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Johann & Pfiffikus 01. Der Page des Königs: Sammelband
 
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Johann & Pfiffikus 01. Der Page des Königs: Sammelband [Gebundene Ausgabe]

Peyo , Max Murmel
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Johann & Pfiffikus 01. Der Page des Königs: Sammelband + Johann & Pfiffikus 02. Hexerei und Zaubersprüche: Sammelband + Johann & Pfiffikus Sammelband 03. Räuber und Plünderer
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 171 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1., Auflage (1. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868699953
  • ISBN-13: 978-3868699951
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 6 Jahren
  • Originaltitel: Johan et Pirlouit
  • Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 21,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.811 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die gesammelten Abenteuer von Johann, furchtloser Page und Schildknappe am Hof des Königs. Mit dabei sind schon im ersten Integral-Album sein blonder kleinwüchsiger Gefährte Pfiffikus und dessen charakterstarker schwarzer Ziegenbock Ricki. Dabei lernen sie viele interessante Charaktere kennen, wie zum Beispiel den Zauberer Homnibus und seinen Gehilfen Oliver aber auch "im verwunschenen Land" die kleine blauen Wichte; die so schlumpfig aussehen, sich so schlumpfig bewegen und die in ihrer eigenen Schlumpfsprache sprechen. Johann, Pfiffikus und die Schlümpfe werden schnell Freunde und kämpfen von nun gemeinsam gegen das BöseJohann & Pfiffikus Sammelbände mit je 3, bzw. 4 albenlangen Geschichten! Die gesammelten Abenteuer von Johann, furchtloser Page und Schildknappe am Hof des Königs. Mit dabei sind schon im ersten Integral-Album sein blonder kleinwüchsiger Gefährte Pfiffikus und dessen charakterstarker schwarzer Ziegenbock Ricki. Dabei lernen sie viele interessante Charaktere kennen, wie zum Beispiel den Zauberer Homnibus und seinen Gehilfen Oliver aber auch "im verwunschenen Land" die kleine blauen Wichte; die so schlumpfig aussehen, sich so schlumpfig bewegen und die in ihrer eigenen Schlumpfsprache sprechen. Johann, Pfiffikus und die Schlümpfe werden schnell Freunde und kämpfen von nun gemeinsam gegen das Böse

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jo84 TOP 500 REZENSENT
Pierre Culliford(1928-1992)wurde in den sechziger Jahren weltberühmt,als er in den Seiten der Serie "Johann und Pfiffikus" unter seinem Künstlernamen Peyo das kleine Volk der Schlümpfe erfand,das schnell zu einem Riesenerfolg wurde und ihn zwang,sogar die ursprüngliche Hauptserie aufzugeben,die ihm eigentlich immer mehr am Herzen lag. Nur 13 albenlange Abenteuer erlebten Page Johann und Sidekick Pfiffikus,die bereits ab Ende der 40er Jahre in belgischen Tageszeitungen erschien und ab 1952 im belgischen Magazin "Spirou" veröffentlicht wurde.
"Toonfish",ein Unterlabel des Splitter-Verlages,veröffentlicht diese 13 Alben mit Tonnen von Zusatzmaterial nun in einer vorbildlichen,fünfbändigen Gesamtedition. Im ca 180 Seiten starken ersten HC-Band kommen die allerersten Alben "Bösenbergs Racheschwur"(1952),"Der Herr von Burg Eckstein"(1953) sowie "Der Kobold aus dem Felsenwald"(1954)und über 40 hervorragende Bonusseiten zum Abdruck. Diese behandeln Peyos zeichnerischen und biografischen Werdegang bis 1954 und können mit vielen sehr interessanten Bildbeispielen aus Peyos Anfangszeit aufwarten. Die mit Details und Infos vollgestopften Seiten gehören zum besten Sekundärmaterial,das man überhaupt über einen Comiczeichner verfassen kann.
Die Alben selbst sind natürlich ziemliche Frühwerke,und das muß man beim Kauf der Edition berücksichtigen. In den ersten beiden Alben erlebt Page Johann seine Abenteuer noch alleine;der beliebte Freund Pfiffikus stößt erst in "Der Kobold vom Felsenwald" dazu. Band eins ist noch relativ schlecht gezeichnet,die zeichnerische Entwicklung bis zum Ende des Albums ist aber deutlich sichtbar. Band zwei ist hierbei schon besser,wobei aber Johann erst in Band drei den Look bekommt,bei dem es bleiben wird. In den 50er Jahren hatte Peyo auch selbst bei seinem für Kinder und Jugendliche gedachten Comic schon Ärger mit der Zensur,und einige Seiten blieben unveröffentlicht. Diese Edition integriert die fehlenden Seiten vorbildlich mit einem entsprechenden Kommentar. Die Wahl des Papiers war ebenfalls hervorragend. Es handelt sich um relativ festes,blütenweißes Papier,welches weder zu sehr glänzt noch zu stumpf ist,sondern genau richtig. Die Edition an sich ist in jeder Facette perfekt und hätte 5 Sterne mehr als verdient. Leider überzeugt mich die Qualität der ersten beiden Alben nicht komplett,so dass ich einen Stern davon wieder abziehe. Historisch interessierte Comicfans sollten aber trotzdem unbedingt zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Der Page des Königs" ist der simple Titel des 176 Seiten umfassenden Wälzers mit Hardcovereinband. Und tatsächlich war Johann in seinen ersten Abenteuern noch auf sich alleine gestellt, erst in "Der Kobold aus dem Felsenwald", der dritten der hier versammelten drei Geschichten, erhält er seinen kurzgewachsenen Begleiter zur Seite gestellt. Doch der Reihe nach:

Der Band beginnt mit einem 27-seitigen Kurzabriss von Peyos Leben und Werk, natürlich mit Schwerpunkt auf der Entwicklung der "Johann und Pfiffikus"-Reihe. Das Ganze wird illustriert von jeder Mange Konzeptskizzen und Ausschnitten aus Peyos frühen Comicstrips.
Darauf folgt mit "Bösenbergs Racheschwur" das erste Abenteuer Johanns, in welchem er verhindern muss, dass der hinterhältige Ritter von Bösenberg seine Pläne zur Eroberung der Königsburg in die Tat umsetzt. Der Zeichenstil dieser Geschichte unterscheidet sich noch sehr stark von den späteren "Johann und Pfiffikus"-Geschichten, die Figuren sind eckiger und simpler gehalten, gerade Johann wirkt hier noch sehr knabenhaft. Auf Seite 43 der Geschichte findet sich zudem eine so genannte ausgefallene Seite, die aufgrund der Darstellung von Folter wegen Furcht vor Zensur bei der Erstveröffentlichung im Jahr 1953 herausgenommen wurde. Zwar ist die Szene sehr humorvoll dargestellt, jedoch kommen dem heutigen Leser beim Betrachten der Bilder ungute Erinnerungen an die Waterboarding-Vorfälle in Guantanamo.
Insgesamt handelt es sich hier um eine klassische Geschichte um einen bösen Ritter, dessen finstere Pläne vereitelt werden müssen. Außerdem wird hier die Grundlage für Johanns Stellung am Hofe des Königs gelegt, da er vom einfachen Pagen zum Helden aufsteigt.

"Der Herr von Burg Eckstein" führt den Leser weg vom Schloss des Königs in das Lehen des Barons von Eckstein. Dessen ältester Sohn Hugo kehrt von einer dreijährigen Reise zurück, nur um die Burg des angeblich verstorbenen Vaters in den Händen seines trunksüchtigen Bruders vorzufinden. Als ihn finstere Gestalten entführen wollen, beginnt er zu ahnen, dass mehr hinter der ganzen Sache steckt. Doch zum Glück steht ihm Johann als treuer Helfer für Recht und Ordnung zur Seite.
Man merkt dieser zweiten Geschichte die Progression im Zeichenstil Peyos deutlich an, vor allem Johann hat sich sehr stark weiterentwickelt und ähnelt nun stark der Figur, die er schließlich werden wird. Doch auch die erzählte Geschichte ist alles andere als banal. So lässt Peyo den Leser anfangs im Unklaren, wo und in welchem Zusammenhang Johann auftauchen wird oder ob er hier nur eine Nebenrolle einnimmt. Das ist nicht der Fall, im Gegenteil: Aus dem mutigen, aber einfachen Pagen von "Bösenbergs Racheschwur" ist ein selbstbewusster junger Mann geworden, der sich - obwohl nur auf der Durchreise - auf eigene Faust entschließt, das Mysterium um Burg Eckstein aufzuklären.

"Der Kobold aus dem Felsenwald" schließlich ist die Premiere für Pfiffikus. Im Felsenwald geht ein Kobold um, der mit seinen üblen Streichen alle Leute das Fürchten lehrt. Als Johann dem Geheimnis nachgehen will, stellt er fest, dass der kleinwüchsige Pfiffikus zwar ein Tunichtgut, aber sicher kein Kobold ist. Der gutmütige Page will den Unruhestifter rehabilitieren und dem König vorschlagen, ihn zum Hofnarren zu machen. Doch dann wird Prinzessin Anne, die Nichte des Königs, entführt. Dass die Entführer den armen Pfiffikus dafür verantwortlich machen, kann dieser natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Gemeinsam mit Johann macht er sich auf die Suche nach der entführten Prinzessin.
Was als Koboldgeschichte mit leicht übernatürlichem Charakter beginnt, entpuppt sich als Mission zur Geiselbefreiung. Erstmals dabei ist Pfiffikus, der eine ganz eigene komödiantische Note in die Geschichte einbringt, jedoch auch sinnvoll und hilfreich agiert. Hier hat Peyo das richtige Maß zwischen Humor und Spannung gefunden, das bei derartigen Heldenkombinationen oftmals fehlt.

"Johann und Pfiffikus Gesamtausgabe 1 - Der Page des Königs" ist ein Sammelband mit drei sehr unterschiedlichen und dadurch auch abwechslungsreichen Geschichten, die dokumentieren, dass Peyo das Geschichtenerzählen schon vor den Schlüpfen exzellent beherrscht hat. Die Abenteuer des mutigen Pagen sind wunderschön konzipierte Comics, die eine pseudo-mittelalterliche Welt voller Abenteuer darstellen. Im Gegensatz zu beispielsweise "Prinz Eisenherz" ist "Johann und Pfiffikus" wesentlich unbeschwerter und dadurch auch für jüngeres Publikum geeignet. Man darf auf die kommenden Bände gespannt sein, die vorliegende erste Veröffentlichung ist jedenfalls ein gelungener Appetitanreger.
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