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Jesus in schlechter Gesellschaft
 
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Jesus in schlechter Gesellschaft [Gebundene Ausgabe]

Adolf Holl
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 190 Seiten
  • Verlag: Kreuz-Verlag; Auflage: 3., Aufl. (Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3783118166
  • ISBN-13: 978-3783118162
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.730 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Adolf Holl
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ketzer haben immer Konjunktur -- aber am meisten, wenn sich die Rechtgläubigkeit formiert. So wie zurzeit im Vatikan, wo die päpstliche "Glaubenskongregation" -- formal die Nachfolgeinstitution der mittelalterlichen Inquisitionsgerichte -- Maßstäbe für die Rechtgläubigkeit zu setzen versucht. Kirchenkritikern den Geruch der Gotteslästerung anzudichten: Diese kirchenpolitische Taktik gehört seit der frühen Christenheit zum Arsenal orthodoxer Bischöfe und Päpste, denen es mehr um Macht als um Wahrheit geht. Dabei ist Ketzerei eigentlich eine relative Angelegenheit: Bekanntlich galt Jesus aus Sicht rechtgläubiger Juden ein Ketzer; immerhin verstieß er offen gegen das Sabbath-Gesetz. Der katholische Theologe Adolf Holl schildert Jesus in schlechter Gesellschaft; plastisch erscheint der Mann vor Augen, der Grenzen überschritt, dem es weniger um Glaubensmaßstäbe oder Institutionsliebe als vielmehr um das Leben ging. Kein Wunder, dass der so gezeichnete Jesus seinem Autoren das berufliche Genick brach: Adolf Holl wurde seines Priesteramtes enthoben und auf diese Weise selbst zum Ketzer gestempelt. --Uwe Birnstein

Kurzbeschreibung

Jesus, den wahren Menschen Jesus, entkleidet von der Glorie und den Schichten, mit denen die Jahrhunderte ihn verhüllt haben, zeigt uns Adolf Holl: einen Menschen in schlechter Gesellschaft, der sich ganz anders verhielt, als man dies von einem anständigen jungen Mann erwartete; der die Vertreter seiner Kirche beschimpfte, die Machthaber entwertete, seiner Familie davonlief; ein Obdachloser, der sich mit Leuten abgab, denen man besser aus dem Weg ging, und diesen den Himmel auf Erden versprach - ohne sie zur Revolution aufzurufen. Ein Jesusbild, aktueller denn je.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Charlotte Hölling VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Adolf Holl schreibt immer faszinierend. Das Buch gibt zu denken vor allem im Hinblick auf das, was heutzutage als christlich gilt.
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13 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Holls Buch ist eine bis aufs Vorwort unveränderte Neuauflage des Buches, das er zu Beginn der siebziger Jahre schrieb und das für ihn und seine Biographie weitreichende Konsequenzen hatte. Er bemüht sich erfolgreich um die Vermittlung von exegetischer Theologie und Sozialwissenschaften. Bedauernswert ist aber, daß Holl eine Überarbeitung seines Buches trotz der nun dreißig Jahre Zeitabstand nicht für nötig hielt - kein Wunder, denn das hätte erhebliche Arbeit verursacht. So zieht Holl sich sparsam auf den Standpunkt zurück, seine Hauptthesen seien in den letzten Jahrzehnten nicht widerlegt worden.
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