Aus der Amazon.de-Redaktion
Wieder eine dieser zusammengestückelten Komödien aus der Produktionsschmiede von Adam Sandler mit einem seiner einstigen Kollegen von Saturday Night Live in der Hauptrolle. In Joe Dirt wird der sonst umwerfend bissige David Spade durch ein sentimentales Drehbuch sowie einen form- und planlosen Zusammenschnitt regelrecht kastriert. Spade spielt die Titelrolle eines Waisen aus der amerikanischen Unterschicht auf der Suche nach seinen Eltern, die ihn einst am Grand Canyon ausgesetzt hatten. Der Humor sollte eigentlich auf Joes Missgeschicke, seine Leichtgläubigkeit als Prolet und seine Begegnungen mit solchen Zeitgenossen basieren, wie einem Serienmörder, einem durchgeknallten Hausmeister (Christopher Walken) und einem liebenswerten Mädchen (Jamie Pressly), das sich dummerweise als seine Schwester herausstellen könnte. Doch die sentimentaleren Ansprüche der Geschichte, die dafür sorgen sollen, dass der Zuschauer tiefes Mitgefühl für den Schmerz von Spades Figur empfindet, sind ein Ärgernis und zwingen Spade dazu, sich von dem gemeinen Zeug abzuwenden, das er so gut draufhat. Mit von der Partie sind auch Kid Rock und Dennis Miller. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Sein Schicksal ist es, der falsche Mann am falschen Platz zur falschen Zeit zu sein. Und er hat auch noch einen falschen Namen: Joe Dreck. Joe hat eine abgedrehte Frisur, eine schrottreife Karre, null Bildung, aber ein großes Herz. Seine Welt dreht sich um Dreck - als Kind ißt er ihn, als Hausmeister beseitigt er ihn und als solcher wird er auch behandelt. Er zieht durch's Land, um sich seinen persönlichen amerikanischen Traum zu erfüllen: (s)eine Familie finden. Bis er eines Tages als ideales Opfer für Spott und Hohn in einer Radio-Show landet, wo er seine Lebensgeschichte erzählen soll. Und er erzählt. Von seiner planlosen Suche und wildesten Abenteuern...
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Joe, im Wohnwagen geboren und als Achtjähriger von seinen Eltern am Grand Canyon ausgesetzt, ist ein vom Leben Gedemütigter. Eines Tages hört die Welt jedoch auf, über den White-Trash-Verlierer Joe Dreck zu lachen, nämlich in dem Augenblick, als er in der Radioshow des sarkastischen DJs Zander Kelly von seiner Suche nach Familie und der unerfüllten Liebe zu Traumgirl Brandy zu erzählen beginnt. Und so wird aus einem liebenswerten Loser mit einem Mal ein Medienstar, dessen Hörfunk-Serie ein Millionenpublikum in seinen Bann zieht.
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Deftiger Fäkalhumor bestimmt das Kino-Debüt der TV-Serien-erfahrenen Regisseurin Dennie Gordon ("Dawson's Creek"). In ihrer abgefahrenen Komödie lässt sie denn auch "Saturday Night Live"-Star David Spade in jedes Fettnäpfchen treten und parodiert so nebenbei sämtliche White-Trash-Klischees, die man sich nur denken kann. Der derbe Slapstick-Spaß, der mit Leinwand-Legende Christopher Walken und Musik-Nachwuchs Kid Rock eine interessante Bandbreite besitzt, dürfte insbesondere bei hartgesottenen Genrefans bestens ankommen.
Blickpunkt: Film
Als 'ultimative White Trash Komödie' beschreibt der deutsche Verleih die Qualitäten des Kinodebüts von TV-Regisseurin Dennie Gordon und fand damit eine Zuordnung, der man schwer widersprechen kann. Die Abenteuer eines gutherzigen Einfaltspinsels, der sein kulturelles Wohnwagenerbe in Gesicht, Kleidung und Verhaltensweisen zur Schau stellt, ist Slapstick-sattes, zwischen zotigem Klamauk und witzigen Gags angesiedeltes Entertainment, das, wie die Filme Adam Sandlers zeigen, im Kino um Resonanz nicht fürchten muss.
'Joe Dreck' macht sich lustig über den White Trash Kosmos, umarmt aber seinen liebenswerten Repräsentanten, der mit Zottel-Frisur, Koteletten, Latzhose und Linda-Lovelace-T-Shirt in den Achtzigern bei Def Leppard durchaus Roadie-tauglich gewesen wäre, im neuen Jahrtausend aber als Witzfigur verspottet wird. Komiker David Spade, 'Saturday Night Live'-Veteran und Kino-Sparringspartner des verstorbenen Klamaukschwergewichts Chris Farley, vermittelt überzeugend die Süße der Einfalt und die Nehmerqualitäten Joe Drecks, der ganz Kalifornien erheitert und schließlich zu Tränen rührt, als er in der Radio Show Zander Kellys (Gift am Gaumen: Dennis Miller) aus seinem Leben erzählt. Während im nostalgisch-mitreißenden Soundtrack Perlen des Westcoast- und Country-Rocks (The James Gang, Doobie Brothers, Lynyrd Skynyrd oder Three Dog Night) die Siebzigerjahre zelebrieren, verliert der achtjährige Joe seine Eltern, als die ihn am Grand Canyon 'vergessen', vertreibt sich seine Waisenjahre mit pyromanischen Experimenten an Kühen und lernt schließlich zumindest dem Alter nach erwachsen mit Brandy ('Dawson's Creek'-Verführein Brittany Daniel) das schönste Girl der Welt kennen, bevor er sich auf die Suche nach seiner Familie macht. Der Humor dieser Komödie ist in konsequenter Loyalität zu ihren Wurzeln eher deftig, findet aber im White-Trash ein dankbares Milieu, das von Äußerlichkeiten bis hin zu Paarungsgewohnheiten (Inzest) nichts auslässt. Mit Musiker Kid Rock, der hier sein Filmdebüt feiert, hat 'Joe Dreck' darüber hinaus einen Köder für die Kids, mit Gaststar Christopher Walken seinen größten, Qualität versprechenden Namen und mit Brittany Daniel, Jaime Pressly und anderen Dreamgirls die vielleicht größte feminine Beauty-Dichte des Kinojahres. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. kob.
'Joe Dreck' macht sich lustig über den White Trash Kosmos, umarmt aber seinen liebenswerten Repräsentanten, der mit Zottel-Frisur, Koteletten, Latzhose und Linda-Lovelace-T-Shirt in den Achtzigern bei Def Leppard durchaus Roadie-tauglich gewesen wäre, im neuen Jahrtausend aber als Witzfigur verspottet wird. Komiker David Spade, 'Saturday Night Live'-Veteran und Kino-Sparringspartner des verstorbenen Klamaukschwergewichts Chris Farley, vermittelt überzeugend die Süße der Einfalt und die Nehmerqualitäten Joe Drecks, der ganz Kalifornien erheitert und schließlich zu Tränen rührt, als er in der Radio Show Zander Kellys (Gift am Gaumen: Dennis Miller) aus seinem Leben erzählt. Während im nostalgisch-mitreißenden Soundtrack Perlen des Westcoast- und Country-Rocks (The James Gang, Doobie Brothers, Lynyrd Skynyrd oder Three Dog Night) die Siebzigerjahre zelebrieren, verliert der achtjährige Joe seine Eltern, als die ihn am Grand Canyon 'vergessen', vertreibt sich seine Waisenjahre mit pyromanischen Experimenten an Kühen und lernt schließlich zumindest dem Alter nach erwachsen mit Brandy ('Dawson's Creek'-Verführein Brittany Daniel) das schönste Girl der Welt kennen, bevor er sich auf die Suche nach seiner Familie macht. Der Humor dieser Komödie ist in konsequenter Loyalität zu ihren Wurzeln eher deftig, findet aber im White-Trash ein dankbares Milieu, das von Äußerlichkeiten bis hin zu Paarungsgewohnheiten (Inzest) nichts auslässt. Mit Musiker Kid Rock, der hier sein Filmdebüt feiert, hat 'Joe Dreck' darüber hinaus einen Köder für die Kids, mit Gaststar Christopher Walken seinen größten, Qualität versprechenden Namen und mit Brittany Daniel, Jaime Pressly und anderen Dreamgirls die vielleicht größte feminine Beauty-Dichte des Kinojahres. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Deftige Slapstickkomödie um einen White-Trash-Verlierer, der durch eine Radioshow Medienruhm und sein Traumgirl findet.
Kurzbeschreibung
Sein Schicksal ist es, der falsche Mann am falschen Platz zur falschen Zeit zu sein. Und er hat auch noch einen falschen Namen: Joe Dreck. Joe hat eine abgedrehte Frisur, eine schrottreife Karre, null Bildung, aber ein großes Herz. Seine Welt dreht sich um Dreck - als Kind ißt er ihn, als Hausmeister beseitigt er ihn und als solcher wird er auch behandelt. Er zieht durch's Land, um sich seinen persönlichen amerikanischen Traum zu erfüllen: (s)eine Familie finden. Bis er eines Tages als ideales Opfer für Spott und Hohn in einer Radio-Show landet, wo er seine Lebensgeschichte erzählen soll. Und er erzählt. Von seiner planlosen Suche und wildesten Abenteuern...