere nur, wenn ich hungrig bin", soll er einmal gesagt haben. Wenn sich dieser Hunger auch bisweilen eher auf Luxusgüter zu beziehen scheint -- eine bekannte bayerische Automobilfirma konnte ihn mit einer exklusiven Sonderanfertigung für einen Auftritt gewinnen -- so muss man wohl dennoch davon ausgehen, dass die immer exzeptionelle Qualität seiner Aufnahmen ihre Ursache hat in dieser äußerst raren Präsenz, verbunden mit einem ungewöhnlich peniblen Studium der avisierten Werke und des Notenmaterials.

Zu Kleibers Meisterleistungen zählt neben seinem Tristan (im Studio entstanden) und seinem Rosenkavalier (live, nur als Video erhältlich) auch die vorliegende Fledermaus, aufgenommen Mitte der 70er Jahre. Kleiber versteht es, durch seine Stabführung die Kultoperette mit dem dürftigen Textbuch zu einem Ereignis zu machen. Warum, das zeigt schon der Vergleich der Orchestereinleitung mit der wenige Jahre vorher eingespielten Version unter Willi Boskovsky. Letztere Aufnahme klingt müde und unpräzise im Vergleich zu dem Feuerwerk, das Kleiber vom ersten Ton an zu entfachen versteht. Wer ihn schon einmal dirigieren sah, der weiß, wie unmissverständlich und zwingend seine Bewegungen sind, wie sie selbst das Publikum mitreißen.

Hinzu kommt eine teilweise großartige Sängerbesetzung: Hermann Prey meistert mit seinem bewunderswerten hohen Bariton brillant die sonst von Tenören gesungene Partie des Eisenstein, und die rumänisch-ungarische Sopranistin Julia Varady eignet sich hervorragend für die auf dem Maskenball als Ungarin auftretende Rosalinde. Großartig ist außerdem Lucia Popp als Adele. Sie bereicherte das Koloraturfach, in dem sie ihre Karriere begann, durch die Intensität und das Legato ihrer hinreißend schönen Stimme.

Bernd Weikl als Dr. Falke fühlt sich besonders in der hohen Lage nicht besonders wohl, was vor allem neben Hermann Prey deutlich wird. Den Falke hat Fischer-Dieskau unter Boskovsky tatsächlich besser getroffen. Gleiches gilt für den allzu heldischen René Kollo als Alfred: Adolf Dallapozza hat deutlich mehr Charme und Leichtigkeit in der Stimme. Vor allem jedoch ist die Besetzung der Hosenrolle des Prinzen Orlovsky mit dem falsettierenden Ivan Rebroff verwunderlich -- der reiche, gelangweilte Adelige gerät damit zu deutlich in eine bestimmte Ecke. Auch in diesem Fall ist Brigitte Fassbaender unter Boskovsky vorzuziehen. Das stört aber nicht den überragenden Gesamteindruck dieser Aufnahme: So kann man Operette nicht nur aushalten, sondern genießen. --Michael Wersin

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geniestreich 28. Dezember 2000
Format:Audio CD
Der wohl begnadetste Dirigent des Jahrhunderts ist der Star dieser Aufnahme: Carlos Kleiber spielt die Fledermaus ein, und heraus kommt ein faszinierendes Juwel. Wer sonst läßt Strauß mit ähnlicher Verve, Präzision und Charme spielen? Die Ouvertüre reicht aus, um gleichermaßen zu fesseln wie zu begeistern. Ein großartiges Ensemble, allen voran Julia Varady und Lucia Popp, trägt nicht unwesentlich zum Vergnügen bei. Der Punktabzug resultiert aus dem abstrusen Einfall, Iwan Rebroff im Falsett den Prinzen Orlofsky anzuvertrauen. Eine jaulende Parodie muß als Mißgriff angesehen werden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überraschende Besetzung 23. November 2008
Von Ben Ruhan
Format:Audio CD
Wenn man sich die Besetzung durchliest, stutzt man zunächst einmal. Gabriel Eisenstein (Tenor) wurde mit dem Bariton Hermann Prey besetzt, und der Prinz Orlofsky (Mezzosopran) mit Iwan Rebroff (Bass)! Was Prey angeht, so braucht man sich keine Sorgen zu machen: Er singt die Rolle einfach hervorragend. Rebroff trifft die hohen Töne dagegen nur selten. Dafür ist die Besetzung unter den Frauen Spitze: Varady eine unvergessliche Rosalinde, Popp eine Adele erster Klasse. Ein weiterer Pluspunkt der Aufnahme: Das ausführliche Beiheft. Man findet alle Texte, was enorm hilft, die Texte auch gesungen zu verstehen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Julia Varady als Rosalinde makellos und blendend und die ungarische Gräfin nimmt man ihr ab, auch die etwaige Romanze mit Alfred, wenn ihr Gatte im Gefängnis wäre. Sie ist da hin und her gerissen und besitzt den Charme das zu zeigen.

Lucia Popp, da noch die Adele, eine typisch Wienerische, denn welcher Wiener hat nicht seine Ahnen in der Tschechoslowakei. Die Koleraturen makellos, und das Kammermädchen das zur Bühne will, mit Evi List als Ida kräftig unterstützt, zumindest im 3. Akt.

Hermann Prey ist ein sehr guter Eisenstein, der mit Bravour sich selbst mit seiner Gattin betrügt.
Iwan Rebroff ist gewöhnungsbedürftig, da will ich nichts sagen, deshalb nur 4 Punkte.
Bernd Weikl ist hier der Dr. Falke mit viel Humor, und der unverwüstliche Ferry Gruber der stotternde Dr. Blind.

Als Alfred schmachtet René Kollo, sehr passend und zum Lächeln.

Franz Muxeneder hat ja auf der Bühne bewiesen welch guter Frosch er war.
Die Dialogregie ist vom unverwüstlichen Otto Schenk, wenn er mitmacht kann nur etwas Gutes rauskommen.

Das Bayrische Staatsorchester und der Bayrische Staatsopernchor unter Erich Kleiber, das sagt Alles - aber nur besonders Gutes, denn gerade Erich Kleiber nahm Johann Strauss genauso ernst wie Richard, ob Strauss ob Wagner oder Verdi.

Eine blendende Fledermaus, ich habe sie, unter 10 anderen Gesamtaufnahmen, noch auf LP, ich weiß, was gut ist.
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