Joe Jackson: Symphony No. 1
 
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Joe Jackson: Symphony No. 1

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3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

 
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  1. Symphony No. 1/First Movement (Instrumental) 17:19 Nicht verfügbar  
  2. Symphony No. 1/Fast Movement (Instrumental) 7:02 Nicht verfügbar  
  3. Symphony No. 1/Slow Movement (Instrumental) 9:03 Nicht verfügbar  
  4. Symphony No. 1/Last Movement (Variations) (Instrumental) 10:16 Nicht verfügbar  
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
7.März 2001: Noch immer gibt es keine Online-Rezension zu dieser CD von J.J., obwohl sie mittlerweile über ein Jahr auf dem Markt ist und als "grammy-würdig" befunden wurde. In Deutschland hagelte es in der Fachpresse größtenteils Verrisse in den unterschiedlichen, immer noch existierenden, Schützengräben: E- Musiker gegen U-Musiker; die Klassiker gegen Progressive-Rocker gegen Jazzer usw. Die "Klassiker" bezichtigten J.J. des Verrats an der musikalischen Gattung "Sinfonie" und beklagten die eben nicht orchesterorientierte Instrumentierung (stattdessen: JJ all keyboards, Steve Vai-guitar, Terence Blanchard-trumpet und mehr!) und langweilten mit Elaboraten über korrektes sinfonisches Vorgehen. (Sonatenhauptsatzform, ick hör dir trapsen!) Die poporientierten Fans fühlten sich vom Meister vergrault, warfen ihm "intellektuellen Größenwahn" vor, wollten seine genialen drei- bis vierminütigen Popsongs und Rückkehr zu guten, alten Zeit. Jenseits der Enttäuschung liegt aber dieses instrumentale Werk, und wie oft bei J.J's Musik könnte man einen reichhaltigen, letzlich langweilenden Etikettenkatalog abspulen, wollte man die Musik beschreiben. Das läse sich dann so oder so ähnlich: "... gelang ein Mix aus Progressive Rock mit ELP-Anklängen, Jazz-Fusion mit unterlegten World-Music Rhythmen , auch klassische Elemente nicht verleugnend, weil ja sogar augenzwinkernd im zweiten Satz ein Beethoven-Motiv integriert wird". (Wir kennen diese Kritiken, oder?) Langweilig, irgendwie ja alles richtig und trotzdem: Nichts ist gesagt ist über die Schönheit DER MUSIK jenseits dieser Kategorisierungsversuche. Jackson selber nähert sich in den liner-notes seinem Anliegen und seinem Sinfonieverständnis anders: Ein längeres Stück Musik habe er schreiben wollen, das eine Reise durch unterschiedliche Lebensabschnitte (Kindheit, junger Erwachsener, "Mittel"-alter und Alter) darstellt und dementsprechend von ihm gestaltet wird. Diese Musik will und kann meiner Ansicht nach gehört werden und muss es zugegebenermaßen mehrere Male (vielleicht mal ohne irgendeine Nebenbeschäftigung" wie Chatten, Faxen, Putzen, Autofahren-Liste beliebig erweiterbar), bevor ihre komplexe Schönheit und ihr abgeklärter Witz zutage treten. Doch dann ist sie plötzlich da, die zunächst vielleicht vermutete Kopflastigkeit entpuppt sich irgendwann nur als Spielfreude. Probiert's aus, wenn ihr neben J.J's brillianten Popsongs auch hier musikalische "Will Power" erleben wollt! Zum dargestellten Streit der musikalischen Lager:Vielleicht spürt ihr etwas von der Vision, die Duke Ellington formulierte und Joe Jackson schon 1982 anlässlich des "Night and Day"-Albums zitierte: "I am an optimist. From where it is, MUSIC is mostly allright, or at least in a healthy state for the future, in spite of the fact that it may sound as though it is being held in hostage". Wer weiß, vielleicht-eines Tages.........
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwungvoll ins hohe Alter 28. August 2003
Von Grutzpalk
Format:Audio CD
Die Cd erhebt den Anspruch, die vier Lebensalter des Menschen musikalisch darzustellen. Mitunter ist für den Hörer nicht nachvollziehbar, wie Joe Jackson auf die jeweiligen Vertonungen kommt. So ist z.B. die Kindheit musikalisch eher getragen, nicht besonders heiter - also nicht unbedingt eine Vertonung eines landläufigen Klischees. Schön und sehr joejacksonesque ist die Musik aber allemal. Und die Darstellung des Alters als schwungvollen musikalischen Kraftakt finde ich persönlich sagenhaft schön! Gevatter Tod kommt so am Ende nur als ein rasantes fade away zur Geltung.
Die Cd kann deswegen als eine Liebererklärung an das Leben in all seinen Facetten gehört und verstanden werden. Dann macht sie richtig Spaß!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwere Kost 7. Mai 2003
Von D
Format:Audio CD
Eines muss man Joe Jackson ja zugute halten. Er hat sich nie darüm gekümmert, was seine kritiker sagen, hat immer das gemacht, wonach ihm war, ohne auf Verkaufszahlen und kommerziellen Erfolg zu schielen. Dafür verdient er wohl größten Respekt, denn welcher Künstler geht derart kompromislos an seine Arbeit. Mir fallen bloß Pearl Jam ein, ohne bei auf eine Stufe stellen zu wollen.
Sinfonie 1 ist mit dem Grammy prämiert worden, für das beste instrumentale Album. Eine Auszeichnung, die natürlich ein wenig wie Hohn wirkt, im Zuge der Verisse in der Musikpresse, dem guten Joe Jackson aber eine Bestätigung für seinen Weg an sich gibt.
Doch was ist Sinfonie 1. Sagen wir so, es ist die wohl am schwersten verdauliche Platte, die Joe Jackson seit 1979 aufgenommen hat. Ruhig und schwermütig kommen die vier Movements daher und wollen doch nie wirklich eindringlich sein, nichts bleibt hängen, nichts geht ins Ohr oder nimmt einen gefangen. Schade, denn dass Joe Jackson intelligente Musik machen kann, die dennoch einen eingängigen Charakter haben, hat er ja schon merhfach bewiesen. Hier ist aber alles ein traniger Fluss. Eine Platte, die nicht wirklich lohnt.
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