Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jimmy rocks world!, 18. September 2005
Man kann sich vielleicht darüber streiten, ob Jimmy eat world (JEW) jetzt "Emo" sind, "Indie", "Pop" oder doch "Rock", aber im Grunde ist es egal, denn man kann sie eigentlich nur in eine Schublade einordnen, in die der verdammt guten Musik. Dort gehören sie hin und nirgends sonst. Sie scheren sich nicht um ihr Image, sie kümmern sich nicht darum, ob ihr Haarschnitt oder ihre Klamotten top-modisch sind, und das brauchen sie auch nicht, denn ihre Musik spricht für sich! Und viel schöner kann man die Musik nicht für sich sprechen lassen als "JEW" auf "Bleed American": Der Titeltrack "Bleed American" eröffnet das Album mit einem fast schon punkigen Rocker. "A praise chorus" kommt so unglaublich entspannt daher, dass es schon fast unverschämt ist - unverschämt gut. Die erste Single "the middle" ist ein Pop-Schlager mit einem gigantischen Ohrwurm-Refrain. Gelassen und sehr melodisch geht es mit "Your house" weiter, ehe bei "Sweetness" wieder gerockt werden darf. Ja, die Jungs aus Arizona kümmern sich wirklich nicht um Trends. So viele "Yeeaaaah's" und "Woohoooo's" wie bei "Sweetness" hörte man zuletzt bei Bon Jovi in den 80ern. Egal - das Lied funktioniert. "Hear yo me" ist eine der schönsten Balladen, die mein CD-Player je wiedergeben durfte. Ein wunderschönes Requiem für einen ihren verstorbenen Freunde. "If you dont" zeigt sich wieder als Midtempo-Nummer der Extraklasse und "Get it faster" ist sowas von einem genialen Rocktrack, das man vor Freude aufschreien könnte. "Cautioners" und "Authority Song" sind zwar für mich die zwei schwächsten Tracks der Scheibe, doch sind sie immer noch über alle Zweifel erhaben. "My Sundown" schließlich schließt das Album so traumhaft schön ab, dass man Jim Adkins, wenn er das finale "goodbye, goodnight" erklingen lässt, zurufen möchte: "Gute Nacht, Jim, aber steh bitte morgen früh zeitig auf und spiele ein neues Album ein!" "Bleed American" ist Rock...ähhh...Pop...ähhh....Emo...egal... "Bleed American" ist einfach Musik der Extraklasse!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach genial!!!, 7. September 2001
Von Ein Kunde
Nachdem dem Emomeisterwerk Clarity melden sich Jimmy Eat World mit Bleed America eindrucksvoll zurück. Sie versuchen erst gar nicht den Vorgänger zu toppen, denn Clarity dürfte in Sachen Größe und Tiefe kaum zu überbieten sein. Statt dessen gehen sie einen Schritt auf die Masse zu und so lange sie dabei nicht ihren Stil und Kopf verlieren und ein so überzeugendes Album vorlegen ist dagegen meiner Meinung nach nichts einzuwenden. Klar unter den Leuten, die jetzt durch die rockige und geniale Singleauskoplung Bleed American angesprochen werden, wird es welche geben die von langsameren Stücken wie Your House, Hear You Me oder My Sundown enttäuscht werden. Aber Jimmy Eat World ist eben keine von den vielen Billigrockbands die zur Zeit nur so aus dem Boden sprießen, sondern schreiben mit den oben genannten Titeln weiterhin Emostücke, die schlichtweg genial Gefühle und Empfindungen ausdrücken. Dazu kommen Gitarrenpopstücke (u.a. If You Don't. Don't) und Rockssongs (u.a. Get It Faster) und schließlich hat man da eine Platte, die anfangs schon recht gut zu überzeugen weiss, jedoch erst nach mehrfachen Hören richtig zündet.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schlichtweg Genial, 19. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Es gibt nicht viele Bands die einen so sehr mitreißen können wie JEW. Und es gibt wohl derzeit keine die so wie die Jungs aus Mesa/Arizona, die die Stufe des in letzter Zeit so oft kopierten und bejubelten "Emo Core" längst hinter sich gelassen haben. Sie brauchen kein Schreien, keine Baggys, kein Skandal-image und keine Anti-Kommerz-Attitüde, um schlichtweg fantastische Songs zu schreiben. Selten ist mir ein solch geniales Album in die Hände gefallen. Mal Kraftvoll-Rockig, mal sanft und langsam, aber stets emotional und engargiert. Es ist schon fast beängstigend mit welcher träumerischen Sicherheit JEW Melodien erklingen lässt die einen dermaßen packen und mitreißen. Dieses Album zu hören ist wie eine Achterbahnfahrt und erweckt dabei dieselben Gefühle. Jimmy Eat World legt mit "Bleed American" ihre mit Abstand rundeste und beste Scheibe hin und das ist nun wirklich nicht leicht zu sagen da bereits "Clarity" und "Static Prevails" für begeisterungsstürme bei Kritikern sorgten. Das Album beginnt mit dem Song "Salt Sweat Sugar", welcher fast schon Noise-Rock-Qualitäten hat. "A Praise Chorus" ist ein grandioser Song mit einem text der unter die Haut geht. "The Middle" ist sehr, sehr geiler Powerpop, der mitreißt wie verrückt und einen Refrain zum Niederknien hat. Und es gibt sogar ein echtes Gitarrensolo. Ja! Die Emo- und Hardcore-Brüder werden sich jetzt übergeben, aber es ist nun mal so und es ist gut so und es passt so. "Sweetness" ist schnell, rhytmisch und schlichtweg genial. Dieser Song sticht aus dem ALbum als bester Rocksong vor. Doch dierekt nach diesem hartem Lied folgt "Hear you me" ein sehr langsamer und trauriger emotional geladener Song um den Verlust eines geliebten Menschen. Die fantastischen Vocals machen das Lied zu einem der schönsten die ich je gehört habe. "Get it faster" ist düster und unheimlich, "The Authority Song" klassischer Rock 'n Roll und das Ending "My Sundown" bringt einen langsam und sanft zurück in die Realität. Schlitweg Perfekt! Kurz: Wer dieses Album nicht hat, verpasst eines der grandiosesten Werke der Rockgeschichte!
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