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Jirel, die Amazone
 
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Jirel, die Amazone [Broschiert]

C. L. Moore
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Festa Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935822448
  • ISBN-13: 978-3935822442
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 997.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Drei große Sword- & Sorcery-Serien hatte die Fantasy zu bieten, bevor Der Herr der Ringe seinen langen Schatten auf das Genre warf: Conan von Robert E. Howard, Fafrhd und der Graue Mauserling von Fritz Leiber und die Amazone Jirel von C.L. Moore. Im englischen Original wurden alle drei innerhalb der vorbildlichen Fantasy-Masterworks-Serie neu herausgegeben. Hier zu Lande suchte man nach diesen Titeln vergebens -- mit einer Ausnahme: Ein Sammelband vereint jetzt alle sechs Jirel-Erzählungen, die bisher auf Deutsch erschienen waren, in überarbeiteter Übersetzung sowie eine deutsche Erstveröffentlichung.

C.L. Moore zählt zu den großen Erneuerern der Science Fiction und Fantasy in den 30er- und 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Mit ihrem Space-Opera-Helden Northwest Smith erschrieb sie sich eine große Fangemeinde, ihre Erzählung "Shambleau" findet sich auch heute noch in vielen Anthologien klassischer SF. Mit Jirel schuf sie die erste Heldin der Abenteuer-Fantasy. Vorbilder waren hier Schwertkämpfer à la Conan, aber auch finstere Mystik im Stil von H.P. Lovecraft blieb nicht ohne Einfluss. Völlig neu war dagegen das Selbstbewusstsein, mit der hier eine Frau in einer von Männern dominierten Welt agierte. Jirel streitet, kämpft und liebt mit einer Wildheit, die ihrem Geschlecht sonst nicht zugebilligt wurde.

Überraschend ist auch die Frische, mit der diese in den 30er-Jahren verfassten Erzählungen daherkommen. C.L. Moore schreibt gegen Klischees an, deren Allgegenwart wir uns heute kaum noch vorstellen können. Dabei ist sie allerdings nicht im Geringsten schulmeisterlich -- sie entführt ihre Leser in exotische Welten und lässt sie ein Abenteuer nach dem anderen erleben. Alle Storys wurden für das legendäre Magazin Weird Tales geschrieben, und da wurde nicht lange gefackelt: Entweder waren die Leser begeistert oder die Autoren bekamen keine Aufträge mehr. Entsprechend zeichnen sich diese Geschichten durch etwas aus, das vielen modernen Fantasy-Romanen fehlt: Sie sind spannend bis zur letzten Seite. --Felix Darwin


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mutter aller Amazonen 20. August 2002
Von Ein Kunde
Endlich wird dieser Klassiker der phantastischen Literatur vollständig der geneigten Leserschaft zur Verfügung gestellt. Bislang musste man sich durch lange vergriffene Anthologien wühlen, um die legendäre Geschichte um den "Kuss des schwarzen Gottes" zu lesen. Und in deutscher Übersetzung waren ohnehin nur die ersten beiden Kurzgeschichten (neben dem "Kuss..." auch "der Schatten des Schwarzen Gottes") aufzufinden.
Auch wenn manchem die Sprache der Dreißiger schwerfällig erscheint, der Stil dieser Erzählungen sollte gemäß der Entstehungszeit beurteilt werden und nicht nach heutigen Maßstäben. Aber es gibt ja auch Leute, die Goethe komisch finden ;-)
Vor allem für die Freunde von Amazonengeschichten a la Zimmer-Bradleys -schwestern-Reihe (bei Fischer) ein Muss. Jirel, die Mutter aller Amazonen, ist zurück!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
packend geschrieben 26. März 2003
Beurteilung:
C.L. Moore scheint einen ganz besonderen Faible für fremde, bizarre, düstere Welten zu haben, in die Jirel reisen muss oder versetzt wird. Über das Land Joiry, in dem Jirel eigentlich lebt, erfährt man leider so gut wie gar nichts. Da die fremden Welten aufgrund des Platzes nur Fragmentweise beschrieben werden, fühlt sich der Leser nirgendwo wirklich zuhause.
Nur die letzte Geschichte rund um Hellgard ist wirklich als „gut" zu bezeichnen. Sie ist so packend geschrieben, dass man förmlich mit Jirel zittert, weil man ja, ebenso wie sie, weiß, was als nächstes kommt.

Fazit:
Wer eine kämpferische, rothaarige Frau mag, die ständig in düsteren Welten herumreist und dort meist böse Magiere besiegen muss, ist mit „Jirel, die Amazone" bestens bedient. Freunde von Horror werden aber enttäuscht sein.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jirel von Joiry 1. April 2007
Auch wenn Jirel nichts mit der Amazone aus der griechischen Mythologie gemein hat, ist sie doch eine kriegerische Frau, die all ihre Kraft für ihr Land einsetzt und gegen Dämonen und Invasoren kämpft. Jirel scheint viel eher an die Figur der Jeanne dArc angelehnt zu sein, sie ist in jeder Lage für ihr Volk und ihr Land da und setzt sich 100%ig für sie ein.

Zusätzlich zu folgenden sechs Kurzgeschichten, beinhaltet dieses Buch über ein interessantes Vorwort von Hugh Walker.

1. Der Kuss des Schwarzen Gottes

2. Der Schatten des Schwarzen Gottes

3. Der Turm der Welten

4. Das dunkle Land

5. Das Geheimnis des Sternensteins

6. Hellsgarde

In "Der Kuss des Schwarzen Gottes" will Jirel mit Hilfe desselbigen einen Invasor vertreiben und in der Fortsetzung muß Jirel die erschreckende Erkenntnis aus dem ersten Teil verarbeiten.

Am interessantesten ist jedoch "Das Geheimnis des Sternensteins". Darin werden ein Mensch und ein Venusiaer aus ferner Zukunft von einem bösen Magier in das mittelalterliche Joiry.

Catherine Lucille Moores zeigt großer Phantasiereichtum und dies lange bevor Tolkiens "Herr der Ringe" erschien - Es ist einfach genial. Die etwas ungewöhnliche Wortwahl erklärt sich mit dem Entstehungszeitraum um 1930!
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