"Jhoom Barabar Jhoom" beginnt mit dem Titeltrack und einem Cameoauftritt der Bollywood Legende Amitabh Bachchan, die es in sich hat, in einer Kostümierung, die auch gerne an Johnny Depp als Jack Sparrow erinnert.
Die Story selbst ist recht simpel gestrickt: An einem Bahnhof treffen sich der Herumtreiber Rikki und die elegante Alvira eher zufällig, kommen bei einem Café ins Gespräch, da der Zug, auf den beide warten, eine Stunde Verspätung hat.
Als Rikki anscheinend zu aufdringlich Alvira anflirtet, reagiert sie prompt abweisend und behauptet, verlobt zu sein. Doch auch Rikki ist verlobt. So erzählen sich beide die Geschichte, wie sie ihre Verlobten kennengelernt haben. Und rechtzeitig zur ersten "Halbzeit", nach dem sich beide Hals über Kopf ineinander verliebt haben, stellt sich heraus, dass die Verlobten der Beiden gar nicht existieren.
Doch Vorsicht: wer eine ausgefeilte Story erwartet, einen guten Plot und den Bollywood-Kracher des Jahrhunderts - der könnte enttäuscht werden. Dieser Film ist in keinster Weise darauf aus, revolutionär in Sachen Plot und Dialoge zu sein. In diesem Film geht es um Spaß, Tanz, bunte Farben - alles, was Bollywood für Kenner liebenswert macht.
Der Titelsong in seinen sämtlichen Varianten geht mir jedenfalls nicht mehr aus dem Kopf. Ich finde den Film gelungen, wenn man sich auf zwei Stunden Spaß, kreischend bunte Farben und Partyfeeling einlassen möchte - natürlich mit Happy End. Aber dass es das geben würde, war von Anfang an abzusehen...
Die Musik, die Tänze, Preity Zinta, Amitabh und Abhishek Bachchan sowie Lara Dutta und Bobby Deol in den Nebenrollen sind allemal sehenswert.