Pharoah Sanders, einer der prominentesten direkten Coltrane-Nachfolger, präsentiert hier ein erfrischendes Durcheinander aus afrikanischem Jodeln, schrill überblasenem Tenorsax und Kontrabaßklarinette, seltsamen Flöten, Unmengen Rasseln, einem zertrümmerten Klavier und viel Hochenergie-Friede-Freude-Eierkuchen-Musi mit heftigem Saxophon-Sound, der klingt, als ob der Pharoah gleich platzen würde, und dem Mainstream-Klavierstil, der beinah die Tasten raushaut. Nix für Puristen, aber was für Hörer mit Freude am Experiment und etwas black power.