Dies war mein erstes Buch von Annie Sanders, aber sicher nicht mein letztes. Der Schreibstil und die locker-flockige Erzählweise haben mir sehr gut gefallen.
Inhalt:
Die Geschichte spielt in einer kleineren Stadt in England. Lucy Skeeter ist 39 Jahre alt, hat eine kleine Modeboutique und lebt durchschnittlich in den Tag hinein. Ihr größter Stolz ist ihr bereits erwachsener Sohn Nat. Ihn bekam sie ungeplant bereits im Alter von 17 Jahren. Sie brach die Schule ab und hat auch keine Lehre abgeschlossen. Ihre ganze Jugend drehte sich nur um ihren Sohn, welchen sie ohne Hilfe allein großzog. Ihre größte Leidenschaft ist das Entwerfen und Schneidern von Kleidungsstücken, die sie dann in ihrem Laden mit verkauft. Das Geld ist leider immer knapp und reicht kaum für den Lebensunterhalt. Vor allem die Geschäftsmiete macht ihr Sorgen. Es gibt einen neuen Vermieter des Straßenzuges, welcher für alle Läden die Miete kräftig erhöhen will. Die Ladenbesitzer tun sich zusammen und versuchen (leider ohne Erfolg), etwas gegen den Vermieter zu unternehmen.
Doch alles ändert sich, als Lucy auf einer Theaterveranstaltung einem "Wahrsager" begegnet, welcher dort verschiedenen Personen wahrsagt. Lucy sagt er vorher, dass sie leider nächsten Freitag sterben werde. Zuerst schenkt sie dem keinen Glauben. Als aber alle anderen Weissagungen eintreffen, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Was, wenn der Mann tatsächlich recht hat?! Was hat sie in ihrem Leben geschafft und was hat sie versäumt? Sie beginnt eine Liste der zu erledigenden Dinge zu erstellen und diese abzuarbeiten. Sie legt sich eine neue Frisur zu, lässt sich ein Tattoo stechen und nimmt Kontakt zu Nats Vater auf. Außerdem stellt sie endlich den Müllsünder, welcher jede Woche seinen Müll einfach auf den Fußweg vor ihrem Geschäft ablädt, zur Rede. Auch den neuen Laden-Vermieter kontaktiert sie und fordert ihn auf, die Mieter in Ruhe zu lassen. Am meisten beschäftigt sie jedoch ihr bisheriges Privatleben und die Beziehung zu ihren Freunden (allen voran ihr bester Freund Richard), welche sie auch neu überdenkt und wichtige Entscheidungen trifft.
Dann jedoch tritt der Ernstfall ein und der angebliche Tag ihres Todes vergeht, ohne das was passiert. Jetzt steht sie vor der Frage, was wäre, wenn das Leben, welches sie in den letzten Tagen neu gelebt hat, jetzt so weitergehen würde? Mit allem, was sie verändert, gesagt und getan hat! Kann und will sie das? Lässt es sich (zumindest teilweise) noch rückgängig machen? Aber lesen Sie selbst!
Bewertung:
Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da mir als einziger Punkt die Auflösung um den "Wahrsager" nicht so gefallen hat. Ich fand, das passte nicht zum Rest der Geschichte. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses Buch!