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Jezebels Tochter: Criminal-Roman [Taschenbuch]

Wilkie Collins , Thomas Eichhorn
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

1. Juni 1997

Geheimnisvolle Giftfläschchen, eine veführerische Witwe nebst verliebter Tochter, eine resolute Handelsherrin aus London und ein merkwürdiger Irrer sorgen für Gruselspannung in der Mainmetropole Frankfurt.

Dieser pittoreske Thriller erschien 1880, verfaßt von Wilkie Collins, den »Vater des Detektivromans«, und wird hier dem geneigten Leser als deutsche Erstausgabe vorgestellt.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423200030
  • ISBN-13: 978-3423200035
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 320.662 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der damalige Autor von Unterhaltungsliteratur Wilkie Collins gilt heute als einer der Begründer des Krimi-Genres. (...) Die langsamen Fortschritte bei Aufdeckung der Verbrechen, lassen die Spannung entstehen. Wie es heute z.B. für die Fernseh-Krimiserie ›Columbo‹ typisch ist. Diese Spannung wird die ganze, ziemlich komplexe Handlung hindurch gehalten und ist mit ihr zusammen das Haupt-qualitätskriterium. Aber auch die Charaktere sind, mit wenigen einigermaßen kliescheehaft wirkenden Ausnahmen, wirklich ausgefeilt und vielschichtig. Die Leser werden also auf hohem Niveau gut unterhalten.

Über den Autor

Wilkie Collins, 1824 in London geboren und 1889 dort gestorben, enger Freund Charles Dickens', begann nach kurzer juristischer Tätigkeit die Schriftstellerlaufbahn. Er schrieb eine Reihe äußerst spannender, melodramatischer Romane, die, geschickt konstruiert, den Leser auf falsche Spuren locken und als Vorläufer des modernen Detektivromans gelten.

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4.0 von 5 Sternen Eine "giftige" Liebesgeschichte 4. Februar 2002
Format:Taschenbuch
Mrs. Wagner, deren Mann gerade gestorben ist, wird von demselben testamentarisch als Geschäftsführerin seines Geschäftes bestimmt. In der Nacht seines Todes hört sie ihn Traum von einem Geisteskranken reden, der in Bedlam, einer geschlossenen Anstalt, untergebracht ist. Sie beschließt, ihm mit ihrem Anwalt und ihrem Neffen, David Glenney, einen Besuch abzustatten. Sie sieht, unter welch erbärmlichen Umständen dieser Jack Straw leben muß, und nimmt ihn gegen alle Widerstände in ihrer Wohnung auf. Sie schickt David, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt ist, nach Frankfurt, wo sich eine Zweigstelle ihres Geschäftes befindet, die von zwei Geschäftsführern, den Herren Engelmann und Keller, geleitet wird. Dort begegnet er scheinbar zufällig Minna, der - wie sich bald herausstellt - Freundin von Fritz Keller, dem Sohn eines der Geschäftsführer. David begleitet sie nach Hause und lernt ihre Mutter, Madame Fontaine kennen, die unbedingt mit Herrn Keller sprechen will, was dieser aber äußerst barsch ablehnt. Doch dann erkrankt er und die Ärzte wissen keinen Rat und fürchten um sein Leben...
Die Handlung wird nun recht spannend, da Herr Keller nicht der einzige Hausbewohner ist, der krank werden wird. Der Verdacht von Giftgebrauch kommt auf und keiner weiss so recht, was man von Madame Fontaine halten soll. Ist sie eine Giftmöderin? David Glenney ist sich nicht sicher, hat aber gewisse Verdachtsmomente, die dies nahe legen. Er will ihr aber nicht, ohne sich wirklich völlig sicher zu sein, noch mehr schaden, da ihr Ruf, gelinde gesagt, nicht gerade der beste ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Nichtnostalgiker lesenswert 19. März 2005
Format:Taschenbuch
Wilkie Collins kann durchaus als der eigentliche Erfinder des Kriminal-(oder, wie es bisweilen nostalgisch heißt, Criminal-)Thrillers angesehen werden. Auch "Jezebels Tochter" ist ein schaurig-schöner Reißer um verführerische Frauen, geheimnisvolle Giftfläschchen und falsche Verdächtigungen. Collins Bücher bieten allesamt ausgefeilte Plots, viel Atmosphäre und höchst präzise Charakterzeichnungen, in denen Helden und Bösewichte nicht von vorneherein feststehen - und wenn, dann gibt es immer wieder neue Seiten an ihnen zu entdecken. Dem dtv ist zu danken, dass Fans von Collins (auch zukünftigen!) auch dieses bislang weniger bekannte Werk des Victorianers zur Verfügung steht. Als literarische Kuriosität kommt hier noch hinzu, dass Collins den Roman nicht wie so oft auf einem englischen Landsitz, sondern in der Mainmetropole Frankfurt spielen lässt. Nostalgiker werden das Buch natürlich besonders lieben, aber auch wer einfach nur einen guten Krimi lesen will, kommt uneingeschränkt auf seine Kosten. Viel Spaß beim Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

"Jezebels Tochter" ist als Viktorianischer Kriminalroman zunächst einmal ziemlich gute Unterhaltung - mit den typischen Vor- und (kleineren) Nachteilen des Genres. Gewisse Unwahrscheinlichkeiten akzeptieren wir schon deshalb, weil es gerade diese sind, die eine Geschichte gegenüber tausenden von anderen banalen Ereignissen erzählenswert machen. Ob die medizinischen Details (wobei es vor allem um ungewöhnliche Gifte, Gegengifte und deren Wirkungen geht) glaubwürdig sind, kann ich ohne Recherche nicht beurteilen, verzichte aber auch darauf, nicht nur aus Faulheit: Es ist im Grunde genommen nicht wichtig, denn Collins kann einfach erzählen. Im letzten Drittel beispielsweise verfährt er mit einer Hauptfigur ganz entgegen der konventionellen Unterhaltungsdramatik und nimmt sie angesichts ihrer vorherigen Bedeutung scheinbar unangemessen schroff und abrupt aus der Geschichte heraus. Dennoch verbleibt ein Rätsel um diese Figur. Einerseits gibt Collins uns Hinweise, die auf die konventionelle Auflösung schließen lassen, und obwohl diese mehr als deutlich und alles andere mehr als abstrus erscheint, entwickelt das letzte Drittel einen Sog, der uns nach und nach überlegen lässt, ob nicht vielleicht doch das Unmögliche möglich ist. Mit einer Mischung aus dezenten Hinweisen in die Gegenrichtung und dem Identifikationspotenzial der Figur eines unerschütterlich an das scheinbar Unmögliche Glaubenden führt uns Collins fast dahin, dass wir uns sagen: Könnte die Erde nicht tatsächlich viereckig sein? Er erweist sich als geschickter Manipulator und erreicht ein Höchstmaß an Emotion und Spannung.
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4.0 von 5 Sternen Verdächtigungen gegenüber Madame Fontaine 29. Januar 2002
Format:Taschenbuch
Mrs. Wagner, deren Mann gerade gestorben ist, wird von demselben testamentarisch als Geschäftsführerin seines Geschäftes bestimmt.
In der Nacht seines Todes hört sie ihn Traum von einem Geisteskranken erzählen, der in Bedlam, einer geschlossenen Anstalt, untergebracht ist, reden. Sie beschließt, ihm mit ihrem Anwalt und ihrem Neffen, David Glenney, einen Besuch abzustatten. Sie sieht, unter welch erbärmlichen Umständen dieser Jack Straw leben muß, und nimmt ihn gegen alle Widerstände in ihrer Wohnung auf. Sie schickt David, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt ist, nach Frankfurt, wo sich eine Zweigstelle ihres Geschäftes befindet, die von zwei Geschäftsführern, den Herren Engelmann und Keller, geleitet wird. Dort begegnet er scheinbar zufällig Minna, der - wie sich bald herausstellt - Freundin von Fritz Keller, dem Sohn eines der Geschäftsführer. Er begleitet sie nach Hause und lernt ihre Mutter, Madame Fontaine kennen, die unbedingt mit Herrn Keller sprechen will, was dieser aber äußerst barsch ablehnt. Doch dann erkrankt er und die Ärzte wissen keinen Rat und fürchten um sein Leben...
Die Handlung wird nun recht spannend, da Herr Keller nicht der einzige Hausbewohner ist, der krank werden wird. Der Verdacht von Giftgebrauch kommt auf und keiner weiss so recht, was man von Madame Fontaine halten soll. Ist sie eine Giftmöderin? David Glenney ist sich nicht sicher, hat aber gewisse Verdachtsmomente, die dies nahe legen. Er will ihr aber nicht noch mehr schaden, da ihr Ruf, gelinde gesagt, nicht gerade der beste ist.
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