Auf diese Frage haben anläßlich des 10. Jewish FilmFestival Berlin zahlreiche Autorinnen und Autoren gesucht und gefunden. Dieses Buch ist nicht nur ein Rückblick "Auf die ersten 10 Jahre" des von Nicola Galliner ins Leben gerufene Festivals jüdischer Filme, sondern reflektiert die vielschichtige Facette des Festivals ebenso wie die der vielen, über 180 dort gezeigten Filme von Beginn des Films an. Es fallen Namen wie Lubitsch, Streisand, Akerman, Hawn und viele viele andere. Zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken und ohne Ende Stoff für Diskussionen bieten diese Filme, in jedem Jahr zu einem Thema zusammengestellt. Dokumentarfilme, Experimentalfilme und Spielfilme sind weit davon entfernt sich ausschließlich auf den Holocaust zu beziehen, sondern zeigen das spezielle am jüdischen und das allgemein Menschliche gleichermaßen. Im Buch werden Antworten gegeben, sogar Rezepte, wie ein jüdischer Film zu machen sei. Eine Filmographie, Pressereaktionen und noch Hinweise auf den Gerhard-Klein-Preis, der seit 3 Jahren vergeben wird. Es bleibt der Wunsch weitere Festivals und spätestens in 10 Jahren eines neuen so guten, leicht und spannend lesbaren Buches über jüdische Filme.