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Maclean behält diese episodische Struktur bei und fügt gerade so viel erzählerischen Gehalt hinzu, um dem Ganzen als Film einen Zusammenhang zu verleihen. Mit einem Held namens Fuckhead ist klar, dass es sich hier nicht um Unterhaltung für die ganze Familie handelt, und einige Szenen über Drogen und die damit verbundene blutige Gewalt sind in der Tat etwas krass. Aber der Film als Ganzes ist wohl ausgewogen, und einige der Bilder sind so schön, dass es geradezu schmerzt: alte Filme, die in einem leeren Autokino im Schneegestöber vor sich hin spielen; eine nackte Frau, die unter einem Paraglider durch die Lüfte schwebt, ihr langes, rotes Haar hinter sich her ziehend.
Maclean ist es auch gelungen, einer Traum-Indiebesetzung eine erstklassige Leistung zu entlocken, darunter Morton, der magnetische Billy Crudup in der Rolle des Fuckhead, Dennis Hopper, Holly Hunter, ein ungewohnt unaufdringlicher Denis Leary sowie -- in einer schauerlichen Minirolle -- Denis Johnson selbst. Und wieder einmal reißt sich Jack Black jede Szene, in der er erscheint, unter den Nagel, und sein Auftritt als Pillen schluckender Pfleger gibt dem Werbespruch "Ich rette Leben" eine ganz neue Bedeutung. Das Ganze zieht sich in der letzten halben Stunde ein wenig dahin, aber haben Sie Geduld: Nachdem Sie Fuckhead durch die Entzugstherapie und darüber hinaus begleitet haben, kommen die Schlussszenen wahrlich erlösend daher, ohne dem Zuschauer irgendeine Art Moral um die Ohren zu hauen. Fuckhead ist Macleans erster Spielfilm seit Crush aus dem Jahre 1992. Hoffen wir, dass wir das nächste Mal nicht so lange warten müssen! --Mary Park
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Billy Crudup in einer aussergewöjnlichen Rolle..,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jesus' Son - The Funny Life of Fuckhead (DVD)
des amerikanischen Erzählkinos. Da kommt ein armer Kerl zufällig zu diesem Spitznamen"Fuckhead" und wird ihn nicht mehr los. Fuckhead durchlebt im gesamten Film ein jeglich erdenkliches Auf und Ab, ist hilflos, charmant, manchmal sexy und oft traurig schön. Man muss diesen Versager einfach gern haben. Drogen spielen in Fuckheads Leben, nachdem er seine Freundin keknnen gelernt hat, eine immer größere Rolle, plötzlich scheint jeder um ihn herum abhängig zu sein und als ob das nicht schlimm genug ist, reissen sie ihn im Strom immer weiter mit nach unten. Lichtblicke sind selten und doch gelingt zwischen toten Hasenbabys, leidenden Mormonenfrauen, Abtreibungen, Toten und geistigen Achterbahnfahrten eine Art Ausstieg und lässt hoffen.Durch den Erzähler wird der Zuschauer auf amüsante Art und Weise durch das gesamte Chaos geleitet und unterliegt nicht der Versuchung sich Verwirren zu lassen. Es macht Spass den Film zu sehen, funny ist sein Leben nicht, da hat der deutsche Verleih mal wieder im Titel daneben gegriffen, aber das ist egal. Dieser Film lässt einen auf Grund seiner Aktualität im Bezug auf das "normale" amerikanische Leben nicht los. Einige der großen Namen des amerkanisches Kinos sind auch vertreten, so Dennis Leary, Dennis Hopper und die wunderbare Holly Hunter. Absolut sehenswert!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"er hatte einen oberkörper wie christus....,
Rezension bezieht sich auf: Jesus' Son - The Funny Life of Fuckhead (DVD)
...und der war er wahrscheinlich auch". fuckhead ist teilweise mit dem kultstreifen fear and loathing in las vegas vergleichbar. jedenfalls wirkt der erzählerstil bei jesus son: fuckhead zumindest sehr von fear and loathing beeinflußt. natürlich passiert storytechnisch was komplett anderes und an abgedrehtheit kann man wohl kein movie mit fear and loathing vergleichen. nichts desto trotz dürfte fuckhead für leute interessant sein die auf filme wie "big leboswki" oder "fear and loathing" abfahren und das typische hollywood kino hassen.der zweittitel the "funny live of fuckhead" ist jedenfalls komplett falsch gewählt. kenn den film noch aus vhs zeiten und da hieß der nur FUCKHEAD. was mir persönlich wesentlich besser gefällt weil sooo "funny" ist der streifen eigentlich nicht. ähnlich wie bei fear and loathing gibts momente zum lachen aber auch, wenn nicht sogar mehr, traurige momente. würde daher auch den film, genau wie fear and loathing, ehr als drama bzw. als standalone einstufen und weniger als "komödie". fuckhead ganz klar: 5 sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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