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Johann Gottfried Seume: Eine Biographie Gebundene Ausgabe – August 2005

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 407 Seiten
  • Verlag: Faber + Faber Verlag Gmbh; Auflage: 1. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936618658
  • ISBN-13: 978-3936618655
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 3,4 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 630.391 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eberhard Zänker, geboren 1935, lebt in Grimma/Sachsen. Kulturhistoriker, Biograph und einer der führenden Vertreter der Seume-Gesellschaft. 1996 erschien von ihm eine Georg-Joachim-Göschen-Biographie.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winterreisender am 29. Oktober 2005
Sekundärliteratur über den Dichter Johann Gottfried Seume zählte in den vergangenen Jahren nicht gerade zu den Lesevergnügen, deshalb schlug ich das 408 Seiten starke Buch auch eher skeptisch auf. Noch eine Hausaufgabenhilfe für lesefaule Gymnasiasten? Es gibt kein Vorwort, keine Einleitung, auch kein Nachwort. Zänker beginnt sofort, vom 29. Januar 1763 in der Leipziger Tieflandsbucht zu erzählen, von der Geburt des kleinen Gottfried und den Zeitumständen. Die Exaktheit der historischen Einordnung und die Zeittafel erinnern an das Seume-Lesebuch aus dem Thüringer Volksverlag, wobei dann auch die gymnasiale Oberstufe auf ihre Kosten kommt. Doch die eigentliche "Zielgruppe" Zänkers ist der undogmatische Seumefreund, bzw. die Seumefreundin. Und die bekommt eben nicht die neunundneunzigste Nacherzählung von Seumes eigener Lebensbeschreibung geboten, sondern durchaus eine Menge Neues. Zänker beleuchtet vor allem die militärischen Aspekte in Leben und Werk des Dichters. Beginnend mit des Geburt am Ende des Siebenjährigen Krieges und der Kindheit zwischen den Schlachtfeldern von Hohenmölsen, Lützen und Roßbach. Schuljahre und Studienabbruch werden genau, aber fernab kleinlicher Faktenhuberei referiert. Seine widerstandsarme Anwerbung bei Vacha erscheint da beinahe folgerichtig. Doch Seume war nie Söldner, kein "Dukatenkerl", eher "Staatsbürger in Uniform" eines Landes, dass es noch gar nicht gab - und das es immer noch nicht gibt. Deshalb mußte er in hessische, preußische und russische Dienste treten.
Auch die zweite unklare Weichenstellung in Seumes Leben kommt bei Zänker erfreulich unaufgeregt daher.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Südholstein am 7. Mai 2011
Verifizierter Kauf
Auf der Suche nach dem Lebensalltag der Menschen jener Epoche stieß ich auf dieses Buch.

Nimmt man das Wort Biograhie wörtlich so erhält Eberhard Zänker von mir 100 Punkte!
Er beginnt sofort und
liefert die nötigen Nebeninformationen, Persönlichkeiten,Zeitgeschichte in passender Häppchenform.
Kein ellenlanges Zitieren der Werke sondern eben die Beschreibung des Lebens Seumes.
Ein Zeitfenster par Excellence. Ermöglichte es mir die Person Seume und sein Handeln in der Zeit zu verstehen. Kein Fachsimpeln, fast zu lesen wie ein Roman.

Selten eine so gute Biographie gelesen, danke!

Fazit
Mir war vordem nichts von Seume bekannt.
Es bleibt nun das Bild eines aufgeklärten Geistes, sehr politisch. Visionär!
Wen dem wirklich so war, und Vieles aus dem akribisch Zusammengetragenen spricht dafür, dann ziehe ich vor Johann Gottfried Seume den Hut.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von daeschba am 13. Dezember 2006
Das ist ein wirklich schönes Buch, sowohl vom Inhalt als auch von der Aufmachung (Fadenheftung) her. Der Autor schreibt sehr interessant und offenbar auch kompetent über eine Person, die zu seiner Zeit ziemlich prominent war. Leider konnte sich Seume nicht seinen Fähigkeiten entsprechend entfalten, weil zumindest damals eine Karriere grossteils von der Geburt, sprich sozialen Stellung abhing. Darum ist ja auch soviel gepfuscht worden in der Geschichte, weil ab und zu eine hochwohlgeborene jedoch unfähige Person das Ruder in der Hand hatte! Das Buch ist spannend geschrieben und ist meiner Meinung nach gar nicht langweilig. Aber wahrscheinlich muss man sich wirklich für das Thema bzw. die Person Seumes interessieren. Es macht jedenfalls Lust, wieder mal in dem Buch "Spaziergang nach Syrakus" zu lesen (günstige Ausgabe von dtv oder Insel-Verlag). Leider haben sich in ihm ein paar blöde Druckfehler eingeschlichen. Das ist aus meiner Sicht der einzige vernachlässigbare Schönheitsfehler, der den ansonsten makellosen Eindruck, den dieses Werk macht, aber kaum trübt! Kompliment an den Autoren!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT am 4. September 2010
"Wo man singt, lass dich ruhig nieder.
Ohne Furcht, was man im Lande glaubt;
Wo man singt, wird man nicht beraubt:
Bösewichter haben keine Lieder."

Das dürften wohl die einzigen Verse von ohnehin wenigen des Johann Gottfried Seume sein, die den Weg in die Nachwelt gefunden haben - und nachgerade zum "Volkslied" avanciert sind.

Johann Gottfried Seume (1763-1810) hat sich allerdings mit dem "Spaziergang nach Syrakus" nachhaltig in die Literaturgeschichte geschrieben. Der Sohn eines Landwirts ist am 29. Januar 1763 im sächsischen Poserna geboren. Er studierte Theologie, fiel irgendwann Soldatenwerbern in die Hände und landete im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. 1783 wieder in Deutschland musste er als Musketier dienen, wurde wegen diverser Fluchtversuche mit Spießrutenlaufen bestraft. Nachzulesen in seiner Autobiografie "Mein Leben" - und jetzt in der ausgezeichneten Biografie von Eberhard Zänker.

Wissenschaftlicher Akribie und umfassende Recherchen zeichnen die - nach etwa hundert Jahren - erste umfassende und (heute würde man sagen) ultimative Biografie dieses aufrechten Mannes, des politischen Autors und kulturpolitischen Reiseschriftstellers Johann Gottfried Seume aus.

Jura, Geschichte, Philologie und Philosophie: Seume war hochgebildet und promovierte 1791 zum Magister; habilitierte sich 1792 und reiste nach Russland, wo er Adjutant eines russischen Generals wurde. Er "pendelte" fortan zwischen Russland, Polen und Deutschland in verschiedenen Funktionen. Erste Publikationen erschienen, in denen sich Seume als Vertreter der Spätaufklärung outete und als Gesellschaftskritiker, de vor allem die Verwirklichung der Menschenhrechte anstrebte.
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