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Doch dann ging alles Schlag auf Schlag, denn Wigald Boning gehörte zur Stammbesetzung der Comedyshow “RTL Samstag Nacht“, die 1994 ihren Durchbruch schaffte und riesige Erfolge feierte. Grundbestandteil der Show waren Auftritte des Duos Die Doofen, wobei Boning gemeinsam mit Olli Dittrich Körpergerüche, Toastbrotbabys und Segelohren besang. Die dazugehörige CD “Lieder, die die Welt nicht braucht“ verkaufte sich über eine Million Mal und verharrte 20 Wochen lang auf Platz eins der Charts. Mit dem Nachfolgealbum “Melodien für Melonen“ war das kreative Potential der Doofen dann allerdings auch schon ausgereizt. Unterbrochen von singulären Gastauftritten als Sänger und Instrumentalist konzentrierte sich Boning fortan um seine TV-Karriere und trat in Fernsehshows wie der “WIB-Schaukel“ (ZDF) und der SAT1-Wissenschaftsshow “Clever“ auf und widmete sich dem Ausbau seiner Fernsehpreis-Sammlung.
Mit “Jet Set Jazz“ erfüllt sich Wigald Boning einen Jugendtraum, nämlich die Kreation einer Instrumentalplatte. Er wandte sich an den Münchener Pianisten Roberto di Gioia (Marsmobil), auf dessen Album “Strange World“ (2003) er Flöte gespielt hatte. Gemeinsam bastelten sie an den Kompositionen und Arrangements, wobei Wigald Boning sämtliche Blasinstrumente und den Gesang beisteuerte, während Roberto di Gioia Keyboards, Saiteninstrumente sowie das Schlagzeug bediente. Als Gaststimmen sind Martine-Nicole Rojina (Marsmobil) und das französische Top-Model Alexa de Puivert zu hören. Produziert wurde “Jet Set Jazz“ von Roberto Di Gioia und Christian Prommer (Drum Lesson, Trüby Trio).
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