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Jochen Rindt [2 DVDs]
 
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Jochen Rindt [2 DVDs]

Jochen Rindt , Eberhard Reuss , Christian Giesser    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 27,99 Kostenlose Lieferung. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jochen Rindt
  • Regisseur(e): Eberhard Reuss, Christian Giesser
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Arthaus Musik GmbH
  • Erscheinungstermin: 31. August 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 187 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003V8G4T4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.458 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Jochen Rindt. Sein Name und sein tragisches Schicksal bewegen bis heute. Auch Menschen, die sich für Rennsport nie besonders interessiert haben, verbindet die Erinnerung an eine außergewöhnliche Persönlichkeit und an den einzigen Rennfahrer, der als Toter Formel 1-Weltmeister geworden ist. Jochen Rindts letzter Sommer vereint zum ersten Mal bis dato nie gesehenes, privates Filmmaterial aus dem Archiv von Nina Rindt mit einzigartigen Bildschätzen aus den Archiven von ARD, ORF und ZDF. Der Film Jochen Rindt lebt erzählt das Leben des Formel 1-Weltmeisters von 1970: Von seiner Kindheit, Schulzeit und seinem ersten Auto - seinen ersten Rennerfolgen - bis Monza, wo er im Training tödlich verunglückte. Mit: Jacky Ickx, Niki Lauda, Bernie Ecclestone, Herbie Blash, Heinz Prüller, Erich Walitsch, außerdem mit seinem Bruder und seinem Cousin sowie Dr. Helmut Marco (Red Bull-Rennchef), Jackie Stewart (Formel 1-Weltmeister), Helmut Zwickl (Journalist) u.v.m.

Disc 1: "Jochen Rindts letzter Sommer"
"Jochen Rindts letzter Sommer" erzählt won der sensationellen Laufbahn des in Mainz geborenen und in Österreich aufgewachsenen Formel 1-Piloten. Bislang unbekanntes Filmmaterial aus dem Privatarchiv von Nina Rindt wird zum ersen Mal zusammen mit Bildschätzen aus den Archiven Von ARD, ORF und ZDF gezeigt und der Verlauf des tragischen Unfall in einer 3D-Animation rekonstruiert. Zeitzeugen und Weggefährten wie Jacky Ickx, Niki Lauda, Bernie Ecclestone, Herbie Blash, Heinz Prüller, Helmut Zwickl, erich Walitsch und viele andere erinnern an den Menschen und Rennfahrer Jochen Rindt.
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Eberhard Reuß

Disc 2: "Jochen Rindt lebt"
"Jochen Rindt lebt" gibt Einblick in das waghalsige Leben des vielbewunderten Motorsportlers: Kindheit, Schulzeit, das erste Auto, die ersten Rennerfolge und die Karriere in der Formel 1. In die Dokumentation ist bisher unveröffentlichtes und privates Filmmaterial von Rindts Familie und seinen Rennfahrerfreunden umfangreich eingebaut. Erstmals traten Rindts Halbbruder und ein Cousin vor die Kamera und sprechen über die gemeinsame Kindheit. Wegbegleiter und Freunde wie Helmut Marko, Jackie Stewart oder Helmut Zwickl berichten über den Rennfahrer und das Phänomen Jochen Rindt.
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: Christian Giesser

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kult! 1. Oktober 2010
Format:DVD
Was waren das für Zeiten! Die Rennfahrer waren verwegene unangepasste Abenteurer, langhaarig, spleenig und leider auch ziemlich lebensmüde. Diese DVD-Edition, besonders die erste DVd lässt diese Wild-West-Zeiten wieder lebendig werden. Komisch übrigens, dass fast alle Fahrer damals Jack, Jacky, Jochen heißen...
Jochen Rindt verhält sich für mich zur Formel 1 wie Günther Netzer zum Fußball. Beide sind Ikonen ihrer Zeit und stehen für Esprit, Unangepasstheit aber auch besonderes Können.
Diese Edition ist ein würdiges filmisches Denkmal an Jochen Rindt. Sein Tod war tragisch doch irgendwie auch unvermeidlich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Katzenflüsterer TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Jochen Rindt war ein F1 Fahrer, geboren in Mainz. Ein Elternteil kam aus Deutschland, das andere aus Österreich. Seine Eltern starben im 2. Weltkrieg, Rindt wuchs bei seinen Großeltern in Österreich auf. Schon in der Jugend begeisterte sich Rindt für die F1, bevor er selber ein Fahrer dieser Klasse wurde (Mitte der 60ger Jahre). Rindt hatte zwar einen deutschen Pass, startete aber als F1 Fahrer ausschließlich für Österreich.

Er selbst war sehr zielstrebig, ein Rebell sogar, trat mal locker in Pelzmandel oder mit Zigarette auf. Aber auch Privat. Seine Frau heiratete er 1967, die Finnin Nina Lincoln, nachdem sie ihn zuvor mehrmals abgewiesen hatte. 1968 kam ihre gemeinsame Tochter Natascha zur Welt.

Rindt lernte sehr früh sich gut in den Medien zu präsentieren, ruft in Wien die Jochen-Rindt-Show ins Leben, bei der die schnellsten Autos der Welt präsentiert wurden. Aber in der F1 fuhr er nur Mittelfeld. Er wollte aber mehr, Weltmeister werden. Deshalb ging er zu Lotus, die für ihre Schnelligkeit bekannt waren, technisch in punkto Sicherheit aber erhebliche Mängel aufwiesen. Rindt sagte einmal, dass er mit Lotus Weltmeister wird oder darin sterben wird. 1970 scheint der WM-Titel für Rindt greifbar zu sein. Beim Heimatkurs 1970 in Österreich hätte sich Rindt den Titel vorzeitig sichern können, dann versagte aber der Motor. Im nächsten Rennen in Monza fuhr Rindt deshalb mit vollem Risiko. Man hatte in sein Auto einen stärkeren Motor einbauen lassen, er fuhr mit neuen unerprobten Reifen und man ließ die Flügel vorne und hinten weg (das Auto wurde dadurch leichter, aber instabiler). Im freien Training brach vermutlich eine der vorderen Bremswellen, der Wagen prallte in die Leitplanke, drehte sich mehrmals. Rindt, der nicht richtig angeschnallt war (er fürchtete immer einen Feuerunfall), starb. Sein Punktevorsprung konnte nicht mehr eingeholt werden, er wurde postum Weltmeister 1970. Einzigartig, bis heute in der F1.

In dieser Doppel-DVD wird zunächst in "Jochen Rindts letzter Sommer" sehr ausführlich über seinen Werdegang berichtet.

Die F1 war damals aber noch sehr umstritten. Zwar wurde die F1 immer mehr kommerzialisiert, die Sicherheit stand damals aber weit hinten an. Trotzdem wetterte Rindt gegen den Formel-1-Rennstall von Teamleiter Colin Chapman (Korrektur von mir nach Hinweis von Nikosia, siehe Kommentar), wegen der Sicherheit. Rindts damaliger Manager "Bernie" Ecclestone, musste teilweise Botschaften zwischen Rindt und Chapman austauschen, weil diese oft kein Wort miteinander sprachen.

In der zweiten DVD (Titel: "Jochen Rindt lebt") werden Interviews von damaligen Rennkollegen (u.a. Jackie Stewart) und von seine Verwanden gezeigt. Dabei erkennt man, dass Rindt schon als Kind Rennfahrer werden wollte. Er verließ früh die Schule, sammelte Strafzettel und baute bei seinem ersten Auto fast alles aus, außer den Fahrersitz, um an Rennen teilzunehmen. Ein wilder Rebell, der trotzdem und zu recht ein Idol vieler Menschen damals wurde, auch von Niki Lauda.

Die meisten tödlich verunglückten F1-Fahrer von damals würden mit Fahrzeugen von heute wohl noch leben. Gerade in den 60ger und 70ger Jahren gab es die meisten Unfälle in der F1.
Sehr interessant sind dennoch die F1-Wagen von damals aus den 60ger und 70ger Jahren. Deshalb kommen hier auch Motorsport und Fahrzeuginteressierte auf ihre Kosten. In Punkto Sicherheit wurde viel dazu gelernt. Der letzte F1-Fahrer starb 1994, Ayrton Senna. Seitdem keiner mehr.

Für jeden F1 - Fan ein Muss.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Als am 5. September 1970 der Formel 1-Rennfahrer Jochen Rindt in Monza ungebremst in die Leitplanken knallte, starb das Idol einer ganzen Generation. Denn selbst für Menschen, die mit dem Automobilrennsport wenig anfangen können, war der bei seinen Großeltern aufgewachsene Rennfahrer ein Begriff. Auch weil er Charaktereigenschaften verkörperte, die man bei vielen Prominenten vergeblich sucht. Zwar hatte der 1942 in Mainz geborene Formel 1-Pilot einen deutschen Pass, wird aber von den Österreichern bis heute als einer der ihren gesehen.

Nach dem Betrachten der beiden CDs, die insgesamt über drei Stunden dauern, wunderte ich mich nicht mehr, dass Jochen Rindt oft mit James Dean in Verbindung gebracht wurde. Und zwar nicht nur, weil ihn ein Unfall mit dem Auto früh aus dem Leben riss. Es ist auch das Rebellische und Direkte von Jochen Rindt, das wohl solche Assoziationen weckte. Zudem gehörte er auch nicht zu denen, die den Glauben vertreten, das Wesentliche lerne man in der Schule. Und Bernie Ecclestone, die graue Eminenz des Formel 2-Rennsports wehrt sich auch gegen die Aussage, Jochen Rindt sei arrogant gewesen. Ohne ein Freund von Ecclestone zu sein, glaube ich ihm nach dem Gesehenen. Zudem zeigt vor allem der erste Film "Jochen Rindts letzter Sommer" den umstrittenen Herrscher des Formel 1-Zirkus', Ecclestone, von einer anderen Seite.

Verfolgt man das Geschehen rund um den Automobilsport von heute, kann man fast nicht glauben, dass damals die Konkurrenten noch gemeinsam im gleichen Hotel wohnen, zusammen in die Ferien gingen und ihre Familienfeste feierten. Und mit Erstaunen nimmt man auch zur Kenntnis, dass nicht jede Hilfe oder Unterstützung als zu bezahlende Dienstleistung angesehen wurde. Doch die beiden Dokumentationsfilme wollen nicht einfach nostalgische Gefühle wecken. Das würde nur schon an den Umständen scheitern, wie außer Jochen Rindt auch andere Piloten ihr Leben verloren. Die geradezu lächerlichen Sicherheitsmaßnahmen sind aus heutiger Sicht unbegreiflich. Eher zum Schmunzeln regen die Kulissen und Requisiten jener Zeit an. Der schmucke Outfit der Reporter, die Brillen der Piloten, die Boxen oder der Tankvorgang. Und sieht man die Girls in den Boxen, kommt einem sicher nicht das Wort "Boxenluder" in den Sinn.

Auf der Disc 1, "Jochen Rindts letzter Sommer", findet sich auch viel Bildmaterial aus verschiedensten Archiven unter anderem auch von Nina Rindt. Noch mehr über die frühen Jahre von Jochen Rindt erfährt man dann im Film "Jochen Rindt lebt" von Christian Gasser, der 1968 als Volksschüler schon begeistert von dieser Formel 1-Welt war und über vierzig Jahre später einen Film über sein Idol drehte. Die beiden Werke zu vergleichen, möchte ich unterlassen, da trotz unterschiedlicher Konzepte beide ihre Stärken und kleinen Schwächen haben und irgendwie zusammengehören. Wenn ich eine Präferenz abgeben müsste und nur eine Scheibe erhielte, würde ich mich für den Film von Eberhard Reuß entscheiden, weil mir sein Rhythmus und sein Schnitt besser gefallen. Und weil ich die Vertonung für gelungener halte.

Mein Fazit: Eine faszinierende Dokumentation von über drei Stunden, in deren Zentrum ein Mann steht, der auch deshalb so beliebt war, weil er sich nicht so einfach einordnen lässt wie Prominente, die ihren Ruhm vor allem den Medien zu verdanken haben. Für Freunde vom Motorrennsport wohl ein Muss, für alle anderen eine Möglichkeit, Jochen Rindt kennen zu lernen, in die 1970er-Jahre abzutauchen und an fremden Geschichten teilzuhaben, die irgendwie auch ihre sind.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Alles in allem ganz in Ordnung
Die beiden Dokumentationen sind sehr gut gelungen. Nicht hervorragend, dass es mich vom Hocker reißt, aber man bekommt ein guten Eindruck darüber, was es bedeutet, in... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Christian veröffentlicht
Ein cooler Typ
Ich bin eigentlich nicht so rennsportbegeistert, aber ich habe meinem Mann dieses DVD-Paket zum Geburtstag geschenkt. Wir haben uns die DVDs dann gemeinsam angesehen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von kleines-m veröffentlicht
Einfach ein Muss für jeden Fan der 60/70er Rennszene
Eine wirklich durchs Band gelungende Zeitdoku, sehr interessant gestaltet in sehr guter Qualität. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von thewild veröffentlicht
Jochen Rindt Dokumentation 2 DVDs. Sehr empfehlenswert.
Dieses DVD-Set kann ich sehr empfehlen. Das relativ alte Bildmaterial weist eine erstaunlich gute Bildqualität auf, inhaltlich auch sehr gut. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von raystevens veröffentlicht
Immer noch Gänshaut und das nach 40 Jahren
Als ich von der DVD las, wurde ich gedanklich zurückversetzt in das Jahr 1970. Es war die Zeit, in der ich mich erstmals mit der Formel 1 beschäftigte. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Klaus tonn veröffentlicht
Liebevoll gemachte Reminiszenz an einen Unvergessenen
An anderer Stelle habe ich einen Verriss zu einer grottenschlechten DVD über Jim Clark abgeliefert. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Jan-Hendrik Wolf veröffentlicht
Der Mythos lebt weiter
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Vor 19 Monaten von Torsten M. veröffentlicht
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