Jesus von Texas: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
EUR 8,95
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Jesus von Texas: Roman ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Jesus von Texas: Roman Taschenbuch – 20. Mai 2005


Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,95
EUR 8,95 EUR 0,01
68 neu ab EUR 8,95 35 gebraucht ab EUR 0,01 1 Sammlerstück ab EUR 4,95

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Wird oft zusammen gekauft

Jesus von Texas: Roman + Licht aus im Wunderland: Roman
Preis für beide: EUR 18,94

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 383 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 5 (20. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374662150X
  • ISBN-13: 978-3746621500
  • Originaltitel: Vernon God Little
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 265.434 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Woher kennen wir Amerika? Durch die Medien, Die Simpsons, Ally McBeal oder Bowling for Columbine. Was der Australier D.B.C. Pierre in seinem Debütroman über das Land erzählt, lässt nur einen Schluss zu: Es ist alles noch viel schlimmer!

"Shit Happened" heißt der erste Akt dieser Tragikomödie und benennt damit ein Leitmotiv. Vernon Little ist knapp 16, als Jesus, sein einziger Freund, durchdreht und 16 Mitschüler erschießt. Während der eine schießt -- auch Pierre lässt keinen Kalauer aus --, muss der andere scheißen. Das rettet ihm das Leben und versaut es. Weil Vernon das peinliche Alibi für sich behält und der "Mexikaner-Bengel2 Jesus tot ist, bekommt er die volle Wucht des Volkszorns zu spüren. Und die manipulative Macht der Medienmeute, die für die Karriere sprichwörtlich über Leichen geht und die eigene Mutter verleugnet.

In diese Versuchung gerät auch Vernon, denn Doris Little, die schon mal Selbstmordversuche mittels Elektroherd unternimmt, macht ihn "abwechselnd wütend und traurig". Wie Doris mit ihren Freundinnen kurz nach dem Massaker über Diäten diskutiert oder ihrer neuen Kücheneinrichtung entgegenfiebert, das wäre zum weinen, wenn es nicht so komisch wäre. Dann wirft sie sich dem TV-Journalisten Lally an den Hals und als dessen Intrigen ihren Sohn in die Todeszelle bringen, stellt sie liebevoll eine Henkersmahlzeit zusammen, mit Krautsalat, "wegen der Gesundheit".

Wer einen Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen -- nach diesem Motto werden wir über einen Jahrmarkt der Eitelkeiten geführt. Dort taumelt ein rundherum unschuldiger Held durch medial inszenierte Geisterbahnen und Spiegelkabinette und glaubt bis zum Schluss daran, dass "die gute alte Wahrheit im Anmarsch ist". Keine Institution, ob Schule, Justiz oder Fernsehen, bleibt ungeschoren. Vernons Leben gerät zur ultimativen Reality-Show: Kameras im Todestrakt, per TED werden Kandidaten für die Giftspritze ermittelt.

Die Politik hat abgedankt, Richter und Reporter haben das Sagen -- fiese Figuren, überzeichnet, aber beängstigend real. Lally und die anderen "Bösen" sind nur Teil des allgemeinen "menschlichen Schleimgulaschs", einer pervers-bigott-materialistischen Gesellschaft, für die die Diagnose lauten muss: unheilbar krank.

Was so sozialkritisch klingt, ist über weite Strecken ein Heidenspaß. Wegen der saftigen Sprache, weil die Moral von der Geschicht fehlt und Vernon mit seinen Verbalattacken schnell unser Herz gewinnt. Für einige ist es "das erste Buch des Jahres", eventuell die Übersetzung des Jahres. Huckleberry Finn, Holden Caulfield, bitte aufrücken! --Patrick Fischer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Wütend wie ein Song von Eminem und witzig wie ein Film von Tarantino." (Bayerischer Rundfunk)

"Raffinierter und treffsicherer als Michael Moore. Wir schwören, etwas Besseres hat man lange nicht gelesen." (AMICA)

"Die böseste und beste Satire auf Amerika." (Die Welt)

"Ein perfektes Buch." (Literaturen) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

74 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT am 4. Februar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Im vergangenen Frühjahr quälte Elke Heidenreich Nick McDonnells "Zwölf" in
die Bestsellerlisten; die Literaturgemeinde ihrerseits quälte sich mit
diesem oberflächlichen, pubertierenden und belanglosen Roman, versuchte
das menschenmögliche, dem mageren Büchlein eines immerhin erst
Siebzehnjährigen Authentizität abzugewinnen, zog Schlüsse, mühte sich mit
politischen, sozialen, pädagogischen Vergleichen. Aber der Roman blieb,
was er ist: Ein müdes, aufgesetztes, gezwungen cooles, nihilistisches
Traktat knapp über Schulaufsatzniveau. Doch es ist Land in Sicht, dann das
Versprechen, das "Zwölf" zu geben schien, hält "Jesus von Texas" umso mehr
ein.
DBC steht für "dirty, but clean" - der Autor ist kein adeliger Franzose,
sondern ein rechtschaffen abgedrehter, zweiundvierzigjähriger Amerikaner,
dessen Vita sich wie die einer Figur aus "Reservoir Dogs" liest. Pierre
a.k.a. Peter W. Finlay hat einiges auf dem Buckel, zuletzt einen schweren
Autounfall, dem eine Gesichtsoperation folgte - also Krönung, sozusagen.
Seine Vita läßt nichts aus - Filmproduzent, Schmuggler, Betrüger. Die
Einnahmen aus "Jesus von Texas" (OT: "Vernon God Little"), das den
britischen Booker-Price 2003 - verdient - gewann, sollen auch dazu dienen,
einigen der früheren Opfer Schadenersatz zu zahlen.
Martirio, Texas, ist das, was man gemeinhin ein "elendes Pißnest" nennen
würde.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Mai 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist schon ziemlich lange her, dass mich ein Buch derart zum Lachen gebracht hat wie „Jesus von Texas". Andererseits ist das Buch eine sehr ernste Angelegenheit. Ein Buch über die intime Tyrannei der Medien, über die Sensationslust einer gelangweilten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, die nicht nur immer spektakulärere Spektakel, sondern auch einen personifizierten Sündenbock braucht, auf den die eigenen Frustrationen, Sorgen und Qualen übertragen werden können. Einen modernen Jesus (von Texas) eben. (In dieser Hinsicht hat sich seit 2000 Jahren offenbar nicht viel verändert). Somit ist Jesus nicht nur der Name des durchdrehenden Schulfreundes des Protagonisten Vernon Little. „Jesus von Texas" beschreibt m.E. auch die Rolle dieses 16-jährigen Anti-Helden, der zu Unrecht des Mordes angeklagt und von den Medien gehetzt wird und als Sündenbock herhalten muss.
Grandios geschrieben, mit vielen Ideen auf zu wenig Seiten kommt dieses Buch wie eine bitterböse Abrechnung mit einer medienverseuchten Gesellschaft daher. Ironisch, sarkastisch, urkomisch und todtraurig. Das Werk eines Autors, der offenbar auch selbst fast alles Miese der Welt gesehen und erlebt hat. Ansonsten kann man so einen Kreuzgang des 21. Jahrhunderts wohl kaum schreiben.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Esther am 9. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Vernon Gregory Little ist 15 Jahre alt und überlebt den Amoklauf seines Besten Freundes Jesus als einziger Schüler in seiner Klasse. Die Mitbewohner der Stadt Martirio in Texas zelebrieren sein Überleben als gefundene Projektion all ihren Scheiterns und wollen ihn als Schuldigen anklagen, was ihnen auch gelingen soll. Die Charaktere sind eine Ansammlung aus gescheiterten Existenzen ohne Aufgaben und Erfolg, die alles dafür geben, einmal Anerkennung und Beachtung zu erleben. Seine Mutter Doris benimmt sich wie ein selbstsüchtiger Teenager, ihre Freundin Pam regelt ihr Leben über den "Fastfood-Haushalt" ihres Magens. Ein Journalist möbelt seine Karriere mit dem produzierten Verfall von Vernon auf. Ein Psychologe der mit Knabenpornos im Internet seine Geschäfte macht, ein Lehrer, der seine Schüler "genießt" und sie alle sagen im Prozeß gegen Vernon aus. Und dabei ist allein der Leser von Vernons Unschuld überzeugt, weil ihn niemand sonst anhören will. Der große Fehler des Angklagten ist seine Gleichgültigkeit, die ihn dazu verleitet seine Situation nicht ernst zu nehmen. Sogar die Flucht nach Mexiko soll ihm gelingen - der Leser atmet auf.
Das Magische an diesem Buch ist die Gesellschafts- und Justizstruktur, die selbst Michael Moore nicht klarer darstellen kann. Den 5. Stern halte ich vor, weil ich einfach von Anfagn bis Ende schockiert war.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anspruchsvolle am 4. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Ein gutes Buch: Gute Idee (reale Ereignisse aufzugreifen), gute Geschichte (Anfang, Ende, Mittelteil), gut und treffend beobachtet (Personen, Innenleben, Tendenzen der modernen Gesellschaft), gut gemeint (nicht nur witzig, sondern bitterböse). Alles drin: Eine Mischung aus Komödie, Satire, Abenteuer-, Zukunftsroman, Pupertätsdrama. Sicher ein richtiges Buch zur richtigen Zeit, sozusagen Michael Moore in Romanform, was seinen Erfolg besonders bei kritischen Menschen hierzulande ausmacht. An was man sich gewöhnen muss ist der schnodderige Umgangston des jugendlichen Erzählers, sofern man nicht selbst so spricht. Leider nicht an einem Stück lesen (da nicht spannend wie ein Krimi), dafür gibt es Sätze, die man genauer lesen muss und die dafür sprechen, dass dieses Buch nicht einfach mal so leicht und locker geschrieben wurde, wie man ab und zu beim Lesen auch mal denkt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden