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Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (Ungekürzte MP3-Ausgabe, 3 CDs) Audio-CD – Audiobook, MP3 Audio, Ungekürzte Ausgabe


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: OSTERWOLDaudio (13. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869521783
  • ISBN-13: 978-3869521787
  • Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 1,2 x 14,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (352 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch enthält Anklänge von Nabokovs »Lolita«, und das ist eigentlich der entscheidende Trick des Buchs...«, Radio Bremen, 10.08.2013

»Die Würze geben gekonnte Perspektivwechsel, ungeahnte Entwicklungen, verblüffende Wendungen und Beziehungen.«, Berliner Zeitung, 10.08.2013

»Ein begeisternder Stoff, in dem die ewigen Themen Liebe und Leiden, Schuld und Sühne mit einer klug und vielschichtig inszenierten Krimihandlung verwoben sind.«, Münchner Merkur, 07.09.2013

»Ein Pageturner.«, Badische Zeitung, 10.08.2013

»Monatelang hat das französisch verfasste Original die Bestsellerlisten in Frankreich beherrscht. Namhafte Auszeichnungen wurden ihm zugesprochen. Zu Recht! (...) Ein vergleichbares literarisches Ereignis hat es in den letzten Jahren nicht gegeben.«, Nürnberger Nachrichten, 10.08.2013

»Ein Buch im Buch, ein Krimi, eine Liebesgeschichte. Groß!«, Cosmopolitan

»Diese Geschichte nimmt ungeheuer viele Wendungen, hat tausend Tricks und Kniffe. (...) Ein Buch, mit dem man im Urlaub eine Menge Spaß haben wird.«, WDR 2 Bücher - Christine Westermann, 11.08.2013

»Ein Künstler- und Gesellschaftsroman voll psychologischer Spannungen (...) virtuos erzählt.«, NZZ am Sonntag, 11.08.2013

»Könnte sein, dass Dickers ›Wahrheit‹ bald in aller Munde ist.«, Die Welt, 10.08.2013

»In faszinierendem Tempo zieht Dicker alle Register großer Erzählkunst, er führt den Leser immer wieder an der Nase herum, er zeigt sich fintenreich und löst damit pure Lesesucht aus.«, Kleine Zeitung, 17.08.2013

»Ein vielschichtiges, unterhaltendes Verwirrspiel.«, Books

»Dieser Roman ist zugleich Krimi, Liebesroman, Gesellschaftsdrama und Satire über den Literaturbetrieb. Ein außergewöhnlich fesselnder Page-Turner, raffiniert konstruiert, extrem facettenreich und voller ›Wahrheiten‹ über den Fall, die durch völlig unvermutete Wendungen immer wieder umgeschrieben werden.«, Wiener Zeitung, 07.09.2013

»Das Buch gewann den Grand Prix du Roman der Akadémie Francaise und stand auf der Shortlist des Prix Goncourt. Doch die eigentlichen Gewinner sind die Leser. Sie nehmen ein Buch in die Hand, das sie so schnell nicht loslassen wird. Und das ist die Wahrheit über ›Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert‹.«, Aachener Nachrichten, 17.08.2013

»Die Nachfolge von ›Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand‹ (hat sich aus den Bestsellerlisten zwei Jahre nicht verabschiedet) könnte sich abzeichnen.«, Kurier, 19.08.2013

»Der Roman ist ein Lesevergnügen. Er ist spannend und vielschichtig, dabei klar und klug konstruiert. Eine packende Geschichte.«, NDR Kultur, 14.08.2013

»Joel Dicker spielt derart gekonnt mit dem Leser und der Literatur in der Literatur, dass man immer weiter lesen muss, um zu erfahren, was dem Schweizer noch eingefallen ist.«, BR Neues vom Buchmarkt, 14.08.2013

»Tiefsinnig, ohne in die Tiefe zu ziehen, spannend, ohne blutrünstig zu sein und unterhaltend, das ist es, was ein gutes Buch ausmacht. Bestsellerverdächtig!«, Eschborner Zeitung, 13.08.2013

»Dicker zeichnet die Zärtlichkeit des verbotenen Paares behutsam und bewältigt Großstadt-Getue, Hinterwäldlertum, religiöse Besessenheit und amerikanische Doppelmoral mit Tempo und Witz. Lesen Sie dieses Buch.«, OÖ Nachrichten, 15.11.2013

»Wie Joel Dicker uns von einer Fährte zur andern lockt, ist große Kunst. (...) Dem Genfer ist ein Gesellenstück in Sachen Lesefutter gelungen, das den Vergleich mit Klassikern der ›well made novel‹ nicht zu scheuen braucht.«, Basler Zeitung, 15.08.2013

»Spannend, witzig und intelligent in einem.«, Radio Eins - Favorit Buch, 15.08.2013

»Klug, knallhart und komisch. (...) Dicker schreibt ein Buch über ein Buch über ein Buch - und ebnet ihm den Weg zum Weltbestseller. Fesselnd, fantastisch!«, Sonntag, 22.09.2013

»Was für ein Bestsellerstoff!«, Tagesanzeiger, 15.08.2013

»Joel Dicker ist eine literarische Sensation gelungen.«, St. Galler Tagblatt, 14.08.2013

»Joel Dickers zweiter Roman dürfte sich rasch als großer Bestseller erweisen.«, Fuldaer Zeitung, 17.08.2013

»Was für ein Roman: Krimi und Liebesgeschichte, Abrechnung mit dem Literaturbetrieb und Buch im Buch. (...) Fest steht: Dem ›Literatur-Wunderkind‹ (NZZ) Dicker ist ein Meisterwerk gelungen.«, Augsburger Allgemeine, 11.09.2013

»Aufregender hat schon lange keiner mehr eine Schreibblockade verarbeitet.«, Hamburger Abendblatt, 14.11.2013

»Ein atemberaubendes Lesevergnügen!«, Belgischer Rundfunk, 07.10.2013

»Und dieses stilistisch wie im Aufbau extrem gekonnte Werk soll ein Erstling sein?«, Die Presse am Sonntag, 06.10.2013

»Nichts ist, wie es scheint, lautet die so anschaulich wie packend illustrierte Quintessenz dieses grandiosen Romans, der perfekt für ein langes Herbstwochenende taugt.«, Rheinische Post, 31.10.2013

»Hier sind ein anspielungsreiches Form- und Motivpuzzle, ein fesselnder Krimi mit allem Zubehör von Blut und Verfolgungsjagd im Auto sowie ein erstaunlich durchgearbeitetes Themenpanorama zu einem gelungenen Buch zusammengewachsen.«, Süddeutsche Zeitung, 19.09.2013

»Nach dieser Lektüre bleibt vor allem eins: die Vorfreude auf sein nächstes Buch.«, Literarischer Monat, 04.10.2013

»Exzellent gemachte Spannungsliteratur, ein Pageturner à l'américaine.«, derFreitag, 21.11.2013

»Mehr als 700 Seiten fantastisch erzähltes Leben inklusive Freud, Leid, Konkurrenz, Lügen, Leidenschaft und Verklemmtheit.«, Vital

»Joel Dicker kann rasant schreiben, ausgelassen fabulieren, sich geradezu überschlagende Dialoge fabrizieren, die viele deutschsprachige Autoren mit ihrer Innerlichkeitsbeschreiberei nie schaffen.[...] Der Roman wird zum Thriller, auch zum Vexierbild einer Gesellschaft. Das ist unglaublich leicht dahererzählt und doch exakt komponiert. Voller Charme und sehr spannend. Mit Tempo und Witz.«, Luzerner Zeitung, 22.08.2013

»Der Roman hat 730 Seiten, und es gibt nicht einen Moment der Langeweile.«, Hamburger Morgenpost, 10.10.2013

»Vielschichtig und packend.«, Deutschlandfunk - Büchermarkt, 13.01.2014

»Lesegenuss sondergleichen.«, TV Serien Highlights

»Ein Shake aus Thriller, Liebesgeschichte und Entwicklungsroman.«, Buchkultur

»Dicker schafft es, dem Fall immer neue Wendungen zu geben und den Leser wieder und wieder zu überraschen.«, Westdeutsche Zeitung, 11.01.2014

»Joel Dicker schafft einen tragbaren Spannungsbogen, der zugleich Krimi, Liebesgeschichte, Psychodrama, Roman im Roman und Reflexion übers Erzählen ist, sowie ein faszinierendes Sozialpanorama voller Überraschungen bietet.«, Der Standard (A), 10.01.2014

»Großartig erzählt.«, Stern, 29.08.2013

»Wie bei einem guten Krimi fügen sich erst am Ende alle Ungereimtheiten zu einem schlüssigen Gesamtbild, in dem jedes Detail seine Bedeutung erhält. ›Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert‹ ist voll von Überraschungen und Handlungsumschwüngen, die einen als Leser fesseln - gerade, weil sie nie unplausibel erscheinen.«, Abendzeitung, 29.08.2013

»Ein ganz großer Coup!«, Aachener Zeitung, 03.08.2013

»Ein schlüssig wie geschliffen geschriebener, über 700 Seiten langer Schmöker mit echtem Suchtpotential.«, Hallo Buch, 22.09.2013

»Wenn jemand in diesem Jahr nur ein Buch lesen kann oder will, so sei ihm dieser Roman empfohlen.«, Wilhelmshavener Zeitung, 27.08.2013

»Eine spannende und fesselnde Lektüre. Buchstäblich bis zur letzten Seite.«, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 20.09.2013

»Atemberaubend spannender Krimi mit raffinierten Wendungen.«, Maxi, 08.08.2013

»Ein Roman, der die Ingredienzien für einen Weltbestseller hat.«, Die Zeit (Schweiz), 08.08.2013

»Zugleich Krimi, Liebesroman, Gesellschaftsdrama und Satire über den Literaturbetrieb. Ein außergewöhnlich fesselnder Page-Turner, raffiniert konstruiert, extrem facettenreich und voller ›Wahrheiten‹ über den Fall, die durch völlig unvermutete Wendungen bis zum Schluss immer wieder umgeschrieben werden müssen.«, Oldenburger Onlinezeitung, 21.09.2013

»Was er mit den Lesern macht, ist Extraklasse, Spannungsliteratur vom Besten.«, SonntagsZeitung, 04.08.2013

»Intelligent, doppelbödig«, Joy

»Ein flott geschriebener Roman, mit vielen überraschenden Wendungen und interessanten Verschachtelungen.«, FAZ - Literaturkalender, 29.08.2013

»Definitiv eines der stärksten Bücher des Herbstes!«, lovelybooks.de, 27.08.2013

»eine raffiniert gestrickte Story«, Gießener Anzeiger, 27.08.2013

»sogkräftig, humorvoll, spannend«, Neue Osnabrücker Zeitung, 26.08.2013

»700 Seiten Spannung, Liebe, Sex & Crime«, Stern, 26.09.2013

»Einer der bemerkenswertesten Romane dieser Saison, ein Roman, der ebenso spannend ist wie intelligent, ebenso vielschichtig wie verführerisch.«, ORF 1, 25.08.2013

»Der wahrscheinlich unterhaltsamste Titel dieses Literaturherbstes von einem der aufsehenerregendsten Schriftsteller.«, KulturSPIEGEL

»Das Buch ist ein Schmöker. Obwohl es so dick ist, möchte man es gar nicht mehr aus der Hand legen.«, mdr - Ungers Bücher, 22.08.2013

»hat das Zeug zum Klassiker«, Rhein Zeitung, 27.08.2013

»Wunderbare, spannende 736 Seiten.«, B.Z. am Sonntag, 25.08.2013

»Ein Schriftsteller-Krimi mit Selbstironie und höchst spannendem Finale.«, Freundin, 28.08.2013

»Durch raffiniert eingestreute Krimi- und Thrillerelemente entfacht ›Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert‹ schon im ersten Kapitel einen unwiderstehlichen Sog.«, Straubinger Tagblatt, 31.08.2013

»Ein Roman mit Suchtfaktor.«, Buchjournal, 30.08.2013

»Mit großem erzählerischem Talent treibt Joel Dicker eine Handlung voran, die einen unwiderstehlichen Sog entwickelt und die sich auch über mehr als 700 Seiten nicht abnutzt. (...) Ein außerordentlicher Roman, gleichzeitig Krimi und Romanze, Gesellschaftsdrama und Literatursatire.«, Deutschlandradio Kultur, 13.08.2013

»Besorgen Sie sich dieses Buch!«, Bolero

»Ein großer Wurf. Der fesselnde Unterhaltungsroman ist ein Mix aus Krimi, Schriftstellerschicksal, unerlaubter Liebe und Verlagsdrama.«, OÖ Nachrichten (A), 21.12.2013

»Man darf sich einfach mitreißen lassen vom Schwung der Erzählung. Großstadt, Provinz, Hinterwäldlertum, religiöse Besessenheit, amerikanische Doppelmoral packt sie mit Tempo und Witz, gelegentlich auch beißendem Spott, in einen Roman, dessen postmodernes Vexierspiel immer wieder nonchalant lebendigen Figuren in realistischen Tableaus den Vortritt lässt.«, Neue Zürcher Zeitung, 10.08.2013 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat mit Les Derniers Jours de nos Pères und La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert bislang zwei Romane geschrieben. Für Letzteren wurde er mit dem Grand Prix du Roman der Académie Française sowie dem Prix Goncourt des Lycéens ausgezeichnet. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012. In Deutschland ist es unter dem Titel Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert erschienen.



Torben Kessler, geboren 1975, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgten Engagements in Düsseldorf, Freiburg und Leipzig. Seit 2009 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Daneben war er in Fernsehserien wie Tatort, SOKO Leipzig und Polizeiruf 110 sowie im Kinofilm Der Baader Meinhof Komplex zu sehen. Als Sprecher wirkte Kessler bereits in zahlreichen Hörspielen mit.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

84 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deep read am 13. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Marcus Goldman ist gerade mal dreißig und schon ein gefeierter Literaturstar. Gleich von seinem ersten Roman hat er eine Millionen Exemplare verkauft. Er zieht in ein New Yorker Loft, datet ein TV-Sternchen, flaniert über rote Teppiche und wird auf der Straße erkannt. Als sein Verlag jedoch noch einen Nachfolge-Hit erwartet, erwischt Marcus eiskalt die Schriftstellerkrankheit: Er bringt keinen vernünftigen Satz mehr auf’s Papier. Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Mentor Harry Quebert. Der eremitierte Uniprofessor hat selbst in jungen Jahren einen modernen Klassiker verfasst und wird seitdem als „Die Feder Amerikas“ verehrt.

Doch bevor er Marcus aus seiner Krise helfen kann, sitzt Harry plötzlich selbst in der Patsche. Auf seinem Anwesen Goose Crove in der neuenglischen Kleinstadt Aurora wurden die sterblichen Überreste von Nola Kellergan gefunden. Ein 15-jähriges Mädchen, das im Sommer 1975 verschwunden ist. Als dann auch noch rauskommt, dass Harry damals eine Affäre mit dem blutjungen Teenager hatte, ist der Skandal perfekt. Harry droht die Todesstrafe. Aber was ist vor 33 Jahren wirklich geschehen? Marcus macht sich auf Spurensuche in dem verschlafenen Nest Aurora, um die Wahrheit im Fall Harry Quebert herauszufinden. Ein Fall, der den perfekten Erzählstoff für seinen neuen Bestseller liefert.

“Harry Quebert” ist eine gewitzte Buch-im-Buch-im-Buch-Inszenierung, die ganz wunderbar ineinander greift. Auf dem Rückumschlag steht in großen Lettern: “Niemand kannte ihn, und dann schrieb er das erfolgreichste Buch des Jahres”. Bewusst wird dabei offen gelassen, ob sich diese Aussage nun auf Joël Dicker, Marcus Goldman oder Harry Quebert bezieht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karlheinz TOP 100 REZENSENT am 31. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Marcus Goldmann ist ein junger Schriftsteller um die dreißig Jahre alt und hat mit seinem ersten Roman einen großen Erfolg. Als er an seinem zweiten Roman zu scheitern droht, nimmt er wieder Kontakt zu seinem Freund, Förderer und ebenfalls erfolgreichen Autor Harry Quebert auf. Trotz dessen Unterstützung und eines Besuches bleibt es bei der Schreibblockade, bis in Harrys Garten die Leiche der vor 33 Jahren verschwundenen Nola gefunden wird. Harry Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt, nachdem festgestellt wurde, dass er ein Verhältnis mit der damals fünfzehn Jährigen hatte. Marcus steht seinem Freund zur Seite und unterstützt ihn. Dabei bekommt er die Idee über das wahre Geschehen einen Roman zu schreiben.
Schon das Buchcover deutet die Richtung des Buches an, das „Loch“ im Cover das auf ein anderes hinweist. Das Buch im Buch trifft es somit mehrfach, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten.
Es gibt Bücher die sind einfach schwer zu beschreiben, dieses gehört dieser Sparte sicherlich an, da es auf einigen Handlungsebenen erzählt wird. Das Buch springt so immer wieder zwischen den Geschehnissen im Jahre 1975, also der Ermordung von Nola, den gemeinsamen Zeiten von Marcus und Harry und der Gegenwart hin und her. Diese Zeitsprünge passen jedoch zur Handlung und sind immer mit den jeweiligen Daten angegeben. Die Handlung weist viele Überraschungen und Wendungen auf und man wird wirklich mitgezogen und kann das Buch kaum noch aus den Händen legen, da fallen die über 700 Seiten gar nicht auf. Nach dem sanften Einstieg wird die Spannung immer mehr gesteigert.
Der Schreibstil des Autoren Joël Dicker ist flüssig und locker, ohne jedoch das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.
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57 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von su am 19. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe diesen Buch-im-Buch-Roman schon ins Herz geschlossen, als ich erst Besprechungen darüber gelesen habe, also bevor es auf Deutsch überhaupt erschienen ist: Krimi, Liebesgeschichte, Neu-England-Feeling und alles mit einem Hauch von Twin Peaks auf über 700 Seiten, - das klingt nach einer Traumkombi für einen dicken Wälzer, den man nicht aus der Hand legen kann.

Und genauso war es: die Geschichte um den Schriftsteller Marcus Goldmann und seinen ehemaligen Professor und Freund Harry Quebert zieht einen sofort in den Bann. Geschickt webt der Autor ein Netz aus verschiedenen Handlungssträngen, die alle immer irgendwie bei Nola beginnen und enden. Jedes Mal, wenn man glaubt zu wissen, wie sich die Geschichte um den Mordfall vor 30 Jahren zugetragen hat, nimmt der Roman eine neue Wendung. Man möchte möglichst schnell zu Ende lesen, um zu wissen, wie es ausschaut mit der Wahrheit über den Fall Harry Quebert, gleichzeitig aber auch jedes einzelne Wort auskosten.

Der Roman hat klitzekleine Schwächen, zugegeben. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau: Die Beziehung zwischen dem Professor und der minderjährigen Nola bleibt seltsam gestaltslos und der Teenager spricht in einer Art und Weise, die mir persönlich etwas gekünstelt scheint und mit zu vielen Ausrufezeichen versehen ist, - aber die Geschichte an sich und das Konzept des Buches ist schlicht grandios. Die einzelnen Teile und Erzählstränge fügen sich nach und nach zu einem grossen, nein, grossartigen Ganzen. Die atmosphärische Beschreibung von Landschaft und Mensch packt einen, die Ostküste und deren Besonderheiten, das Leben am Meer und die Einsamkeit dringen durch jede Zeile dieses Buches.
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