Kurzbeschreibung
Hardboiled Krimi im bunten, futuristischen Look
Hundertjährige mit Gesichtern so glatt wie Alabaster; Sicherheitsexperten, die sich als Blumenmädchen verkleiden; ein Musiker, der seine Seele verkauft. Das Münchner Umland ist im Jahr 2066 bunt und bizarr. Dorthin verschlägt es Luc, Ex-Spion und passionierten Koch. Sein erster Fall als "Problemlöser" bringt ihn in eine höchst explosive Lage ...
59.036 Zeichen
ISAR 2066: Auftakt einer SF-Krimireihe, deren Bände im Vierteljahresrhythmus erscheinen.
Länge: jeweils zwischen 30 und 50 Taschenbuchseiten.
LESEPROBE
„Oaschloch!“
Als Jimmy der Mops mein Büro entert, bin ich gerade dabei, die letzte Kiste auszupacken. (...) In der Regel bedarf es einigem, um mich zu verblüffen. Jimmy gelingt das auf Anhieb. Wie ein Poller steht er mitten im Raum, klein und gedrungen, die Hände in die Seiten gestützt. Sein Gesicht ist mit roten Flecken übersät und er scheint kurz vor der Explosion zu stehen.
„So a bleeds Oaschloch!“, bellt er noch einmal für den Fall, dass ich schwerhörig bin. Als ich immer noch nicht reagiere, seufzt er hörbar. „Ich will wissen, welcher Mistkerl das getan hat!“ Bei diesen Worten reißt er sein Hemd auf und zeigt auf seinen Solarplexus, in dem ein fünf Zentimeter langer Bolzen steckt. „Das ist doch Ihr Job oder?“, brüllt er weiter.
Ich nicke und versuche das Klingeln in meinen Ohren zu ignorieren.
„Gut!“ Er wirkt erleichtert. „Ich kann Ihnen nur fünfhundert zahlen!“
Ich verziehe keine Miene. Die Monatsmiete für das Büro allein beträgt zweitausend Eurodollar, obwohl es sich im wenig glamourösen Außengürtel der Biosphäre befindet. Andererseits ist der Poller mein erster Klient. Sollte ich die Sache also nicht vermasseln, und das werde ich nicht, könnte das weitere Aufträge nach sich ziehen. „Tut es weh?“, frage ich und zeige auf den Bolzen.
„Ja, Zefix!“
„Wie ist das passiert? Und könnten Sie bitte etwas leiser reden, sonst steht gleich die Security auf der Matte.“
„Geht nicht!“ Seine Augen drohen aus ihren Höhlen zu fallen. „Rede ich mit normaler Stimme oder versuche den Bolzen zu entfernen, detoniert das Teil!“
Unwillkürlich trete ich einen Schritt zurück. „Sie machen Witze.“
Hundertjährige mit Gesichtern so glatt wie Alabaster; Sicherheitsexperten, die sich als Blumenmädchen verkleiden; ein Musiker, der seine Seele verkauft. Das Münchner Umland ist im Jahr 2066 bunt und bizarr. Dorthin verschlägt es Luc, Ex-Spion und passionierten Koch. Sein erster Fall als "Problemlöser" bringt ihn in eine höchst explosive Lage ...
59.036 Zeichen
ISAR 2066: Auftakt einer SF-Krimireihe, deren Bände im Vierteljahresrhythmus erscheinen.
Länge: jeweils zwischen 30 und 50 Taschenbuchseiten.
LESEPROBE
„Oaschloch!“
Als Jimmy der Mops mein Büro entert, bin ich gerade dabei, die letzte Kiste auszupacken. (...) In der Regel bedarf es einigem, um mich zu verblüffen. Jimmy gelingt das auf Anhieb. Wie ein Poller steht er mitten im Raum, klein und gedrungen, die Hände in die Seiten gestützt. Sein Gesicht ist mit roten Flecken übersät und er scheint kurz vor der Explosion zu stehen.
„So a bleeds Oaschloch!“, bellt er noch einmal für den Fall, dass ich schwerhörig bin. Als ich immer noch nicht reagiere, seufzt er hörbar. „Ich will wissen, welcher Mistkerl das getan hat!“ Bei diesen Worten reißt er sein Hemd auf und zeigt auf seinen Solarplexus, in dem ein fünf Zentimeter langer Bolzen steckt. „Das ist doch Ihr Job oder?“, brüllt er weiter.
Ich nicke und versuche das Klingeln in meinen Ohren zu ignorieren.
„Gut!“ Er wirkt erleichtert. „Ich kann Ihnen nur fünfhundert zahlen!“
Ich verziehe keine Miene. Die Monatsmiete für das Büro allein beträgt zweitausend Eurodollar, obwohl es sich im wenig glamourösen Außengürtel der Biosphäre befindet. Andererseits ist der Poller mein erster Klient. Sollte ich die Sache also nicht vermasseln, und das werde ich nicht, könnte das weitere Aufträge nach sich ziehen. „Tut es weh?“, frage ich und zeige auf den Bolzen.
„Ja, Zefix!“
„Wie ist das passiert? Und könnten Sie bitte etwas leiser reden, sonst steht gleich die Security auf der Matte.“
„Geht nicht!“ Seine Augen drohen aus ihren Höhlen zu fallen. „Rede ich mit normaler Stimme oder versuche den Bolzen zu entfernen, detoniert das Teil!“
Unwillkürlich trete ich einen Schritt zurück. „Sie machen Witze.“
