Aus der Amazon.de-Redaktion
Fans der Kurzgeschichten in Denis Johnsons
Jesus' Son werden sich fragen, ob man ein solch wunderbar, strahlend und herausfordernd ungewöhnliches Buch überhaupt verfilmen kann. Die gute Nachricht ist: Alison Macleans Filmversion ist dem Geist dieses Buches mehr als nur getreu -- sie ist geradezu das optische Äquivalent zu Johnsons visionärer Prosa. Die Geschichten sind eine Reihe von Skizzen aus dem Leben eines ungenannten törichten Junkies/Heiligen aus dem mittleren Westen der USA und stehen eher durch ihre bildliche Sprache als durch etwas Lineares wie eine Handlung miteinander in Verbindung.
Maclean behält diese episodische Struktur bei und fügt gerade so viel erzählerischen Gehalt hinzu, um dem Ganzen als Film einen Zusammenhang zu verleihen. Mit einem Held namens Fuckhead ist klar, dass es sich hier nicht um Unterhaltung für die ganze Familie handelt, und einige Szenen über Drogen und die damit verbundene blutige Gewalt sind in der Tat etwas krass. Aber der Film als Ganzes ist wohl ausgewogen, und einige der Bilder sind so schön, dass es geradezu schmerzt: alte Filme, die in einem leeren Autokino im Schneegestöber vor sich hin spielen; eine nackte Frau, die unter einem Paraglider durch die Lüfte schwebt, ihr langes, rotes Haar hinter sich her ziehend.
Maclean ist es auch gelungen, einer Traum-Indiebesetzung eine erstklassige Leistung zu entlocken, darunter Morton, der magnetische Billy Crudup in der Rolle des Fuckhead, Dennis Hopper, Holly Hunter, ein ungewohnt unaufdringlicher Denis Leary sowie -- in einer schauerlichen Minirolle -- Denis Johnson selbst. Und wieder einmal reißt sich Jack Black jede Szene, in der er erscheint, unter den Nagel, und sein Auftritt als Pillen schluckender Pfleger gibt dem Werbespruch "Ich rette Leben" eine ganz neue Bedeutung. Das Ganze zieht sich in der letzten halben Stunde ein wenig dahin, aber haben Sie Geduld: Nachdem Sie Fuckhead durch die Entzugstherapie und darüber hinaus begleitet haben, kommen die Schlussszenen wahrlich erlösend daher, ohne dem Zuschauer irgendeine Art Moral um die Ohren zu hauen. Fuckhead ist Macleans erster Spielfilm seit Crush aus dem Jahre 1992. Hoffen wir, dass wir das nächste Mal nicht so lange warten müssen! --Mary Park
Video Jakob Kurzinhalt
Bei den anderen heißt er nur "Fuckhead". Er ist ein Pechvogel. Egal, was er anpackt, es geht garantiert schief. Doch F.H. stört das nicht weiter. Solange, bis er Michelle kennenlernt. Spleening und immer ein bisschen bekifft...Michelle, das ist Sex, Drugs und Rock'n'Roll alles in einem. Mit ihr zusammen durchlebt er das Leben wie in einem Rausch. Als Michelle schwanger wird, will F.H. sein Leben auf der Überholspur endlich in den Griff kriegen. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, und alle Pläne und Vorsätze, die Fuckhead sich vorgenommen hatte, nehmen ein jähes Ende.
VideoMarkt
Der liebenswerte Loser FH, kurz für Fuckhead, lässt sich im Mittleren Westen der siebziger Jahre durch das Milieu der Junkies und Kleinkriminellen treiben. Zufallsbekanntschaften, etwa mit der kratzbürstig-liebenswerten Michelle, der gelähmten Alkoholikerin Mira oder einem Mann mit einem Jagdmesser im Auge, bestimmen seinen Alltag - ebenso wie die stete Suche nach dem nächsten Schuss Heroin oder die ewige Jagd auf ein paar schnelle Dollars, um ein paar Bier und einige Tequilas kaufen zu können.
Video.de
Mehr Trip als Film, mehr assoziativ als linear, entführt Independent-Regisseurin Alison Maclean ("Crush") zurück in jene Tage, in denen Rock'n'Roll, freie Liebe sowie die Ablehnung des Establishments den Alltag der friedliebenden Hippies und gesellschaftlichen Aussteiger beherrschten. Ein originelles, stilistisch innovatives Road Movie, inspiriert von den Short Stories des US-Literaten Denis Johnson und getragen von Hollywoods Shooting-Star Billy Crudup ("Almost Famous"). Ein waschechter Cineasten-Geheimtipp!
Blickpunkt: Film
Fuckhead, kurz FH, schlägt sich durch den Mittleren Westen im Amerika der 70er Jahre, immer auf der Suche nach dem nächsten Schuss. Dabei lernt er eine Reihe eigentümlicher Leute kennen. Originelles Roadmovie.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Intensives, mit religiösen Motiven gespicktes Roadmovie über einen jungen Heroinabhängigen und seine Odyssee durch die USA zu Beginn der siebziger Jahre.
Kurzbeschreibung
Bei den anderen heißt er nur "Fuckhead". Er ist ein Pechvogel. Egal, was er anpackt, es geht garantiert schief. Doch F.H. stört das nicht weiter. Solange, bis er Michelle kennenlernt. Spleening und immer ein bisschen bekifft...Michelle, das ist Sex, Drugs und Rock'n'Roll alles in einem. Mit ihr zusammen durchlebt er das Leben wie in einem Rausch. Als Michelle schwanger wird, will F.H. sein Leben auf der Überholspur endlich in den Griff kriegen. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, und alle Pläne unBei den anderen heißt er nur "Fuckhead". Er ist ein Pechvogel. Egal, was
Cover Info
Billy Crudup ...FH Robert Michael Kelly ...Salesman Torben Brooks ...Car Crash Driver Dierdre Lewis ...Driver's wife Jimmy Moffit ...Car Crash Doctor Antoinette LaVecchia ...Dead Man's Wife Samantha Morton ...Michelle Steve Buck ...Richard Ben Shenkman ...Tom Scott Oster ...Stan Brooke Rachel Shive ...Beatle Mark Webber ...Jack Hotel John Ventimiglia ...McInnes Jesse Weaver Jr. ...Carl Michael Shannon ...Dundun Todd Berry ...College Kid #1 Bill Thompson ... College Kid #2 Elizabeth Cuthrell ...Diner Waitress Denis Leary ...Wayne Joanne Bradley ...Mary Evita Sobel ...Bartender Ronald Croy ...Big Guy in Fight Jack Black ...Georgie Yvette Mercedes ...E.R. Nurse Denis Johnson ...Terrance Weber Greg Germann ...Dr. Shanis Christine Mourad ...ICU Nurse John Clement ...Medical Assistant Katie Rimmer ...ICU Nurse #2 Carol Florence ...Abortion Clinic Nurse Ron Van Lieu ...Counselor Will Patton ...John Smith Alan Davidson ...Snakeskin William Salera ...Man in Laundromat Miranda July ...Black-Eyed Nurse Omar Koury ...E.R. Doctor Dennis Hopper ...Bill Lee Golden ...Isaac Boris McGiver ...Max Susanne Case-Sulby ...Beverly Home Head Nurse Michael Bove ...Interpreter Kevin Carroll ...Chris Holly Hunter ...Mira Clista Townsend ...AA person David Tuttleman ...AA person #2 Rebecca Kimball ...Mennonite Woman David Urrutia ...Mennonite Husband Christine Cowin ...Young Nurse David Von Roehm ...AA member #3
Produktbeschreibungen
Alle nennen ihn FUCKHEAD. Einen Pechvogel eben. Denn was er anpackt, geht meistens schief. Doch F.H. stört das nicht weiter. Er träumt nun mal gerne in den Tag hinein. Als er auf einem Trip durch den Mittleren Westen Michelle kennen lernt, scheint seine Pechsträhne erst mal vorbei. Michelle... das ist wie Sex, Drugs and Rock′n Roll. Mit ihr zusammen durchlebt er das Leben wie in einem Rausch. Doch dann wird Michelle schwanger. Als F.H. sich endlich dazu durchringt, mit Michelle und dem Baby ein neues Leben zu beginnen, stolpert er wieder ins nächste Missgeschick. Und FUCKHEADS Leben auf der Überholspur beginnt