Frau Newsom bietet mit dieser EP sowohl zwei bekannte Stücke aus beiden früheren Alben, als auch ein neues Lied, mit ihrer Tourneebesetzung.
1. Colleen: Das Lied hebt sich ein wenig ab von den bisherigen, es scheint mir wilder und klingt sehr zigeunerisch. Ich hätte mir hier etwas mehr Harmonie gewünscht.
2. Clam, Crab, Cockle, Cowrie: Ein schönes Re-Arrangement ihres Debut-Albums. In Zusammenarbeit mit der Band klingt das Stück für mich reifer und der ersten Version überlegen.
3. Cosmia: Der Song ist hier fast doppelt so lang wie auf Ys, da zum Ende noch fünf Minuten Gejamme mit der Band folgt.
Ich mochte das Orchester auf Ys _sehr_, und somit bringt die Band auf dieser EP zwei Seiten mit sich; einerseits wertet sie Track zwei sicherlich auf, andererseits geht mir dieses Gemisch aus Banjo, Gitarre, Akkordeon, singender Säge(!) und Harfe mit der Zeit doch ziemlich auf die Nerven. Und ich vermisse die Streicher einfach.
Joannas Gesang ist gegenüber den ersten zwei Alben merklich reifer geworden, trotzdem gefiel er mir auf Ys besser.
Letztendlich ist die EP eine gute Ergänzung zu den ersten zwei Alben, jedoch nicht zum Einstieg geeignet.