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MIG 29 fliegen

von Jochen Schweizer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Erobern Sie die Luefte im heissesten Flieger des kalten Krieges.

Drei ? zwei ? eins ? Zuendung. Sobald der Pilot den Nachbrenner startet, schiesst Ihre MIG 29 wie eine Rakete ueber die Startbahn und Sie werden brachial in den Sitz gedrueckt. Zwei Triebwerke, der totale Schub von ueber 5000 kg, eine Beschleunigung auf ueber 250 km/h und Sie heben in nur vier Sekunden ab! Und ehe Sie es sich versehen, jagen Sie beim MIG 29 fliegen mit annaehernd doppelter Schallgeschwindigkeit ueber den Himmel Russlands. Bei akrobatischen Kunstflugmanoevern knacken Sie und Ihr Koerper die 7G-Grenze. Als kleinen Bonus fliegen Sie je nach Flugwetter auch eine Parabel, bei der Sie die komplette Schwerelosigkeit erleben. Sichern Sie Ihren Luft-Traum mit der exklusivsten "MIG-Fluggelegenheit? im ganzen Universum!

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Produktinformation

  • EAN/UPC: 4260102900509
  • ASIN: B0026JIKRI
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 23. November 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911.265 in Sport & Freizeit (Siehe Top 100 in Sport & Freizeit)


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
238 von 256 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ich Mercedes fahren will... 31. Januar 2012
...bestell ich mir ein Taxi.

Und genauso halte ich es mit Kampfjets. Der Preis ist happig, aber einmal Kinogehen mit der Familie ist auch nicht billig. Die Bestellung hier bei Amazon ging wie gewohnt einfach über die Bühne, schon nach wenigen Tagen kam der Schmuck-Gutschein in Form eines abgerissenen Wodkaflaschen-Etiketts (silbrig) auf dem neben meinem (falschgeschriebenen) Namen noch ein paar kyrillische Buchstaben gekritzelt waren. Damals wusste ich noch nicht, das "кто читает это глупо" bedeutet: "Wer das liest, ist doof". Ausserdem wurde eine Extrapreisliste für die im Artikel nicht erwähnte Bewaffnung der MIG mitgeschickt.

Voller Erwartungen machte ich mich zum vereinbarten Termin ("komsch Du halt vorbei, Genossä, wir habem immer Zeit") auf den Weg nach Nuschel Nixgood, der geheimen Luftwaffenbasis der Sowjets an der Grenze zu Gurkwenigstan. Der Flugplatz ist problemlos zu finden: einfach am Bestattungsinstitut links, am Wodka-Outlet vorbei gegenüber einer schwelenden Reaktor-Ruine.

Die MIG selber war gut in Schuss, will sagen: voller Einschüsse. Iwan, der Pilot, unterbrach die Rübenernte um mit mir den Flug zu besprechen. "Ohne Rüben auf Piste, Start und Landung sind viel weicher, Genossä - aber egal: MIG ist dafür gebaut" erzählt mir Iwan stolz. Auf die Frage, ob mir Tschetschenien oder Afghanistan lieber sei, antwortete ich achselzuckend mit "Keine Ahnung - Tschetschenien?" worauf Iwan erwiderte: "Gut, dann nehmen wir Splitterbomben mit" Aha. Vor dem Einstieg erfolgte die Sicherungseinweisung:

Iwan: "Wenn gelbe Licht - schlecht. Wenn rote Licht - sehr schlecht."
Ich: "Kommt das auch mal vor, das kein Warnlicht an ist?"
Iwan: "Dann Lampe kaputt - sehr, sehr schlecht"

Die Startvorbereitung erfolgte, wie Startvorbereitungen mit der MIG eben so erfolgen. Nach dem Genuss mehrerer Gläser Wodka klopfte mit Iwan beruhigend auf die Schulter: "Wenn wir da oben auseinanderbrechen, ist es so kalt, daß Du erfrierst, bevor Du unten aufschlägst." Gut zu wissen. Die Frage, warum mein Platz anstelle eines Schleudersitzes samt Fallschirm mit einem Campingstuhl aus DDR-Restbeständen ausgestattet ist, erübrigt sich somit.

Das panische Gekreische des Towers, wir hätten erst Startgenehmigung, wenn die vollbesetzte Linienmaschine Moskau-Wladiwostok unseren Luftraum verlassen hätte, geht im Triebwerksheulen und dem Fahrwerksrattern unter. Die anderen Erntehelfer schaffen es grossteils in Sicherheit, als sich unsere MIG majestätisch vom Rübenacker erhebt.

Von den ersten Flugminuten habe ich nicht viel mitbekommen. Iwan, der Sack, hatte mir vorher das Helmvisier runtergeklappt mit der Begründung, er hätte auch ohne meine hässliche Fresse im Rückspiegel schon genügend Bammel vor dem Flug. Seiner dreckigen Lache nach war ich nicht der erste, der erfahren musste, das heruntergeklappte Visiere nach dem Kotzen die Sicht beeinträchtigen und obendrein schwierig zu reinigen sind. Aber das scheint der übliche Humor desertierter russischer Piloten zu sein. Naja.

Die nächsten Minuten waren aufregend. Im Gegensatz zu Iwan kann ich Englisch und verstand die Befehle im Funk ("Russian jet - this is NATO-controlled zone, turn by" oder "come closer and we shoot you, red bastard"), die Iwan immer nur mit einem Rotzton quittierte und den ausgelutschten Schubhebel noch etwas weiter in den roten Bereich schob.

Die Bombardierung eines Krankenhauses hinter der Grenze (Iwan: "Wenn später Problem, sagen wir, die haben angefangen") und der Raketenbeschuss eines Staudamms waren dann die Highlights, bevor mir Iwan zollfreie Ware anbot. "Zollfrei, weil, ist von mir selber geschmuggelt an Zoll vorbei" Ich kaufte ihm eine Flasche Wodka "Augenblind 80%" und mit sibirischen Bären-Schamhaaren aromatisierte Zigaretten (Iwan: "Die raucht hier jeder") ab, nachdem er mich mit einem Sturzflug, der die MIG an die Berstgrenze brachte, davon "überzeugt" hatte, das dies gute Angebote seien.

Auf dem Rückflug stellte sich dann Routine ein:
Ich schaue nach links: "Iwan, ich glaube der linke Flügel verliert Teile"
Iwan: "Haha - Du bist schon so besoffen, das Du links mit rechts verwechselst"
Ich schaue mir die rechte Tragfläche an: "Aaaahrgh"

Ich: "Wie lange dauert's nach?"
Iwan: "Noch 1x kotzen, dann sind wir da." und fliegt eine Schraube.
Ich: "Huuuuualp"
Iwan: "Haha - Vera-harscht, dauert noch!"
Diesen Dialog wiederholten wir 3x.

Im Gleitflug erreichten wir fast den Flugplatz Nuschel Nixgood. Iwan hatte nämlich lieber Tetris auf dem Gefechtscomputer gespielt (und dabei versehentlich unsere beiden Kurzstreckenraketen auf eine vorbeifliegende Cessna abgefeuert) als auf die Tankanzeige zu achten. Der Aufprall war hart. Sehr hart. Mein frisch erworbener, zollfreier Wodka zersplitterte an meinem Nasenbein und floss auf den Boden, wo er sich mit meinem Erbrochenen vermischte und an den offenen Kabeln (die mich schon beim Start stutzig gemacht hatten) sofort Feuer fing. So schafften wir es gerade noch aus dem Wrack, bevor die leckgeschlagenen Reservetanks und unsere Restmunition die Stelle in einen rauchenden Krater verwandelten.

Iwan: "Und, Genossä, Flug war gut?"
Ich: "Hab's mir schlimmer vorgestellt... Aber warum haben wir das Krankenhaus zerbombt?"
Iwan: "Beschuss mit Bordkanone hätte ewig gedauert, Blödmannski!"
Ich Antworte: "Schon gut, wenn ich 'ne Ahnung hätte, würd ich nicht fragen"

Dann bot ich Ihm eine meiner frisch erworbenen Kippen an. Iwan fuhr mich noch mit seinem schwarzen BMW X5 (Iwan: "Hab ich günstig vom letzten Gast bekommen. Der braucht ihn nicht mehr, jetzt, wo er seit dem Flug querschnittsgelähmt ist.") zum Röntgen der Halswirbelsäule, "als Erinnerungsfoto, ist in Preis inklu".

Gut, dass es Erlebnisgutscheine gibt...

P.S.: Meine Jahres-CO2-Bilanz hat sich durch den Flug dummerweise verneunfacht. Allerdings versicherte mir der Betreiber, die Flüge würden klimaneutral verlaufen: Der von uns verheizte Sprit steht nämlich jetzt den russischen Rettungshubschraubern nicht mehr zur Verfügung, so daß diese etliche Flüge ausfallen lassen müssen, was die Umwelt spürbar entlastet. Gott sei Dank, mein Gewissen ist beruhigt!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für jemanden, der schon alles hat 29. April 2012
Von P. Vogt
Da ich vor enigen Wochen eine nette Rückzahlung vom Jobcenter bekommen habe, dachte ich mir, dass ich mit dem Geld mal etwas vernünftiges anfangen solle.
Gesagt getan. - Ich stöberte bei Amazon und entdeckte diesen netten Artikel.
Als leidenschaftlicher Schnäppchenjäger konnte ich natürlich nicht widerstehen und bestellte mir kurz darauf den Gutschein, der auch nach 2 Werktagen eingetroffen ist.

Die Anreise ist leider nicht dabei gewesen, sodass ich von Schleswig-Holstein ersteinmal mit dem Taxi nach München musste um meinen Flug in das wunderschöne, von einer abenteuerlichen Winterlandschaft geprägte Russland, zu erwischen.

Die Taxifahrt war in Ordnung. Leider hat der Fahrer nicht viel gesprochen und wollte mir wohl auch nicht glauben, dass ich nach Russland musste um in einem Kampfjet zu fliegen.
Typen gibts.. naja, davon wollte ich mir den Trip nicht versauen lassen.

Ich zahlte die 1124,73 Euro, die auf dem Taxameter standen und gab sogar noch 2 Euro Trinkgeld.
Hier gab es weder ein Dankeschön noch eine Floskel wie "Gute Weiterreise".

In München am Flughafen angekommen, musste ich zuerst einmal einchecken und einen kleinen Happen essen.
Ich entschied mich für ein halbes, belegtes Brötchen und eine Tasse Kaffee.
Die 6,20 € waren also auch hier gut investiert und ich konnte frisch gestärkt meinen Flug antreten.

Der Flug selbst dauerte nur wenige Stunden und ich landete um 17 Uhr Ortszeit in Wladiwostok.

Aufgrund der Kälte zog ich mir extra meine Outdoorfjacke an, die ich vorher für den Trip auch hier bei Amazon erworben hatte.
Meine Biberpelzmütze war ein wenig zu klein, sodass mir die Ohren fast abgefroren sind. - Aber Indianer kennen keinen Schmerz.

Ich musste nun mit dem Taxi (Golf 2) weiter zum Ort des Geschehens.
Ich nahm hinten im Taxi platz und versuchte dem Fahrer zu erklären, was ich von ihm wollte.
Ein leichter Wodkageruch stieg mir in die Nase - aber der Fahrer fuhr sicher und bestimmt an meinen Zielort.

3 Kilometer vorher hielt dieser abrupt an und meinte "Hier nix weiter"
Ich fragte ihn warum?
Er fuchtelte mit den Armen und ich konnte kein Wort verstehen.

Ich nahm also meinen Rucksack, bezahlte und schaute mich um.
Weder wusste ich wo ich bin, noch wo ich nun hin muss.

Der Fahrer fuhr weg und schaute noch mit einem beängstigenden Grinsen in den Rückspiegel.

Nun gut, dachte ich mir.
Ich habe während meiner Arbeitslosigkeit jahrelang den Discovery Channel geschaut - mich kann nichts mehr schocken!

Ich zündete mir eine Zigarette an und hörte wenige Minuten später einen alten, rostigen Lada anfahren.

Der Fahrer, der sich als Alexej vorstellte, nahm mich mit zum Ort des Geschehens.

Wir fuhren an alten Häuserruinen vorbei, in der Ferne qualmte ein Atomkraftwerk und während der Fahrt lief mir ein 2-köpfiger Hirsch vorbei, der mich merkwürdig angrunzte.
Alexej beruhigte mich und sagte, dass wir bald da sind und es losgehen kann.

Die Temperatur war gefühlte 20 Grad unter Null.
Meine Ohren waren aufgrund der kleinen Mütze schon fast blau angelaufen - aber ich freute mich auf den Flug.

Wir fuhren in ein kleines, beschauliches Örtchen. Von Einwohner keine Spur.
Dann bog Alexej ab und fuhr auf einen alten Resthof und hielt vor der Scheune.

"Wir sind da, Fremder", sagte er mit starkem Akzent.

Meine Ohren taten mittlerweile höllisch weh, sodass ich kaum noch ein Wort verstanden habe.

Alexej fuhr die noch gut erhaltene, aber mit ein paar Rostflecken und Einschusslöchern gezeichnete Mig aus der Scheune.
Er gab mir einen Helm und ich sollte hinten Platz nehmen. - Gesagt, getan.

Er gab mir Anweisungen, schaute bedrohlich drein und meinte wohl, ich solle genau zuhören, da dies lebenswichtig sei.
Da meine Ohren aber tiefgefroren waren, verstand ich leider kaum etwas.

Nun gut, ich saß hinten drin und mein netter Zeitgenosse startete die Turbinen und donnerte über die Schotterstraße, die wohl in vergangeen Zeiten einmal Lebensmittelpunkt des Dorfes war, entlang.

Nach wenigen Sekunden hoben wir ab und ich genoss die schöne Aussicht.
Leider war der Zigarettenanzünder hinten defekt, sodass ich keine rauchen konnte - Sehr sehr ärgerlich.
Sowas gehört bei solchen Erlebnissen einfach dazu.

Meine Laune verschlechterte sich und ich begann mich für die einzelnen Knöpfe vor mir zu interessieren.
Spaßeshalber habe ich mal einen gedrückt.

Ein Ohrenbetäubendr Lärm entstand und es wurde eine Luft-Boden-Rakete abgeschossen.
Diese landete augenscheinlich irgendwo in der Wallachei - also halb so wild.

Alexej hingegen schrie mich an.
Verstanden hab ich natürlich nichts.

Vor lauter Schock griff Alexej in die Innentasche seines blauen Hemdes und holte einen Flachmann hinaus.
Freundlicherweise reichte er diesen auch nach hinten durch, sodass ich mir auch einen genehmigen konnte.

Mir wurde plötzlich leicht schummrig und ich verlor einen Teil meiner Sehkraft.
Aber alles halb so wild, ich sitze schließlich irgendwo über einer gottverlassenen Gegend in einem Kampfjet - Das musste ich nun ausnutzen.

Ich begann nochmals einen Knopf zu drücken und die Boardkanone begann zu rattern.
Unter uns explodierte irgendwas - Was genau? - Ich weiß es nicht.

Wieder begann Alexej zu schreien.

Das wurde mir nun allmählich zu bunt hier.
Ich versuchte erneut, ob der Zigarettenanzünder funktioniert und wurde plötzlich mit einem Lauten knall aus dem Cockpit geschossen.

So schnell konnte ich es garnicht realisieren, da flog ich mit meinem in die Jahre gekommenen Pilotensitz durch die Luft.
Glücklicherweisse hatte dieser einen Fallschirm - Ich hatte nämlich keinen.

Alexej flog natürlich weiter. Ob r überhaupt realisiert hat, dass ich nichtmehr hinten sitze, weiß ich nicht.

Nach gefühlten 2 Minuten landete ich in meinem russischen Thron irgendwo in einer kleineren Stadt.
Es standen viele fremde und neugierige Menschen um mich herum. Dann ging bei mir leider das Licht aus.

Ich erwachte 3 Tage später in einem russischen Krankenhaus und schaute mich mit verschwommendem Blick in meinem Zimmer um.
Plötzlich stand ein Anzugträger vor mir und meinte, er wäre von der deutschen Botschaft und ich solle mir keine Sorgen machen.

Er habe einen Anruf von einem Piloten bekommen, dass ein deutscher Tourist einen Flugzeugunfall mit dem Schleudersitz habe.
Wenige Minuten später drückte er mir ein Flugticket in die Hand und wünschte mir eine gute Heimreise.

Über die Heimreise kann ich leider nicht viel sagen, da ich auf dem Hinweg zum Flughafen angefangen habe zu saufen.
Nicht, weil ich schlechte Laune hatte, sondern weil es einfach unbeschreiblich kalt war.

Mein Augenlicht kam mittlerweile immer mehr wieder zum Vorschein, sodass ich meine volle Sehkraft wieder erhalten habe.
Zuhause angekommen legte ich mich auf meine Couch, fütterte vorher meine Katze und ließ dieses verrückte Wochenende noch einmal gedanklich durch meinen Kopf gehen.

So etwas hatte ich noch nie erlebt. Das war toller als im Fernsehen!

Beim auspacken meines Rucksackes bemerkte ich, dass ich den Gutschein, den Alexej haben sollte, garnicht abgegeben hatte.
Was nun?

Ich schilderte Amazon in einer freundlichen Email die recht schwierige Anfahrt und den defekten Zigarettenanzünder.
Soetwas darf trotz des Schnäppchenpreises einfach nicht sein!

Amazon zeigte sich kulant und bot mir an, den Gutschein einfach zu behalten und bei bedarf dürfe ich diesen kostenfrei nocheinmal einlösen.

Mit einem Grinsen im Gesicht legte ich mich auf die Couch zurück und schlief ein.

Fazit:

- Super Abenteuer
- Super Preis
- Super Landschaft
- nette Leute
- Geiler Flieger

Leider gibt es 2 Sterne abzug wegen des Zigarettenanzünders und der holperigen Anreise.

Aber ich kann diesen Auslug nur jeden empfehlen!
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87 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Idee 29. Oktober 2011
Sicherlich ist der Flug eine gute Idee und ein rasender Spaß für Jung und Alt. Dennoch muss ich sagen, dass der Preis aus folgenden Gründen etwas unrealistisch ist:
a) Die Mig an sich ist mittlerweile schon recht günstig zu bekommen. Hier in Eickel auf dem Schwarzmarkt bekommt man die Teile schon für das knapp dreifache dieses Flugpreises. Und da hab ich doch lieber so ein Ding in der Garage stehen. Hab ich auch gemacht und das bringt mich zu:
b) Die Piloten sind einfach überbezahlt. Bedeutend schwerer als mein 86er Herkules Mofa ist solch eine russische Spaßschleuder nicht zu fliegen. Auch meine Putzfrau (Steffi Graf, die ihre Einnahmen auf Werbefilemen bei mir aufbessert) leiht sich den Vogel öfter mal für Besorgungen aus, seit sie ihn nach 2-3 kleinen Zwischenfällen beherrscht (Tipp: Am Anfang die Konsolen zum Abfeuern der Waffensysteme mit Tesafilm überkleben)
c) Die Kerosinpreise sind auch kein Grund. Überall stehen Fässer davon auf Bundeswehrstützpunkten rum, die nach der Beschneidung unserer Armee eh keiner mehr braucht. Mit ein bißchen Geschick, nem Bolzenschneider und ein wenig Spaß am Nervenkitzel lässt sich da einfach was machen!

Fazit: Auf jeden Fall ein netter Zeitvertreib, der allerdings ein wenig überteuert ist. Für Anfänger eignet sich auch gut die etwas günstigere Mig 21 - die fliegt auch mit normalem Bleifreien!!
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