Joe Jackson

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@Faniamusic, the great New York latin music label, is celebrating its 50th anniversary this year... http://t.co/vRrffWLQ7p


Biografie

„Ich verehre den Duke, aber ich wollte kein ehrfürchtiges Album machen“, sagt Joe Jackson über „The Duke“, sein neues Tribute-Album an Jazzlegende Duke Ellington.

Tatsächlich ist „The Duke“ eine unkonventionelle Ehrerbietung an Ellington, die die zeitlose Brillanz seiner Kompositionen aufzeigt und gleichzeitig Jacksons Fähigkeiten als Arrangeur, Instrumentalist und Sänger herausstellt. Obwohl es, nach dem 1981er „Jumpin’ Jive“, schon sein zweites Album mit fremdem Material ist, handelt es sich um ein äußerst persönliches Projekt für Jackson, dessen Affinität zu Ellington ihn während ... Lesen Sie mehr

„Ich verehre den Duke, aber ich wollte kein ehrfürchtiges Album machen“, sagt Joe Jackson über „The Duke“, sein neues Tribute-Album an Jazzlegende Duke Ellington.

Tatsächlich ist „The Duke“ eine unkonventionelle Ehrerbietung an Ellington, die die zeitlose Brillanz seiner Kompositionen aufzeigt und gleichzeitig Jacksons Fähigkeiten als Arrangeur, Instrumentalist und Sänger herausstellt. Obwohl es, nach dem 1981er „Jumpin’ Jive“, schon sein zweites Album mit fremdem Material ist, handelt es sich um ein äußerst persönliches Projekt für Jackson, dessen Affinität zu Ellington ihn während seiner eigenen, mehr als drei Jahrzehnte währenden Karriere inspiriert hat.

„The Duke“ zeigt den ikonoklastischen Jackson, einen fünffachen Grammy-Nominierten, der fünfzehn Ellington-Klassiker in zehn Stücken interpretiert, indem er einige der Songs genial zu Medleys kombiniert.
Jackson filtert das Material lieber durch seine eigene musikalische Vorstellungskraft, als nur die
originalen Big-Band-Arrangements nachzuahmen. Das Ergebnis ist eine überraschende und makellose Fusion der Stile, deren opulente Verspieltheit im Einklang mit Ellingtons eigener unbekümmerter Herangehensweise ist.

„Ellington fand seine eigenen Arrangements nicht heilig“, stellt Jackson fest. „Er hat sie ständig überarbeitet, bisweilen ziemlich radikal. Ich gehe also davon aus, dass mein Ansatz in seinem Sinne ist.”

Jacksons charakteristische Stimme ist auf „I’m Beginning To See The Light”, „Mood Indigo” und „I Got It Bad (And That Ain’t Good)” zu hören, während er sich auf „It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing)” mit Punk-Ikone Iggy Pop abwechselt. Dazwischen brilliert R&B Diva Sharon Jones mit einem gefühlvollen „I Ain’t Got Nothin’ But The Blues“. Um mit Ellingtons Multikulturalismus Schritt zu halten, ermutigte Jackson die iranische Sängerin Sussan Deyhim, ein erhebendes „Caravan“ auf Farsi einzusingen und Lilian Vieira vom brasilianisch-niederländischen Kollektiv Zuco 103, eine sonnige, sexy Version von „Perdido“ auf Portugiesisch darzubieten.

Der erstaunliche Mix des Albums aus elektronischen und organischen Texturen ist auf Instrumentalstücken wie „Isfahan“, „Rockin’ In Rhythm“, „The Mooche“ und „Black and Tan Fantasy“ besonders deutlich. Zu den Musikern gehören zwei zeitgenössische Jazz-Stars, Violinistin Regina Carter und Bassist Christian McBride; Rockgitarren-Held Steve Vai; Schlagzeuger Ahmir ‘?uestlove’ Thompson und weitere Mitglieder der The Roots; sowie zwei von Jacksons früheren Kollegen, Gitarrist Vinnie Zummo und Perkussionistin Sue Hadjopoulos. Das Album wurde vom legendären, siebenfachen Grammygewinner Elliot Scheiner aufgenommen und gemischt.

Jackson benutzte auf „The Duke“ keine Bläser – ein gewagter Schritt, wenn man bedenkt, wie sehr sie die Originalaufnahmen dominierten. „Das war meine einzige Regel“, sagt er. „Ich wollte in eine ganz andere Richtung gehen, denn es bestand die Gefahr, dass ich mich nur wie ein verwässerter Ellington anhören würde, wenn ich nicht anders genug wäre. Auf Bläser zu verzichten, war ein guter Anfang. Es bringt einen dazu sich zu fragen, was man anders machen kann.“ Also funktioniert das Album mit Synthesizern, Vibrafonen, Akkordeon und Streicherquartett, statt mit Holz- und Blechbläsern.

Jacksons Leidenschaft für Ellington geht auf seine Teenagerjahre zurück. „Ich mochte, dass da so viel abging und es gleichzeitig irgendwie schwierig zu definieren war“, erinnert er sich. „Innerhalb eines Zeitraums von drei Minuten konnte er mehrere verschiedene Stimmungen vertonen – brillant und makellos.“ Ellingtons Vorbild hat auch Jacksons eigenen musikalischen Ansatz geprägt, selbst als er im Zuge der britischen Punkbewegung rohen Rock’n’Roll spielte. „Eine Sache, die ich von ihm gelernt habe, ist, wie man mit Musikern arbeitet“, sagt er. „Er war in der Lage, die Persönlichkeit jedes einzelnen Musikers in seiner Band zu unterstreichen und dennoch vollkommen die Kontrolle zu behalten. Er konnte führen, ohne ein Diktator zu sein, seine eigene Vision verwirklichen, während er anderen erlaubte, zu glänzen. Ellington war ein Typ für das große Ganze und das ist etwas, nach dem ich auch immer gestrebt habe.”

Angetrieben wird „The Duke“ von demselben ruhelosen kreativen Drang, der Joe Jacksons Katalog so eklektisch und gleichzeitig zutiefst individuell gemacht hat. Seine berufliche Laufbahn begann bereits als Teenager, als er an der Royal Academy of Music Komposition studierte und ein paar Singles mit der Prä-Punk Kombo Arms and Legs aufnahm.

Jacksons erste drei Alben – „Look Sharp!“, „I’m The Man“ und „Beat Crazy“, veröffentlicht zwischen 1979 und 1980 – kombinierten eingängige, schlagkräftige Melodien mit sprachgewandten, oft humorvollen Texten. Ungeachtet seines frühen kommerziellen Erfolgs breitete Jackson bald seine musikalischen Flügel aus – erst mit „Jumpin’ Jive“ und dann mit dem extrem erfolgreichen „Night and Day“ von 1982, als er eine eher komplexe, erwachsene Herangehensweise praktizierte, die sowohl von Jazz und Latin als auch vom Rock beeinflusst war. Mit „Body and Soul“ (1984), „Big World“ (1986), „Blaze of Glory“ (1989) und „Laughter and Lust“ (1991) folgte er einem ähnlichen Stil.

Mit dem zarten, nach innen gewandten „Night Music“ (1994), der satirischen Rockoper „Heaven and Hell“ (1997) und „Symphony No. 1“, das 2000 den Grammy für das beste Pop Instrumental-Album gewann, entfernte Jackson sich weiter vom Pop-Mainstream. 2003 überraschte er seine Fans damit, dass er die Band seiner ersten drei Platten für ein gefeiertes Album neuer Songs namens „Volume 4“ und eine erfolgreiche Welttournee vereinte. Wieder in Berlin wohnhaft nahm er 2008 das minimalistische und gleichzeitig majestätische „Rain“ nur mit Klavier, Stimme und seiner Original-Rhythmusgruppe auf. Das Trio war seitdem ausgedehnt auf Tour und veröffentlichte 2010 Jacksons Lieblingsalbum seiner diversen Livealben, „Live Music“.

Zusätzlich zu seinen eigenen Alben hat Jackson einige Filmmusiken geschrieben, insbesondere für Francis Ford Coppolas „Tucker“ und James Bridges „Mike’s Murder“. Er hat außerdem auf Alben von Suzanne Vega, Joan Armatrading, Ruben Blades, Rickie Lee Jones und Nina Hagen Klavier gespielt. 1999 publizierte Jackson ein viel beachtetes Buch, „A Cure For Gravity“, das er als ‚ein Buch über Musik, das als Biografie getarnt ist’ beschreibt.

Obwohl „The Duke“ ein Tribute-Album ist, ist es genauso intensiv auch ein Joe-Jackson-Album, das mit seinem altbekannten Sinn für musikalisches Abenteuer harmoniert. „Als ich damit anfing“, sagt Jackson, „fühlte es sich ein bisschen beängstigend an – so nach dem Motto: Wie soll ich das bloß anstellen? Aber es begann Fahrt aufzunehmen, und ein Eigenleben zu entwickeln. Ich konnte mit Leuten arbeiten von denen ich gedacht hatte, dass ich sie niemals bekommen würde und sie alle waren extrem begeistert und unterstützten das Projekt. Alles passte in einer Weise zusammen, die meine Erwartungen übertraf. Und es hat verdammt viel Spaß gemacht.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

„Ich verehre den Duke, aber ich wollte kein ehrfürchtiges Album machen“, sagt Joe Jackson über „The Duke“, sein neues Tribute-Album an Jazzlegende Duke Ellington.

Tatsächlich ist „The Duke“ eine unkonventionelle Ehrerbietung an Ellington, die die zeitlose Brillanz seiner Kompositionen aufzeigt und gleichzeitig Jacksons Fähigkeiten als Arrangeur, Instrumentalist und Sänger herausstellt. Obwohl es, nach dem 1981er „Jumpin’ Jive“, schon sein zweites Album mit fremdem Material ist, handelt es sich um ein äußerst persönliches Projekt für Jackson, dessen Affinität zu Ellington ihn während seiner eigenen, mehr als drei Jahrzehnte währenden Karriere inspiriert hat.

„The Duke“ zeigt den ikonoklastischen Jackson, einen fünffachen Grammy-Nominierten, der fünfzehn Ellington-Klassiker in zehn Stücken interpretiert, indem er einige der Songs genial zu Medleys kombiniert.
Jackson filtert das Material lieber durch seine eigene musikalische Vorstellungskraft, als nur die
originalen Big-Band-Arrangements nachzuahmen. Das Ergebnis ist eine überraschende und makellose Fusion der Stile, deren opulente Verspieltheit im Einklang mit Ellingtons eigener unbekümmerter Herangehensweise ist.

„Ellington fand seine eigenen Arrangements nicht heilig“, stellt Jackson fest. „Er hat sie ständig überarbeitet, bisweilen ziemlich radikal. Ich gehe also davon aus, dass mein Ansatz in seinem Sinne ist.”

Jacksons charakteristische Stimme ist auf „I’m Beginning To See The Light”, „Mood Indigo” und „I Got It Bad (And That Ain’t Good)” zu hören, während er sich auf „It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing)” mit Punk-Ikone Iggy Pop abwechselt. Dazwischen brilliert R&B Diva Sharon Jones mit einem gefühlvollen „I Ain’t Got Nothin’ But The Blues“. Um mit Ellingtons Multikulturalismus Schritt zu halten, ermutigte Jackson die iranische Sängerin Sussan Deyhim, ein erhebendes „Caravan“ auf Farsi einzusingen und Lilian Vieira vom brasilianisch-niederländischen Kollektiv Zuco 103, eine sonnige, sexy Version von „Perdido“ auf Portugiesisch darzubieten.

Der erstaunliche Mix des Albums aus elektronischen und organischen Texturen ist auf Instrumentalstücken wie „Isfahan“, „Rockin’ In Rhythm“, „The Mooche“ und „Black and Tan Fantasy“ besonders deutlich. Zu den Musikern gehören zwei zeitgenössische Jazz-Stars, Violinistin Regina Carter und Bassist Christian McBride; Rockgitarren-Held Steve Vai; Schlagzeuger Ahmir ‘?uestlove’ Thompson und weitere Mitglieder der The Roots; sowie zwei von Jacksons früheren Kollegen, Gitarrist Vinnie Zummo und Perkussionistin Sue Hadjopoulos. Das Album wurde vom legendären, siebenfachen Grammygewinner Elliot Scheiner aufgenommen und gemischt.

Jackson benutzte auf „The Duke“ keine Bläser – ein gewagter Schritt, wenn man bedenkt, wie sehr sie die Originalaufnahmen dominierten. „Das war meine einzige Regel“, sagt er. „Ich wollte in eine ganz andere Richtung gehen, denn es bestand die Gefahr, dass ich mich nur wie ein verwässerter Ellington anhören würde, wenn ich nicht anders genug wäre. Auf Bläser zu verzichten, war ein guter Anfang. Es bringt einen dazu sich zu fragen, was man anders machen kann.“ Also funktioniert das Album mit Synthesizern, Vibrafonen, Akkordeon und Streicherquartett, statt mit Holz- und Blechbläsern.

Jacksons Leidenschaft für Ellington geht auf seine Teenagerjahre zurück. „Ich mochte, dass da so viel abging und es gleichzeitig irgendwie schwierig zu definieren war“, erinnert er sich. „Innerhalb eines Zeitraums von drei Minuten konnte er mehrere verschiedene Stimmungen vertonen – brillant und makellos.“ Ellingtons Vorbild hat auch Jacksons eigenen musikalischen Ansatz geprägt, selbst als er im Zuge der britischen Punkbewegung rohen Rock’n’Roll spielte. „Eine Sache, die ich von ihm gelernt habe, ist, wie man mit Musikern arbeitet“, sagt er. „Er war in der Lage, die Persönlichkeit jedes einzelnen Musikers in seiner Band zu unterstreichen und dennoch vollkommen die Kontrolle zu behalten. Er konnte führen, ohne ein Diktator zu sein, seine eigene Vision verwirklichen, während er anderen erlaubte, zu glänzen. Ellington war ein Typ für das große Ganze und das ist etwas, nach dem ich auch immer gestrebt habe.”

Angetrieben wird „The Duke“ von demselben ruhelosen kreativen Drang, der Joe Jacksons Katalog so eklektisch und gleichzeitig zutiefst individuell gemacht hat. Seine berufliche Laufbahn begann bereits als Teenager, als er an der Royal Academy of Music Komposition studierte und ein paar Singles mit der Prä-Punk Kombo Arms and Legs aufnahm.

Jacksons erste drei Alben – „Look Sharp!“, „I’m The Man“ und „Beat Crazy“, veröffentlicht zwischen 1979 und 1980 – kombinierten eingängige, schlagkräftige Melodien mit sprachgewandten, oft humorvollen Texten. Ungeachtet seines frühen kommerziellen Erfolgs breitete Jackson bald seine musikalischen Flügel aus – erst mit „Jumpin’ Jive“ und dann mit dem extrem erfolgreichen „Night and Day“ von 1982, als er eine eher komplexe, erwachsene Herangehensweise praktizierte, die sowohl von Jazz und Latin als auch vom Rock beeinflusst war. Mit „Body and Soul“ (1984), „Big World“ (1986), „Blaze of Glory“ (1989) und „Laughter and Lust“ (1991) folgte er einem ähnlichen Stil.

Mit dem zarten, nach innen gewandten „Night Music“ (1994), der satirischen Rockoper „Heaven and Hell“ (1997) und „Symphony No. 1“, das 2000 den Grammy für das beste Pop Instrumental-Album gewann, entfernte Jackson sich weiter vom Pop-Mainstream. 2003 überraschte er seine Fans damit, dass er die Band seiner ersten drei Platten für ein gefeiertes Album neuer Songs namens „Volume 4“ und eine erfolgreiche Welttournee vereinte. Wieder in Berlin wohnhaft nahm er 2008 das minimalistische und gleichzeitig majestätische „Rain“ nur mit Klavier, Stimme und seiner Original-Rhythmusgruppe auf. Das Trio war seitdem ausgedehnt auf Tour und veröffentlichte 2010 Jacksons Lieblingsalbum seiner diversen Livealben, „Live Music“.

Zusätzlich zu seinen eigenen Alben hat Jackson einige Filmmusiken geschrieben, insbesondere für Francis Ford Coppolas „Tucker“ und James Bridges „Mike’s Murder“. Er hat außerdem auf Alben von Suzanne Vega, Joan Armatrading, Ruben Blades, Rickie Lee Jones und Nina Hagen Klavier gespielt. 1999 publizierte Jackson ein viel beachtetes Buch, „A Cure For Gravity“, das er als ‚ein Buch über Musik, das als Biografie getarnt ist’ beschreibt.

Obwohl „The Duke“ ein Tribute-Album ist, ist es genauso intensiv auch ein Joe-Jackson-Album, das mit seinem altbekannten Sinn für musikalisches Abenteuer harmoniert. „Als ich damit anfing“, sagt Jackson, „fühlte es sich ein bisschen beängstigend an – so nach dem Motto: Wie soll ich das bloß anstellen? Aber es begann Fahrt aufzunehmen, und ein Eigenleben zu entwickeln. Ich konnte mit Leuten arbeiten von denen ich gedacht hatte, dass ich sie niemals bekommen würde und sie alle waren extrem begeistert und unterstützten das Projekt. Alles passte in einer Weise zusammen, die meine Erwartungen übertraf. Und es hat verdammt viel Spaß gemacht.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

„Ich verehre den Duke, aber ich wollte kein ehrfürchtiges Album machen“, sagt Joe Jackson über „The Duke“, sein neues Tribute-Album an Jazzlegende Duke Ellington.

Tatsächlich ist „The Duke“ eine unkonventionelle Ehrerbietung an Ellington, die die zeitlose Brillanz seiner Kompositionen aufzeigt und gleichzeitig Jacksons Fähigkeiten als Arrangeur, Instrumentalist und Sänger herausstellt. Obwohl es, nach dem 1981er „Jumpin’ Jive“, schon sein zweites Album mit fremdem Material ist, handelt es sich um ein äußerst persönliches Projekt für Jackson, dessen Affinität zu Ellington ihn während seiner eigenen, mehr als drei Jahrzehnte währenden Karriere inspiriert hat.

„The Duke“ zeigt den ikonoklastischen Jackson, einen fünffachen Grammy-Nominierten, der fünfzehn Ellington-Klassiker in zehn Stücken interpretiert, indem er einige der Songs genial zu Medleys kombiniert.
Jackson filtert das Material lieber durch seine eigene musikalische Vorstellungskraft, als nur die
originalen Big-Band-Arrangements nachzuahmen. Das Ergebnis ist eine überraschende und makellose Fusion der Stile, deren opulente Verspieltheit im Einklang mit Ellingtons eigener unbekümmerter Herangehensweise ist.

„Ellington fand seine eigenen Arrangements nicht heilig“, stellt Jackson fest. „Er hat sie ständig überarbeitet, bisweilen ziemlich radikal. Ich gehe also davon aus, dass mein Ansatz in seinem Sinne ist.”

Jacksons charakteristische Stimme ist auf „I’m Beginning To See The Light”, „Mood Indigo” und „I Got It Bad (And That Ain’t Good)” zu hören, während er sich auf „It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing)” mit Punk-Ikone Iggy Pop abwechselt. Dazwischen brilliert R&B Diva Sharon Jones mit einem gefühlvollen „I Ain’t Got Nothin’ But The Blues“. Um mit Ellingtons Multikulturalismus Schritt zu halten, ermutigte Jackson die iranische Sängerin Sussan Deyhim, ein erhebendes „Caravan“ auf Farsi einzusingen und Lilian Vieira vom brasilianisch-niederländischen Kollektiv Zuco 103, eine sonnige, sexy Version von „Perdido“ auf Portugiesisch darzubieten.

Der erstaunliche Mix des Albums aus elektronischen und organischen Texturen ist auf Instrumentalstücken wie „Isfahan“, „Rockin’ In Rhythm“, „The Mooche“ und „Black and Tan Fantasy“ besonders deutlich. Zu den Musikern gehören zwei zeitgenössische Jazz-Stars, Violinistin Regina Carter und Bassist Christian McBride; Rockgitarren-Held Steve Vai; Schlagzeuger Ahmir ‘?uestlove’ Thompson und weitere Mitglieder der The Roots; sowie zwei von Jacksons früheren Kollegen, Gitarrist Vinnie Zummo und Perkussionistin Sue Hadjopoulos. Das Album wurde vom legendären, siebenfachen Grammygewinner Elliot Scheiner aufgenommen und gemischt.

Jackson benutzte auf „The Duke“ keine Bläser – ein gewagter Schritt, wenn man bedenkt, wie sehr sie die Originalaufnahmen dominierten. „Das war meine einzige Regel“, sagt er. „Ich wollte in eine ganz andere Richtung gehen, denn es bestand die Gefahr, dass ich mich nur wie ein verwässerter Ellington anhören würde, wenn ich nicht anders genug wäre. Auf Bläser zu verzichten, war ein guter Anfang. Es bringt einen dazu sich zu fragen, was man anders machen kann.“ Also funktioniert das Album mit Synthesizern, Vibrafonen, Akkordeon und Streicherquartett, statt mit Holz- und Blechbläsern.

Jacksons Leidenschaft für Ellington geht auf seine Teenagerjahre zurück. „Ich mochte, dass da so viel abging und es gleichzeitig irgendwie schwierig zu definieren war“, erinnert er sich. „Innerhalb eines Zeitraums von drei Minuten konnte er mehrere verschiedene Stimmungen vertonen – brillant und makellos.“ Ellingtons Vorbild hat auch Jacksons eigenen musikalischen Ansatz geprägt, selbst als er im Zuge der britischen Punkbewegung rohen Rock’n’Roll spielte. „Eine Sache, die ich von ihm gelernt habe, ist, wie man mit Musikern arbeitet“, sagt er. „Er war in der Lage, die Persönlichkeit jedes einzelnen Musikers in seiner Band zu unterstreichen und dennoch vollkommen die Kontrolle zu behalten. Er konnte führen, ohne ein Diktator zu sein, seine eigene Vision verwirklichen, während er anderen erlaubte, zu glänzen. Ellington war ein Typ für das große Ganze und das ist etwas, nach dem ich auch immer gestrebt habe.”

Angetrieben wird „The Duke“ von demselben ruhelosen kreativen Drang, der Joe Jacksons Katalog so eklektisch und gleichzeitig zutiefst individuell gemacht hat. Seine berufliche Laufbahn begann bereits als Teenager, als er an der Royal Academy of Music Komposition studierte und ein paar Singles mit der Prä-Punk Kombo Arms and Legs aufnahm.

Jacksons erste drei Alben – „Look Sharp!“, „I’m The Man“ und „Beat Crazy“, veröffentlicht zwischen 1979 und 1980 – kombinierten eingängige, schlagkräftige Melodien mit sprachgewandten, oft humorvollen Texten. Ungeachtet seines frühen kommerziellen Erfolgs breitete Jackson bald seine musikalischen Flügel aus – erst mit „Jumpin’ Jive“ und dann mit dem extrem erfolgreichen „Night and Day“ von 1982, als er eine eher komplexe, erwachsene Herangehensweise praktizierte, die sowohl von Jazz und Latin als auch vom Rock beeinflusst war. Mit „Body and Soul“ (1984), „Big World“ (1986), „Blaze of Glory“ (1989) und „Laughter and Lust“ (1991) folgte er einem ähnlichen Stil.

Mit dem zarten, nach innen gewandten „Night Music“ (1994), der satirischen Rockoper „Heaven and Hell“ (1997) und „Symphony No. 1“, das 2000 den Grammy für das beste Pop Instrumental-Album gewann, entfernte Jackson sich weiter vom Pop-Mainstream. 2003 überraschte er seine Fans damit, dass er die Band seiner ersten drei Platten für ein gefeiertes Album neuer Songs namens „Volume 4“ und eine erfolgreiche Welttournee vereinte. Wieder in Berlin wohnhaft nahm er 2008 das minimalistische und gleichzeitig majestätische „Rain“ nur mit Klavier, Stimme und seiner Original-Rhythmusgruppe auf. Das Trio war seitdem ausgedehnt auf Tour und veröffentlichte 2010 Jacksons Lieblingsalbum seiner diversen Livealben, „Live Music“.

Zusätzlich zu seinen eigenen Alben hat Jackson einige Filmmusiken geschrieben, insbesondere für Francis Ford Coppolas „Tucker“ und James Bridges „Mike’s Murder“. Er hat außerdem auf Alben von Suzanne Vega, Joan Armatrading, Ruben Blades, Rickie Lee Jones und Nina Hagen Klavier gespielt. 1999 publizierte Jackson ein viel beachtetes Buch, „A Cure For Gravity“, das er als ‚ein Buch über Musik, das als Biografie getarnt ist’ beschreibt.

Obwohl „The Duke“ ein Tribute-Album ist, ist es genauso intensiv auch ein Joe-Jackson-Album, das mit seinem altbekannten Sinn für musikalisches Abenteuer harmoniert. „Als ich damit anfing“, sagt Jackson, „fühlte es sich ein bisschen beängstigend an – so nach dem Motto: Wie soll ich das bloß anstellen? Aber es begann Fahrt aufzunehmen, und ein Eigenleben zu entwickeln. Ich konnte mit Leuten arbeiten von denen ich gedacht hatte, dass ich sie niemals bekommen würde und sie alle waren extrem begeistert und unterstützten das Projekt. Alles passte in einer Weise zusammen, die meine Erwartungen übertraf. Und es hat verdammt viel Spaß gemacht.“

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