Der 15jährige Vernon Little gerät durch eine Verkettung unglücklicher Umstände als vermeintlicher Mittäter an einem Schulmassaker in die Todeszelle. Obwohl Vernon sich jederzeit in der Lage glaubt durch ein Alibi seine Unschuld beweisen zu können, werden seine Chancen immer geringer. Die aufgebrachte Bevölkerung und sensationsgeile Medien drängen auf seine Hinrichtung. Mit einem letzten Telefonanruf kann Vernon das Ruder herumreißen.
Witzig, entlarvend und bissig wird eine amerikanische Realität dargestellt, in der menschliche Beziehungen zu einer Farce an sozialer Kälte, Geldfixiertheit und Statusdenken erstarren.
Trotz der dramatischen Handlung kann man die weitaus größten Passagen nicht ohne zwerchfellerschütternde Lachanfälle überstehen. Zu verschroben sind Vernons Mutter und ihr Freundinnenkreis, der immer geile Sensationsreporter und die vielen anderen scheiternden oder gescheiterten Charaktere in einem Panoptikum der Eitelkeiten - vermutlich hat der Autor (sein Pseudonym DBC steht für Dirty But Clean") die meisten seiner Protagonisten in den Niederungen des eigenen Lebens kennen gelernt.